Formel 1: Europa droht weitere Grand Prix zu verlieren

26.06.2013 | 17:28 |   (DiePresse.com)

Bernie Ecclestone will weiter Schwellenländer forcieren. Das geht zu Lasten von Europa-Rennen, so gilt Monza als der nächste Wackelkandidat.

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Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone erwägt eine weitere Reduzierung der Zahl der Europa-Rennen. "Es ist möglich, dass Europa ein paar Rennen zugunsten von Schwellenländern verliert", zitierte das italienische Magazin "Panorama" den Briten in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

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Konkret nannte Ecclestone das Traditionsrennen in Monza als Wackelkandidaten. "Wenn wir Monza verlassen - und ich sage 'wenn', weil es noch keine Entscheidung gibt - dann wäre es aus finanziellen Gründen", erklärte Ecclestone. Aber auch die Strecke im Königlichen Park und die Organisation des Rennens sei verbesserungsbedürftig, fügte der 82-Jährige hinzu.

In Monza fährt die Formel 1 seit ihrem Gründungsjahr 1950. Nur einmal, in der Saison 1980, wurde der Große Preis von Italien in Imola ausgetragen. Monza war 62 Mal Gastgeber für den Grand Prix.

In den vergangenen Jahren hatte Ecclestone allerdings aus wirtschaftlichen Gründen immer weniger Rennen in den Kernmarkt Europa vergeben. In diesem Jahr sind es nur noch sieben von 19 WM-Läufen. Zudem haben bewährte Gastgeber wie der Nürburgring oder Spa-Francorchamps immer mehr Mühe, die von Ecclestone geforderten Gebühren in zweistelliger Millionenhöhe aufzubringen.

(APA/dpa)

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4 Kommentare

Monza, Monaco, Spa, Silverstone, Nordschleife und "Typen" als Fahrer

So wurde F1- Geschichte geschrieben, mit diesen Plätzen und Menschen sind viele Legenden verbunden.
So baute sich der Millionen- Zirkus F1 über Jahrzehnte auf.
Durch die Verlegung der Rennen in sterile Einöden, die einander gleichen, verbunden mit Fahrern, die soviel Charisma haben wie Schulbuben, geht auch die F1 als Motorsport-Besonderheit verloren und wird austauschbar.

Vorschlag:

Alle Strecken aus dem Kalender nehmen, wo es schon im Voraus heißt: hier sei Überholen schwierig oder unmöglich.

Es gibt nix öderes als wenn NIX passiert in einem Rennen. Überholmanöver und die sogenannten "Rad-an-Rad-Duelle" gehören dazu. Leider eigenen sich viele Strecken nicht dafür..

Es ist unwichtig, ob die Strecke den Fahrern gefällt - Das Rennen muss den Zusehern (Vor-Ort als auch per TV) gefallen weil die finanzieren letztlich das Ganze.
(Keine Zuseher = keine Quote = keine Werbekunden = kein Geld)

der tut für geld wohl alles

monza aus dem katalog streichen, sag gehts noch

wann übernimmt das endlich ein neuer, der typ ist nicht mehr haltbar

e3s sind ja durchwegs europäische automarken vertreten, was sollen da schwellenländer??

Bernie sollte endlich in Pension gehen

So würde wieder mal eine Traditionsstrecke für irgend einen Retortenkurs in der Wüste mit 3,75 Zusehern geopfert.

Er tut der F1 einfach nicht mehr gut.

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