Gekaufte Spiele in Rio? IOC will Auskunft von Justiz

Anwälte des Internationalen Olympischen Komitees werden in der Affäre um möglicherweise gekaufte Stimmen bei der Vergabe der Sommerspiele in Brasilien eine Anfrage stellen.

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Archivbild: Olympische Ringe im Madureira Park
Archivbild: Olympische Ringe im Madureira Park – REUTERS

Das Internationale Olympische Komitee will in der Affäre um möglicherweise gekaufte Stimmen bei der Vergabe der Sommerspiele an Rio de Janeiro Auskunft von der brasilianischen Justiz. Die IOC-Exekutive veröffentlichte am Montag in Lima eine entsprechende Erklärung. Anwälte des IOC in Brasilien werden nach den Angaben eine entsprechende Anfrage bei den Behörden stellen.

In der Erklärung kam der Name des Organisationschefs der Rio-Spiele, Carlos Nuzman, nicht vor. Das brasilianische IOC-Ehrenmitglied ist Chef des Nationalen Olympischen Komitees. Er soll nach Erkenntnissen französischer Ermittler möglicherweise Stimmen aus Afrika bei der Vergabe zugunsten Rios mit Geld geködert haben. Nuzman weist die Vorwürfe zurück. Sein Pass wurde eingezogen, seine Anwesen in der vergangenen Woche durchsucht und seine Konten eingefroren.

 

(APA/dpa)

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