Im Rückwärtsgang in Richtung Zukunft

Neuer Besitzer, neue Regeln, schnellere Autos: Die Formel 1 kämpft um ihre Attraktivität und ihre Fans. Aber darf man sich heuer wirklich mehr Spannung erwarten? Wird 2017 gar das Revolutionsjahr, auf das alle gewartet haben?

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Der Zeitgeist, er hat auch die schnellste Rennserie der Welt erfasst: Reifenschonen und Benzinsparen statt packender Rennaction, drehzahlbegrenzte Hybrid-Aggregate statt ohrenbetäubendem Motorenlärm – so hat sich die Formel 1, die Königsklasse des Motorsports, zuletzt präsentiert. Die Folge: Rennen werden nach der ersten Kurve oder beim Boxenstopp gewonnen, waghalsige Überholmanöver zur Seltenheit. Die Diagnose ist bekannt, das Heilmittel gegen schwindende Zuschauerzahlen (siehe Spielberg), sinkende TV-Quoten und Langeweile liegt scheinbar auf der Hand: Zurück zu den Wurzeln des Rennfahrens, zu den Helden, die kein Risiko scheuen und ans Limit gehen (dürfen), und zwar in widerspenstigen PS-Ungetümen und nicht in den geräuschlosen High-Tech-Schlitten, die selbst Affen pilotieren könnten, wie Niki Lauda glaubt.

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