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Segeln: Delle Karth/Resch fahren im Medal Race auf Sieg

07.08.2012 | 20:00 |   (DiePresse.com)

Nico Delle Karth und Niko Resch wollen dem letzten Rennen "ihren Stempel aufdrücken" und mit einem Sieg die kleine Chance auf Bronze nutzen.

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Die Taktik ist schnell erklärt. "Wir legen sie relativ einfach an. Wir wollen der Wettfahrt unseren Stempel aufdrücken, unsere Leistung abrufen und auf Sieg segeln." Der Tiroler 49er-Steuermann Nico Delle Karth und sein Kärntner Vorschoter Niko Resch kämpfen am Mittwoch ab 14.00 Uhr MESZ bei den Olympischen Spielen vor Weymouth um den dritten Platz. Nach drei Gold- und vier Silbermedaillen wäre es der ersten Bronzerang für rot-weiß-rote Segler bei Sommerspielen.

Gold an die Australier Nathan Outteridge/Iain Jensen und Silber an die Neuseeländer Peter Burling/Blair Tuke ist bereits fix vergeben, dahinter tummeln sich dicht gedrängt und in dieser Reihenfolge Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich und Österreich - alle innerhalb von neun Punkten. Im Medal Race werden doppelte Punkte vergeben, gesegelt wird auf Flachwasser auf dem ufernahen Nordkurs "The Nothe", direkt vor dem Hügel, auf dem 10.000 Zuschauer Platz finden. Für Mittwoch wird weniger Wind erwartet.

"Die zwei super Wettfahrten am Montag mit den zwei vierten Plätzen haben uns befreit und viel Auftrieb gegeben", sagte Delle Karth am Dienstag im Telefonat mit der APA - Austria Presse Agentur. "Die Briten und Franzosen haben wir selbst im Griff, die müssen wir nur schlagen", meinte er, "was die Dänen und Finnen betrifft, müssen wir darauf hoffen, dass sie ein paar Boote hinten landen. Wir müssen auf vier aufpassen, werden Vollgas geben und schauen, was rauskommt."

"Lief nicht immer nach Plan"

Obwohl der Montag der vorentscheidende Tag war, wenn man am Medaillenspiel teilnehmen wollte, verspürten die Österreicher keinen zusätzlichen Druck. "Wir haben zuvor viele Fehler gemacht, es lief oft nicht nach Plan. Wir wollten einfach umsetzen, was wir uns vorgestellt haben, und das ist uns sehr gut gelungen. Wir wussten, mit zwei guten Wettfahrten werden wir dabei sein. Der Wind war drehend und böig, deshalb waren wir happy, dass es so gut funktioniert hat."

Speziell ist die Situation im Medal Race, weil Gold und Silber bereits vergeben sind. "Ich vermute, dass die Australier und Neuseeländer es locker angehen werden, aber trotzdem auch eine gute Wettfahrt segeln wollen. Das wäre für uns auch wichtig, dass sie ihre Leistung zeigen und hoffentlich am Ende zwischen uns und den anderen sind", meinte Delle Karth. Am Ruhetag stand Abschalten und Boot-Checken auf dem Programm, ehe es am Abend in die finale Vorbereitung ging.

(APA)

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