Nach dieser Beichte von Carly Geehr wird der Zuschauer die Schwimmbewerbe wohl nicht mehr mit denselben Augen sehen. Gegenüber der "Huffington Post" gab die Geehr, die früher dem US-Nationalteam angehörte, eines der letzten Geheimnisse des Schwimmsports preis: "Fast 100 Prozent der besten Schwimmer pinkeln ins Becken. Regelmäßig. Einige bestreiten das, einige geben das stolz zu - aber jeder macht es."
Geehr widmete sich auch ausgiebig der Frage, wann es passiert: Während des Rennens wäre es höchstens während der Gleitphase beim Brustschwimmen möglich, die Blase zu entleeren.
Vor dem Rennen komme es dagegen wegen der nervlichen Anspannung sehr häufig vor. "Ich kenne massenhaft Schwimmer, die immer ganz kurz vor dem Rennen mussten, egal was sie vorher geplant hatten." Und was macht man, wenn der Fall der Fälle eintritt? "Naja, es ist nicht unüblich, sich vor dem Start mit Wasser nass zu spritzen." Da biete das zusätzliche Wasser am Körper und auf dem Poolrand eine "interessante Gelegenheit". "Ich überlasse es euch, den Gedanken zu Ende zu denken", meinte die 26-Jährige.
Zudem warnte Geehr diesbezüglich besonders vor dem Training, hier herrsche totale Anarchie. "Als Schwimmer muss man akzeptieren, dass man in Pisse schwimmt. Ich hatte eine Teamkollegin, die am Rand saß und verkündete: 'Ich pinkle!'. Das war ekelhaft, aber wenigstens hat sie uns gewarnt. Ich bin mir sicher, dass ich schon hinter Menschen geschwommen bin, die gerade alles rausgelassen haben."
(Red.)
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