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Großbritanniens Leichtathleten im Goldrausch

04.08.2012 | 23:04 |  von Herbert Asamer (DiePresse.com)

Jessica Ennis im Siebenkampf , Greg Rutherford im Weitsprung und Mo Farah über 10.000 Meter holten binnen 45 Minuten drei Goldmedaillen für das Veranstalterland.

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Großbritanniens Athleten haben am zweiten Tag der Leichtathletikbewerbe bei den Olympischen Spielen in London für ein einmaliges Highlight gesorgt. Innerhalb von nicht einmal einer Stunde gab es drei Goldmedaillen für das Gastgeberland. Die hohe Favoritin Jessica Ennis im Siebenkampf der Frauen und Weitspringer Greg Rutherford haben sich in hochklassigen Bewerben ebenso durchgesetzt wie Mo Farah auf der Hausstrecke der Afrikaner über die 10.000 Meter. Da trat sogar der 100 Meter-Sprint der Damen mit einem Sieg der Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die ihren Olympiatitel von Peking mit einer Zeit von 10,75 Sekunden erfolgreich verteidigen konnte, etwas in den Hintergrund. Silber holte die US-Läuferin Carmelita Jeter vor Veronica Campell-Brown aus Jamaika.

Ennis hielt Druck stand

Umjubelt von 80.000 Zuschauern im Olympiastadion von London hat Jerssica Ennis den Siebenkampf gewonnen. Die Götzis-Siegerin setzte sich mit nationalem Rekord und der Jahresbestleistung von 6.955 Punkten vor der Deutschen Lilli Schwarzkopf (6.649) und der Russin Tatjana Tschernowa (6.628) durch. Die 18-jährige Österreicherin Ivona Dadic wurde mit 5.935 Punkten 25. und verfehlte den von ihr gehaltenen österreichischen Rekord von 5.959 nur knapp.

Deutlich setzte sich wenig später Greg Rutherford im Weitsprung der Männer durch. Mit einer Weite von 8,31 Meter, gesprungen im vierten Versuch, gewann der Brite die Goldmedaille vor dem australischen Favoriten Mitchell Watt, der auf 8,16 Meter kam und dem Amerikaner Will Claye.

Farah taktisch perfekt

Eine Demonstration seiner Sprintstärke lieferte im folgenden 10.000 Meter Lauf, der längsten auf der Bahn gelaufenen Stadiondistanz, der gebürtige Somalier Mo Farah. Mit einer fabelhaften Zeit von 2:28 Minuten auf dem letzten Kilometer konnte der 29-jährige die afrikanische Gegnerschaft aus Äthiopien, Kenia und Eritrea überlisten und einen überraschenden Triumph landen. Die Uneinigkeit der Konkurrenz, die ein eher gemächliches Tempo zuließ, erleichterte dem Briten den Olympiasieg. Auch Platz zwei ging nicht an einen afrikanischen Läufer. Der einzige Weiße im Spitzenfeld, der US-Amerikaner Galen Rupp, kam noch vor Tariku Bekele aus Äthiopien ins Ziel und holte sich die Silbermedaille.

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1 Kommentare
0 0

Dass der Brite Mo Farah

die Äthiopier und Kenianer wirklich alt aussehen lässt, hätte ich mir nicht gedacht!
Der Amerikaner Rupp hat die "Ehre" der Weißen gerettet.