19.05.2013 15:28 Merkliste 0

Jungwirth-Prozess nach drittem Prozesstag auf 3. Juli vertagt

09.05.2012 | 11:59 |   (DiePresse.com)

Der Untreue-Prozess gegen den ehemaligen ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth am Wiener Straflandesgericht ist am Mittwoch nach der Einvernahme weiterer Zeugen auf 3. Juli vertagt worden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bis dahin soll ein Geldflussgutachten über die tatsächliche Höhe der mutmaßlich von Jungwirth und der mitangeklagten Manuela K. verursachten Malversationen auf Konten des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) erstellt werden. Außerdem stehen noch Einvernahmen von Zeugen auf der Tagesordnung, die an den ersten drei Prozesstagen verhindert waren.

Jungwirth soll laut Anklage zwischen Anfang 2003 und Februar 2009 von ÖOC-Konten persönlich mit Hilfe seiner langjährigen Stellvertreterin Manuela K., und eines abgesondert verfolgten ehemaligen ÖOC-Kassiers 2,78 Mio. bar behoben bzw. auf seine Konten transferiert und für private Zwecke verwendet haben. Staatsanwalter Andreas Allex spricht in seiner 30-seitigen Anklageschrift von "geplantem und gezieltem kriminellen Handeln". Jungwirth und die Mitangeklagte bekennen sich nicht schuldig.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

1 Kommentare

weiß weißer schneeweiß

keiner Schuld bewusst, plötzlich war das Geld da, nicht gewusst, was dami tun außer ausgeben. schneeweiße Weste wie KHG und auch ähnliche Verantwortung.
Manche kriegen in ihren Rachen nie genug hinein.
Eine ins Hefn und die Tür fest zua.
Das wäre die Antwort darauf.