Die verunglückte Formel-1-Testpilotin Maria de Villota ist anscheinend außer Lebensgefahr. Wie das Marussia-Team am Dienstagnachmittag mitteilte, sei die Spanierin inzwischen wieder bei Bewusstsein. Die medizinischen Untersuchungen im Krankenhaus von Cambridge seien aber noch nicht abgeschlossen.
Die Formel-1-Gemeinde zeigte sich nach dem Crash entsetzt. Ferrari-Star Fernando Alonso rief sofort de Villotas Familie an. "Meine ganze Energie ist bei Euch", ließ der Spanier via Twitter wissen. "Ein schlimmer Unfall", twitterte McLaren-Star Jenson Button. "Meine Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei Maria und ihrer Familie."
Williams-Pilotin Susie Wolff, wie de Villota Ersatzfahrerin bei ihrem Team, schrieb: "Mir wurde schlecht, als ich von Marias Unfall gehört habe. Bitte, lass sie okay sein." Auch Caterham-Pilot Heikki Kovalainen zeigte via Internet-Botschaft Mitgefühl: "Ich hoffe, sie erholt sich und alles wird gut."
De Villota habe nach dem Unfall die bestmögliche medizinische Versorgung in der Unfallchirurgie des Addenbrookes Hospital von Cambridge erhalten, betonte das Marussia-Team. "Unsere allererste Priorität haben nun Maria und ihre Familie", hieß es in der Mitteilung.
Geplant waren zweitägige Aerodynamik-Probefahrten auf dem Gelände des "Imperial War Museum", bei denen vor dem Großen Preis von Großbritannien am Sonntag in Silverstone neue Teile für den MR-01 getestet werden sollten. "Ich zähle schon seit drei Monaten die Tage", hatte de Villota zuvor gesagt. "Ich habe mich lange darauf vorbereitet. Jetzt kann ich es kaum noch erwarten."
(ag)
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