Ein neuer Superstar wurde im 400 Meter Finale geboren: Kirani James aus Grenada hat die Goldmedaille über 400 Meter für Grenada gewonnen. Mit einem von Beginn an offensiven Lauf ließ der noch nicht 20-Jährige seinen schärfsten Widersachern, Luguelin Sanstaos aus der Dominikanischen Republik und Lalonde Gordon aus Trinidad, keine Chance. Mit der Der Siegerzeit von 43,94 Sekunden stellte er nicht nur einen neuen Landesrekord auf, sondern unterbot erstmals auch die Schallmauer von 44 Sekunden. Zuletzt waren die beiden US-Amerikaner Jeremy Wariner und LaSwhwan Merritt 2008 unter dieser Marke geblieben.
Die USA brachten zum ersten mal seit 1896 keinen Läufer in das Olympische 400 Meter-Finale. Die beiden einzigen Europäer in diesem Endlauf, die Borlee-Zwillinge aus Belgien, liefen auf die Ränge fünf und sechs.
Überraschung im Stabhoch der Damen
Für eine Überraschung sorgte die Amerikanerin Jennifer Suhr mit dem Gewinn der Goldmedaille im Stabhochsprung. Sie übersprang 4,75 Meter. Favoritin und Weltrekordhalterin Jelena Isinbajewa musste sich hinter der Kubanerin Yarisley Silva mit Bronze zufrieden geben.
Über die 400-m-Hürden-Distanz hat Felix Sanchez seine Wiederauferstehung erlebt. Der 34-Jährige aus der Dominikanischen Republik rannte in 47,63 Sekunden souverän zu Gold und wiederholte damit seinen Triumph von Peking 2004. Der nunmehr älteste Olympiasieger auf dieser Strecke meldete sich damit punktgenau zurück, nachdem er in den vergangenen acht Jahren kein Großereignis mehr für sich entscheiden konnte.
(Red. / herbas)
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