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Olympia: Umstrittenes Box-Urteil rettet die USA

04.08.2012 | 12:54 |   (DiePresse.com)

Das schlechteste Abschneiden der US-Boxer bei Olympia schien bereits sicher: Doch dann wurde Errol Spence nachträglich zum Sieger erklärt.

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Keine Spur mehr von Muhammad Ali, Joe Frazier oder Sugar Ray Leonard: Die einstige Box-Nation USA konnte am Freitag - zumindest vorläufig - eine völlige Blamage abwehren und ist noch im Kampf um eine Medaille. Dabei schien nach dem Ausscheiden ihrer letzten beiden Athleten das schlechteste Abschneiden der US-Boxer bei Olympia bereits sicher zu sein. Erst nachträglich wurde dann Errol Spence zum Sieger und Aufsteiger ins Viertelfinale erklärt, weil das Schiedsgericht beim Video-Studium Fouls seines indischen Gegners Vikas Krishan erkannt haben will.

Indien kündigte nun an, gegen die Entscheidung zu berufen. Der Amateur-WM-Dritte hatte den Kampf ursprünglich 13:11 für sich entschieden, für Fouls des Inders hatte der US-Amerikaner danach aber noch Zusatzpunkte bekommen. Ein Sieg fehlt Spence damit noch, um wie in Peking 2008 zumindest ein Edelmetall für die USA zu erkämpfen. Alle anderen US-Amerikaner waren bereits vor dem Achtelfinale gescheitert.

(APA)

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