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Österreichs Handballer unter Zugzwang

15.06.2012 | 18:41 |   (Die Presse)

Um die WM-Endrunde in Spanien 2013 zu erreichen, muss heute Mazedonien in der Schultz-Halle besiegt werden.

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Wien. Mit viel Optimismus gehen Österreichs Handball-Herren in diese Premiere. Denn erstmals findet heute ein Handballspiel in der Kagraner Schultz-Halle statt, die sonst nur den Eishockey-Cracks der Vienna Capitals vorbehalten ist. Doch die Aufgabe in der WM-Qualifikation ist groß. Nach dem Hinspiel in Skopje müssen Szilagyi und Co. (ab 20.15 Uhr, ORF Sport Plus) einen 21:26-Rückstand gegen Mazedonien aufholen, wollen sie bei der WM in Spanien 2013 dabei sein.

Thomas Bauer, Österreichs extrovertierter Schlussmann, glänzte in Skopje nicht nur mit Reflexen, sondern war auch der „Lieblingsfeind“ des Publikums. Er wurde mit Münzen, Feuerzeugen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen sowie einer zerdrückten Bierdose beworfen. Bauer hatte die Fans mit seinen Gesten wohl auch provoziert. Er sagt: „Ich habe über das Ziel hinausgeschossen.“ Dass Mazedoniens Tormann Ristovski dabei ist, nimmt Bauer mit einem Lächeln zur Kenntnis. Er hat nach einem Handgemenge mit ihm nur eine Zwei-Minuten-Sperre erhalten. „Er wollte sich auch noch nach der Partie mit mir hinter der Halle prügeln...“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2012)

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