20.05.2013 17:23 Merkliste 0

Weltmeister legt vor: Vettel startet in Japan aus "Pole"

06.10.2012 | 08:41 |   (DiePresse.com)

Sebastian Vettel dominierte das Qualifying für den Grand Prix von Japan. Er war über zwei Zehntel schneller als der zweitplatzierte Mark Webber.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Sebastian Vettel hat am Sonntag beste Chancen, seine Aufholjagd in der Formel-1-WM fortzusetzen. Der deutsche Doppelweltmeister erzielte am Samstag im Qualifying für den Japan-Grand-Prix in Suzuka mit 1:30,839 Minuten Bestzeit vor seinem australischen Teamkollegen Mark Webber (+0,251 Sek.). WM-Leader Fernando Alonso (+1,275), der vor dem 15. Saisonlauf 29 Zähler vor Vettel führt, kam dagegen nicht über Rang sieben hinaus.

Der Spanier nimmt das Rennen allerdings von der sechsten Position aus in Angriff, da der ursprünglich drittplatzierte McLaren-Pilot Jenson Button (GBR/+0,451) nach einem Getriebewechsel in der Startaufstellung um fünf Plätze rückversetzt wurde. Eine derartige Bestrafung drohte auch Vettel, da er wegen Behinderung von Alonso zur Rennleitung zitiert wurde. Diese verwarnte Vettel zwar, entschied aber, dass er seine 34. Karriere-"Pole", die vierte in diesem Jahr und vierte en suite in Suzuka, behalten darf.

Red Bull dominierte das Rennen

"Das Auto hat sich von Beginn an fantastisch angefühlt, alles hat gepasst. Ich bin überglücklich, dass es heute so super gelaufen ist", betonte Vettel, der schon zuvor im Abschlusstraining Bestzeit gefahren war, unmittelbar nach seiner Fahrt auf Platz eins. Webber sorgte mit Platz zwei dafür, dass erstmals in diesem Jahr beide Red-Bull-Boliden in Reihe eins stehen. Dahinter wird zur Freude der japanischen Fans Kamui Kobayashi (0,861) im Sauber von Rang drei ins Rennen gehen.

Zwiespältig fiel das Tagesresümee von Button aus. "Es war ein guter Tag, aber der Getriebewechsel tut natürlich weh. Ich habe jedoch keine Ahnung, wo wir die vier Zehntel auf 'Seb' verloren haben, wir waren wohl nicht schnell genug. Um den Sieg mitzukämpfen wird sehr schwierig für mich, obwohl wir für das Rennen eine gute Abstimmung gefunden haben", gab der englische Ex-Weltmeister zu Protokoll. Sein Teamkollege und Landsmann Lewis Hamilton, der nur Neunter wurde, kam dagegen überhaupt nicht auf Touren.

Silberpfeile verpasse Top Ten

Noch bitterer verlief das Qualifying für das "deutsche Nationalteam" Mercedes. Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde nach Rang 13 wegen seines Auffahrunfalls zuletzt in Singapur um zehn Plätze in die letzte Startreihe verbannt, sein Stallrivale Nico Rosberg, der nur auf die 15. Zeit kam, profitierte von zwei Rückversetzungen und nimmt das Rennen von Position 13 auf. Damit verpassten beide Silberpfeile zum bereits dritten Mal in dieser Saison die Top Ten.

"Das Auto war irgendwie nicht schnell genug", haderte Schumacher, der am Donnerstag seinen endgültigen Rücktritt per Saisonende bekannt gegeben hatte. "Katastrophe, um es auf den Punkt zu bringen", wetterte der neue Mercedes-Aufsichtsratschef und RTL-Experte Niki Lauda. "Das ist nicht der richtige Weg. Michael hat im Rennen null Chancen. Und wenn Nico die gleichen Probleme hat wie heute, wird es auch nicht weiter nach vorn gehen", sprach Österreichs dreifacher Weltmeister Klartext.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

14 Kommentare
Gast: Fünfkämpfer
06.10.2012 22:37
0 5

Genau, der Vettel soll sch den Schädel einschlagen


Autorennen sind echt pervers.

Gast: Lecter
06.10.2012 13:34
6 3

Robert Kubica

startete immer als Pole.

Re: Robert Kubica

Nur Polen können als Pole starten. Aber wozu schreibe ich das, es ist ja eh logisch.

2 17

Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Da wird mehr beschissen als beim Radrennsport, nur sind es beim letzteren die Sportler, während in der F1 die "Offiziellen" die Regeln verdrehen was das Zeug hält; Hauptsache ein Ferrari gewinnt.....


Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Jeder, der die Formel 1 in de letzten zwei Jahren verfolgt hat, gewinnt eigentlich genau den gegenteiligen Eindruck. Red Bull und Vettel brechen die Regeln wo es nur geht und werden seltsamerweise fast immer ohne irgendwelche Konsequenzen nur vewarnt. Ein Schelm, wer meint, dass Red Bull Schmiergelder in die Formel 1 buttert.

Heute haben wir wieder eine Forsetzung des gleichen Schauspiels gesehen: Vettel behindert in einem klaren Regelverstoss den derzeit besten Fahrer Alonso, gegen den er auf saubere Weise niemals gewinnen kann, wird aber nur verwarnt und darf trotzdem von der Pole starten.

1 0

Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

http://www.youtube.com/watch?v=kVkjJlCOH28

Wo soll Vettel hin? Nach Innen? Dann hätte er ihn erst rech behindert! Soll er sich in Luft auflösen weil der große Heulonso kommt?
Alonso hatt zu hoch gepokert. Er fuhr nur einen Versuch in Q3. Leider Gelb!

Antworten Antworten Gast: Tankwart
06.10.2012 19:26
1 0

Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Bitte mehr von diesem Kabarett - einfach köstlich!

Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Ich bin gewiss kein Vettel-Anhänger, aber das, was Sie da über "besten Fahrer" und "auf saubere Weise niemals gegen ihn gewinnen" sagen, ist doch absoluter Schwachsinn.

Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Sie glauben hoffentlich nicht wirklich, dass noch irgendein Zuschauer so naiv wäre, an Gerechtigkeit bei Sportbewerben zu glauben.

2 0

Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

ja genau. wann sollte das zuletzt so gewesen sein?!

Antworten Antworten Gast: Rundkurs
06.10.2012 16:03
2 2

Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Änderungen am RedBull von Teilen die am Saisonstart abgenommen wurden?!?

Der GP von Spanien, gelbe Flaggen wären absolut ausreichend gewesen. SaftyCar diente nur dazu Alonso in Position zu bringen, dass Vettel die LM defekt wurde war halt Zufall.

Mir ist es im Grude wurscht wer gewint, aber zu sagen, dass es in der F1 keine Regelverdrehungen gibt um Überlegene einzubremsen ist schlicht unwahr!

Ausnahme Ferrari, wenn die "Vorne" waren, ging es im Regelwerk im merkwürdig langsam zur Sache.


Re: Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Sie scheinen gelinde ausgedrückt an einer verzerren Realitätswahrnehmung zu leiden. Aber in einem Punkt haben Sie Recht: In einigen Fällen besonders grober und offensichtlicher Regelverstoeße durch Red Bull hat es tatsächlich ausnahmsweise auch Konsequenzen gegeben. Wahrscheinlich um den Eindruck zu wahren, dass selbst Red Bull sich noch nicht alles erlauben kann.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Rundkurs
06.10.2012 19:24
2 0

Re: Re: Re: Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Da hab ich wohl einen Tifosi aufgescheucht - was ja zu erwarten war, immer schön auf unschulig machen und im Hintergrund manipulieren was das Zeug hält.

Sehr sportlich wirkli woar.

Antworten Gast: Rundkurs
06.10.2012 15:04
1 2

Re: Wen interessiert eigentlich noch die F1?

Da treffen Sie einen wunden Punkt - bei den Ferarristi.

Die Formel-1-Saison 2013