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Formel 1: Vettel dementiert Verhandlungen mit Ferrari

17.07.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel will den bestehenden Vertrag mit Red Bull bis 2014 einhalten. Allerdings gab der Deutsche zu, dass jeder Formel-1-Pilot gerne einmal im Ferrari-Team fahren würde.

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Sebastian Vettel hat erneut versichert, aktuell nicht zu Ferrari zu wechseln. "Es gibt kein Signal von mir, ich habe nichts unterschrieben und auch nicht per Handschlag zugesagt", sagte der zweifache Formel-1-Weltmeister im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Vettel gab aber zu, dass natürlich alle 24 Grand-Prix-Piloten in ihrer Karriere einmal gerne für Ferrari fahren würden. "Das ist einfach ein geiles Rennteam. Aber es muss von allen Seiten passen", sagte er.

Der deutsche Red-Bull-Pilot bezeichnete es als natürlich, Kontakte mit Ferrari zu haben. Es sei normal, im Fahrerlager miteinander zu sprechen. Außerdem fühle er sich "geehrt, dass ein Stefano Domenicali oder ein Luca di Montezemolo in mir einen Piloten für Ferrari sehen". Bei seinem Team herrsche deshalb "keine Unruhe", betonte Vettel.

Zugleich heizte Vettel Spekulationen an, "plötzlich ganz woanders" zu fahren. Andererseits könne es "sogar sein, dass ich in meiner Karriere niemals woanders fahre, weil es einfach kein besseres Paket gibt als Red Bull". Der Vertrag des 25-jährigen Hessen beim österreichisch-englischen Team endet nach der Saison 2014. Vettel versicherte, auf jeden Fall so lange zu bleiben: "Ich denke gar nicht daran, das nicht zu tun. Ich bin mit Red Bull quasi aufgewachsen, wir sind eine Familie, ich mag die Stimmung bei uns in der Truppe. Da stiehlt man sich nicht durch die Hintertür davon."

Vor dem Grand Prix von Deutschland am Wochenende in Hockenheim ist Titelverteidiger Vettel mit 100 Punkten WM-Dritter. Ferrari-Pilot Fernando Alonso aus Spanien führt die Wertung mit 129 Punkten vor dem Australier Mark Webber (116) im zweiten Red Bull an.

(ag)

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