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Saubere Spiele? "60 Prozent der Athleten sind gedopt"

09.08.2012 | 13:08 |   (DiePresse.com)

Victor Conte, der Ex-Chef des 2003 in einen Dopingskandal verwickelten Balco-Labors in Kalifornien, hält das Anti-Doping-Testprogramm in London für irrelevant.

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"Es ist im Grunde Progaganda, zu sagen, das sind die Spiele mit den teuersten und meisten Tests", erklärte der US-Amerikaner, der zu vier Monaten Haft verurteilt worden war, der Tageszeitung "The Times". Seiner Meinung nach sind 60 Prozent der Athleten in London gedopt.

Man müsse den Haken ins Wasser hängen, wenn die Fische beißen und das sei vor neun Monaten gewesen, erklärte Conte. Es sei einfach, Doping-Präparate früher einzusetzen und bei den Spielen davon zu profitieren.

Der Balco-Skandal hatte im Herbst 2003 vor allem die Leichtathletik und den Baseball-Sport in den USA erschüttert. Mehr als ein Dutzend Top-Athleten wurde von der US-Anti-Doping-Agentur gesperrt.

Betroffen waren u.a. die Leichtathletik-Stars Marion Jones, Tim Montgomery (Ex-100-m-Weltrekordler/beide USA) und Dwain Chambers (GBR) sowie Barry Bonds von den San Francisco Giants. Conte kam nach einer Absprache mit der Staatsanwaltschaft mit einer geringen Strafe davon.

 

(APA)

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3 Kommentare
Gast: Lamentierer
09.08.2012 18:51
0 2

Ach nee, jetzt sind alle gedopt ...

Österreich O Gold O Silber O Bronze - und schon sind die anderen alle böse ... Wie wärs mit Trainineren?

1 0

Es werde ein paar erwischt,

um den anderen Angst zu machen.

Aber letzten Endes werden alle, die etwas erreichen wollen, dopen müssen.
Es gibt auch heute Substanzen, die das Doping verschleiern können. Man muss es nur perfekt machen. Das geht nur mit bester medizin. Betreuung.

Mit Ehrlichkeit kommt man in dieser Welt schon sehr lange nicht mehr zu Erfolgen.

Bedeutet dass das unsere Pharmaforschung dem aktuellen Stand hinterherhinkt?