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Eine EM ohne Wert: Schwimmer gedanklich schon in London

18.05.2012 | 18:33 |   (Die Presse)

Österreichische Medaillen sind bei der Langbahn-EM in Debrecen (21. bis 27. Mai) wegen Olympia nicht zu erwarten.

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Wien/Cg. „Stell' dir vor, es ist Langbahn-Europameisterschaft und keiner denkt wirklich daran.“ Neun Wochen vor den Olympischen Spielen in London dreht sich bei Österreichs Schwimmelite (fast) alles um das Ereignis des Jahres. Markus Rogan, Dinko Jukić, Jördis Steinegger und zwei weitere Aktive für die Herrenstaffel über 4 x 200 m Kraul stehen bislang fix im ÖOC-Aufgebot. Die EM im ungarischen Debrecen dient somit einigen der 20 OSV-Starter als besseres Training. „Ich habe mich nicht gezielt auf die EM vorbereitet“, gesteht Rogan, der womöglich seine letzte Europameisterschaft bestreitet, weil er mit 30 Jahren „schon in einem gehobeneren Alter“ ist. Auch Jukić schwimmt aus dem Training heraus, sagt: „Im Olympiajahr ist das ein Wettkampf mit sekundärem Charakter.“ Während Rogan und Jukić ab Montag relativ gelassen ins Becken steigen können, stellt Debrecen für andere die letzte Chance zur Olympia-Qualifikation dar. Birgit Koschischek etwa fehlt nur eine Zehntelsekunde auf das Erbringen der Norm. „Ich bin guter Dinge, dass es klappt“, meinte sie bei einer Pressekonferenz in Wien. Am Nebenschauplatz Eindhoven kämpfen Nadine Brandl und Livia Lang bei der EM der Synchronschwimmer um einen Top-10-Rang.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2012)

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