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Gewichtheber Steiner hat "mächtige Schmerzen"

12.08.2012 | 15:21 |   (DiePresse.com)

Der Niederösterreicher leidet immer noch unter seinem Olympia-Unfall. Die Entscheidung über seine Zukunft ist noch offen: "Habe ich noch Lust?", lautet Steiners Frage an sich selbst.

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Der für Deutschland startende österreichische Gewichtheber Matthias Steiner leidet noch immer unter den Nachwehen seines Unfalls bei den Olympischen Spielen in London. "Die Schmerzen sind mächtig. Ich stehe immer noch unter Schmerztabletten, unter Drogen sozusagen, aber das ist alles nur temporär und nichts Bleibendes", sagte der 29-jährige Niederösterreicher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

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Er habe jetzt noch im Brustbereich die meisten Schmerzen. Dem Olympiasieger von Peking war am vergangenen Dienstag im Wettkampf der superschweren Gewichtheber die 196 Kilogramm schwere Hantel in der Disziplin Reißen auf Nacken und Schulter gefallen. Er brach den Wettkampf ab und ließ sich in die Klinik bringen.

Der Aufprall der Hantel habe sich "in der Wirbelsäule so ekelhaft angefühlt", sagte Steiner. "In dem Moment habe ich gedacht, es ist alles durch." Zunächst habe er weiterheben wollen. "Das Risiko war zu groß, ich hätte vielleicht später im Rollstuhl gesessen. Dann lieber gar nichts." Bleibende Schäden befürchtet er nicht. "In meiner Familie sind die Leute zäh. Mein einziger Schwachpunkt ist mein Diabetes. Aber niemand ist perfekt."

Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft habe er noch nicht getroffen. "Ich muss das alles erst einmal sacken lassen. Nachdenken, das Thema mit der Familie besprechen", erklärte Steiner. "Mit 25 ist man als Gewichtheber auf dem Zenit. Almir Velagic mit seinen 31 und ich mit 29 waren hier die Ältesten", meinte Steiner. "Die Familie muss mich entbehren, und ich will für sie da sein. Und ich muss fragen: Habe ich noch Lust? Und wie lange noch?"

(APA)

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8 Kommentare
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Autsch! Das schaut schmerzhaft aus.

Ich glaub' ich hätte auch "mächtige Schmerzen", wenn mir eine 200kg-Hantel an die Birne knallt.

Trotzdem: Gute Besserung an unseren Stemmer, der über beachtliche Nehmer-Qualitäten verfügen dürfte!

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Stemmer haben vermutlich immer Spätschäden

Besser früher aufhören, als zu spät.

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Re: Stemmer haben vermutlich immer Spätschäden

Mein kaputtes Knie ist auch die Spätfolge einer schwereren Sportverletzung in der Jugend.
Die Spätfolgen der Verletzung machen sich erst mehr als 20 Jahre später bemerkbar.

Bei einem Spitzensportler vermutlich schon viel früher.

Gast: schlÄchter
13.08.2012 09:38
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sg herr steiner!

beste genesungswünsche aus ihrer alten heimat.
mfg
s.

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Er ist schon ein richtiger Deutscher:

Ich HÄTTE im Rollstuhl gesessen ...

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Ich hoff nur ...

das nichts zurückbleibt und er gesund aussteigen kann bevor er wirklich ein Krüppel wird!!

wär echt Schade um ihn, er ist ein sehr sympathischer Kerl.

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Re: Ich hoff nur ...

Wenn er jetzt mit dem Spitzensport aufhört, wird er möglicherweise ein paar kg zulegen ??

bleiben lassen

lieber bleiben lassen - und er bleibt in der Erinnerung aller ein ganz Grosser seines Sportes