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Formel 1: Hamilton als "Schumi"-Nachfolger gehandelt

07.09.2012 | 11:45 |   (DiePresse.com)

Rund um den Grand Prix in Monza brodelt die Gerüchteküche. Ex-Teamchef Eddie Jordan glaubt an eine Einigung zwischen Lewis Hamilton und Mercedes. Der Engländer selbst dementiert allerdings.

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Ein Gerücht beschäftigt die Formel-1-Szene in Monza ganz besonders. Lewis Hamilton soll Nachfolger von Michael Schumacher im "Silberpfeil" werden. Die beiden Teams McLaren und Mercedes dementierten sofort energisch, Schumacher lässt seine Entscheidung weiter offen und Hamilton reagierte sichtlich genervt mit Ausweichmanövern auf dieses Reiz-Thema.

"Nein", sagte der Brite am Donnerstag bei einer Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Italien kurz angebunden auf die Frage, ob er schon wisse, für welchen Rennstall er 2013 fahre. Der Vertrag des Weltmeisters 2008 mit McLaren endet nach der Saison. Schumacher betonte bereits x-mal, dass er frühestens im Oktober über seine Formel-1-Zukunft entscheiden werde.

Jordan: "Erstes Treffen bereits erfolgt"

Der ehemalige Teamchef Eddie Jordan hatte die Spekulationen über den möglichen Fahrerwechsel angeheizt. Er sagte dem englischen Sender BBC: "Ich glaube, dass Hamilton und Mercedes sich schon einig sind. Der Deal könnte kurz bevorstehen." Jordan versicherte, er könne bestätigen, dass sich Hamiltons "Leute mit Mercedes getroffen haben".

Die englische Zeitung "Daily Mail" trieb die wilden Spekulationen am Donnerstag sogar noch weiter, indem sie Hamilton sogar als möglichen Ersatz für Nico Rosberg ins Gespräch brachte. Rosberg ist im Gegensatz zu Schumacher noch bis 2016 an Mercedes gebunden.

Der englische "Telegraph" berichtete, Hamiltons Entscheidung sei längst zugunsten von Mercedes gefallen. Er solle dort für einen Dreijahresvertrag angeblich 60 Millionen Pfund (75 Millionen Euro) erhalten. Möglicherweise nutzt Hamiltons Management auch nur die gute Gelegenheit, um den Preis für eine Vertragsverlängerung mit McLaren nach oben zu treiben. Teamchef Martin Whitmarsh hatte vor kurzem versichert, die Verhandlungen seien auf gutem Weg. Es gehe nur um Kleinigkeiten.

(APA)

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