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Saudi-arabische Judoka darf ohne Kopftuch antreten

26.07.2012 | 16:42 |   (DiePresse.com)

Der Druck des Internationalen Judo-Verbands bezüglich der Kleidungsvorschriften zeigte Wirkung. Sharkhani erhielt vom saudi-arabischen Komitee die Erlaubnis ohne Hidschab ins Turnier zu gehen.

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Das Antreten der saudi-arabischen Judoka Wodjan Ali Seraj Abdulrahim Shahrkhani ist gesichert. Der Olympia-Sportchef von Saudi-Arabien kündigte an, dass die Athletin ohne Kopftuch am Turnier teilnehmen dürfe.

Zuvor hatte nämlich der Präsident des Internationalen Judo-Verbands, Marius Vizer, Shahrkhani mit dem Ausschluss gedroht, sollte sie sich nicht an die traditionellen Kleidungsvorschriften des Kampfsports halten. "Die saudische Vertreterin will am Turnier teilnehmen und dafür muss sie die Judo-Regeln respektieren, also ohne Hidschab", erklärte Vizer. Shahrkani tritt in der Klasse über 78 kg an. Die zweite Sportlerin aus Saudi-Arabien ist 800-m-Läuferin Sarah Attar.

Frauen müssen in Saudi-Arabien in der Öffentlichkeit bodenlange schwarze Gewänder und Hidschabs tragen. Private oder berufliche Kontakte zwischen Männern und Frauen, die nicht miteinander verheiratet oder eng verwandt sind, verbietet das Gesetz.

(ag)

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1 Kommentare
3 0

Bravo

Wenn es in einer Sportart Bekleidungsvorschriften gibt, so sind die von allen einzuhalten, da kann man Hrn. Vizer nur zu seiner Entscheidung gratulieren. Wenn das mit einer Religionsvorschrift nicht vereinbar ist, so haben eben Angehörige dieser Religion diese Sportart nicht auszuüben.