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Formel 1: Vettel verlängert bei Red Bull bis 2011

21.08.2009 | 15:30 |   (DiePresse.com)

Der österreichisch-englische Rennstall hat den Vertrag mit dem deutschen Jungstar Sebastian Vettel vorzeitig um ein Jahr verlängert. Das Mateschitz-Team besitzt auch eine Option für 2012.

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Die Zukunft des deutschen Jungstars Sebastian Vettel ist bis mindestens 2011 geklärt. Die von vielen Teams begehrte Formel-1-Hoffnung bleibt seinem Rennstall Red Bull Racing weiter treu. "Red Bull freut sich bekanntzugeben, dass es den Vertrag mit Sebastian Vettel bis Ende 2011 verlängert hat, mit einer Option für 2012", hieß es knapp in einer sechszeiligen Presseerklärung des österreichisch-englischen Teams kurz vor dem ersten Freien Training zum Grand Prix von Europa in Valencia.

Vettel, vor dem elften Saisonlauf WM-Dritter, hat in seiner ersten Saison für Red Bull bereits zwei Siege eingefahren und gilt als einer der begehrtesten Piloten im Starterfeld. Mit der Bekanntgabe am Freitag wurden alle Spekulationen, wohin der Weg des 22-Jährigen nach dem Ende seines bisherigen Kontrakts Ende 2010 führen könnte, im Keim erstickt. "Es ist eine großartige Nachricht für das Team", meinte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Sie bringe wichtige Stabilität.

"Das Team verleiht Flügel und ich möchte, dass meine noch weiter wachsen", sagte Vettel vor dem zweiten Training in Valencia zu seiner Vertragsverlängerung. Der Deutsche ist "fest von der Stärke des Teams überzeugt". Sicherlich nicht ohne stolz verwies Red Bull in seiner Erklärung darauf, dass Vettel dem Red Bull Junior Team entstamme.

Erster GP-Sieg in Monza

Vettel war vor der laufenden Saison vom Schwester-Team Toro Rosso zu Red Bull gewechselt. Im vergangenen Jahr hatte Vettel in Monza seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert und seinem Ruf als Regenspezialist alle Ehre gemacht. Es war zugleich der erste Erfolg für einen der beiden Mateschitz-Rennställe. Vor seinem Engagement als Stammpilot bei Toro Rosso war Vettel Test- und Ersatzfahrer bei BMW-Sauber gewesen. Für den bayrischen Werksrennstall hatte er im Juni 2007 sein erstes Formel-1-Rennen bestritten und war gleich bei seinem Debüt in der "Königsklasse" in die Punkteränge gerast.

Nach seinem Formel-1-Debüt als Ersatz des zuvor verunglückten Polen Robert Kubica ließ ihn BMW-Sauber mitten in der Saison ziehen, weil Vettel die Möglichkeit auf ein Stammcockpit bei Toro Rosso bekam. Und seither entwickelte sich Self-Made-Man Vettel (er managt sich selbst) mit Turbo-Geschwindigkeit zum Siegkandidaten mit berechtigter WM-Hoffnung.

(APA)

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