Ski alpin: Hirscher nach Autounfall im Krankenhaus

Marcel Hirscher kam mit Prellungen davon. "Ich hatte eine Million Schutzengel", sagte der 23-Jährige. Auf dem Weg zu einem Medientermin prallte er gegen einen Baum. Am Auto entstand ein Totalschaden.

Marcel Hirscher
Schließen
Marcel Hirscher
Marcel Hirscher – (c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Hans Simonlehner)

Mit einem Schock, leichten Prellungen, aber ohne gröbere Verletzungen hat am Montag eine Autofahrt zu einem geplanten Medientermin in Schladming für Marcel Hirscher in Abtenau geendet. Am Audi R8 des alpinen Ski-Gesamtweltcupsiegers entstand bei dem Unfall infolge eines Ausweichmanövers Totalschaden. Der 23-jährige Hirscher wurde zu Untersuchungen in die Unfallchirurgie der Salzburger Landeskliniken (SALK) gebracht, wo Prellungen festgestellt wurden. "Puh...1 Million Schutzengel...mir geht's gut, macht's euch keine Sorgen", beruhigte Hirscher nach dem Unfall via Facebook

Laut Polizei war Hirscher um 12.20 Uhr mit seinem Wagen im Salzburger Tennengau auf der B162 von Abtenau Richtung Annaberg unterwegs, als er aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs ausweichen musste. Dabei kam das Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, wie Polizei-Sprecher Anton Schentz mitteilte. Laut Information des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) konnte Hirscher "mit einem Ausweichmanöver in letzter Sekunde gerade noch einen Frontalzusammenstoß vermeiden".

Prellungen am Hals, Kopf und Hand

"Er hat Prellungen im Bereich der Halswirbelsäule, am Kopf und an der Hand erlitten", sagte Oberarzt Andreas Hartmann, der Hirscher untersucht hatte, zur APA. Den Verletzungsgrad bezeichnete der Mediziner als leicht. Der Sportler müsse sich in den nächsten Tagen schonen, ansonsten seien aber vorerst keine weiteren Behandlungen nötig, meinte Hartmann.

Am Dienstag wird Hirscher noch einmal telefonisch Kontakt mit dem Krankenhaus aufnehmen. Sind bis dahin keine zusätzlichen Beschwerden aufgetreten, sei die Sache aus medizinischer Sicht erledigt, erklärte der Oberarzt.

(APA)

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.