26.05.2013 04:29 Merkliste 0

Lauda: "Wollen möglichst bald schnelles Auto haben"

28.09.2012 | 16:51 |   (DiePresse.com)

Niki Lauda bezeichnet sein Engagement als Aufsichtsratsvorsitzender bei Mercedes als "Riesenherausforderung". Für den 63-Jährigen war Michael Schumachers Abgang eine "logische Entscheidung".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Am Tag der großen Rochaden in der Formel 1 ist auch Niki Lauda dick ins Geschäft zurückgekehrt. Der 63-jährige Österreicher wird Aufsichtsratsvorsitzender beim Mercedes-Formel-1-Team und soll dort mithelfen, die schwächelnden Silberpfeile endlich auf Vordermann zu bringen. "Es ist eine Riesenherausforderung. Vor allem jetzt mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg", sagte Lauda. Wichtigstes Ziel sei, ein wettbewerbsfähiges Auto zu finden.

Lauda hatte in den vergangenen Wochen erfolgreich zwischen Mercedes und der Formel vermittelt, an dessen Ende kam es zu einem Agreement zwischen dem für die kommerzielle Seite zuständigen Unternehmen "Formula One Management" (FOM) und Mercedes, das nun weitere acht Jahre in der Formel 1 fahren wird. "Es stimmt. Ich habe bei den Verhandlungen mit Bernie Ecclestone geholfen. Danach hat man mich gefragt, ob ich nicht mehr tun möchte und mir dieses Angebot gemacht", erklärte Lauda am Freitag gegenüber der AP.

Das Engagement von Hamilton begrüßte Lauda ausdrücklich. "Er ist einer der besten Rennfahrer, die es derzeit gibt", lobte Lauda den 27-jährigen Weltmeister von 2008.

Lauda: "Auto war kein Top-Fahrzeug"

Der Abgang von Michael Schumacher, um den sich sofort wildeste Zukunfts-Gerüchte (Pilot bei Sauber, Mercedes-Berater) rankten, ist für Lauda hingegen eine "logische Entscheidung." Die ausgebliebenen Erfolge seien aber nicht am Fahrer gelegen. "Das Auto war nicht schnell genug, es war schlicht nicht eines der Top-Fahrzeuge."

In den kommenden 14 Tagen wird Lauda seinen neuen Job antreten, aktuelle Tätigkeiten in der Formel 1 wie jene für den deutschen TV-Sender RTL wird er weiterführen.

Um Mercedes dauerhaft in die Erfolgsspur zu bringen, benötige es einiger Anstrengungen. "Aber dazu muss man sich erst mal mit der Materie auseinandersetzen, dann ein Bild machen und dann etwas strukturell verändern", so Laudas Masterplan. "Ich werde es mit aller Kraft angehen und meine Erfahrung einbringen. Ziel ist, bald ein möglichst schnelles Auto zu haben", erklärte Lauda.

Österreich in Formel 1 prominent vertreten

Bei Mercedes weiß man offenbar, wie viel Erfahrung man sich mit dem früheren Piloten, Airliner, Ferrari-Berater und einstigen Jaguar-Rennleiter und Teamchef gesichert hat. Der Österreicher war nicht nur dreifacher Formel-1-Weltmeister, sondern ist der Formel 1 seitdem stets verbunden geblieben und eine der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten schlechthin.

Damit leuchtet die rot-weiß-rote Facette in der globalen Formel 1 noch heller, obwohl derzeit kein Pilot aus Österreich in der Königsklasse fährt. Doppel-Weltmeister Red Bull Racing steht ebenso im Eigentum des Österreicher Dietrich Mateschitz wie das italienische Toro-Rosso Team und startet auch unter österreichischer Flagge.

Die Wiener Christian Toto Wolff (Williams) und Monisha Kaltenborn (Sauber) sitzen bei ihren Teams in absoluten Top-Positionen. Der Kärntner Top-Manager Peter Brabeck-Letmathe (Nestle) wurde im Frühjahr zum Vorsitzenden der neuen Formel-1-AG ernannt.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

15 Kommentare

Wieder Teamchef wie beim Jaguar Team

wo er es ja schon vor Jahren unerfolgreich versucht
hat und außer Spesen nichts gewesen war. Gute von N.L. sind teuer schließlich hat es ja nichts zu verschenken.

Antworten Gast: Miki Leiser
07.10.2012 12:19
0 0

Re: Wieder Teamchef wie beim Jaguar Team

der arme Nikolaus..
seine Erfolgskarriere bestand meist aus dem kaltblütigen Absahnen auf Kosten Anderer-bitte wann geht der Mann endlich in die Versenkung..sein blödes Kapperl und sein Proloauftritt ist eh nur für Seitenblicke -Publikum.
Ein AR-Vorsitzender sollte seinen Kollegen(Vorständen) vorstehen und hat keinen Einfluss auf das operative Geschäft(primus inter pares).Ich glaub nicht dass er bei den enormen technischen Entwicklungen noch mitreden kann?(letztes Rennen 1985)
er ist per se der Typ des Geizkragens..wahrlich kein stolzer Titel und ein Schnorrer wie er im Buch steht)

Gast: spottdrossel
29.09.2012 15:36
1 0

toll, toll, toll, unser Niki,

unter einem " Aufsichtsratsvorsitzenden " macht er es nicht. Da gibt es also einen Aufsichtsrat, obwohl es der fertig bringt, sich selber vorzusitzen, einen Vorstand, Abteilungsleiter und alle , alle, alle hören auf den gescheiten Niki aus
Österreich. Geht es nicht noch ein bisschen
blöder ?

Gast: gast:1
29.09.2012 10:09
1 0

aha! WAS für ein Geheimrezept!!

ein schnelles Auto!!!

krass! auf diese Idee muss man er mal kommen...

Gast: Amtsarzt
29.09.2012 00:17
0 0

63-Jährige sollten zur Sicherheit

erneut auf ihre Fahrtüchtigkeit getestet werden.

lauda ist für die moderne f1 in etwa so wichtig wie die venus von willendorf für die modelbranche.


Antworten Gast: Werner Krause
07.10.2012 12:43
0 0

Re: lauda ist für die moderne f1 in etwa so wichtig wie die venus von willendorf für die modelbranche.

der arme Nikolaus..
seine Erfolgskarriere bestand meist aus dem kaltblütigen Absahnen auf Kosten Anderer-bitte wann geht der Mann endlich in die Versenkung..sein blödes Kapperl und sein Proloauftritt ist eh nur für Seitenblicke -Publikum.
Ein AR-Vorsitzender sollte seinen Kollegen(Vorständen) vorstehen und hat keinen Einfluss auf das operative Geschäft(primus inter pares).Ich glaub nicht dass er bei den enormen technischen Entwicklungen noch mitreden kann?(letztes Rennen 1985)
er ist per se der Typ des Geizkragens..wahrlich kein stolzer Titel und ein Schnorrer wie er im Buch steht)

Re: lauda ist für die moderne f1 in etwa so wichtig wie die venus von willendorf für die modelbranche.

Meine Ex erzählte mir mal, dass Herr Lauda immer bei seinem Hawara Dogudan im DO & CO essen geht, da er dort für Speis und Trank nicht bezahlen müsse. Herr Lauda ist ein opportunistischer alter Geizkragen - eben kein Charaktermensch, wie wir Rechtswähler. ;-)

Re: Re: lauda ist für die moderne f1 in etwa so wichtig wie die venus von willendorf für die modelbranche.

okay. ich versuch´s anders:

lauda verhält sich zu innovationsentwicklung in der f1 wie rechtswähler zu charaktermenschen.

Re: Re: Re: lauda ist für die moderne f1 in etwa so wichtig wie die venus von willendorf für die modelbranche.

Geben Sie's bitte auf! Sie sind ja mit Ihren eigenen Metaphern schon kognitiv überfordert. Sagen Sie, haben Sie jemals 'ne Schule von innen gesehen?

Gast: h774
28.09.2012 19:42
1 4

lauda agiert immer am rande der pleite und der soll merzedes retten das ist großes kino


3 2

Schumacher

wäre er tatsächlich ein Superfahrer (s. Alonso) so würde er auch mit dem jetzigen Auto ab und zu ganz vorne sein. Offensichtlich war er zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Überfahrer war er aber nie!

Irgendwer

hat da was falsch verstanden. Ein Aufsichtsrat hat nach dem Aktiengesetz nichts mit der operativen Geschäftsführung zu tun. Aber schön für Niki, ein "Herr Rat" zu sein

Re: Irgendwer

Also - er ist "Aufsichtsratsvorsitzender" des Mercedes Formel I Team. Das ist keine Aktiengesellschaft und fällt unter alles Mögliche, nur nicht unter das "Aktiengesetz". Wahrscheinlich müsste man das Gremium korrekter Beirat oder Consulting Board oder so ähnlich nennen.

als Aufsichtsratsvorsitzender bei Mercedes

... hat er bestimmt nichts mehr zu verschenken!

Die Formel-1-Saison 2013