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"Absolut fabelhafte Spiele": Olympia 2012 ist zu Ende

12.08.2012 | 20:08 |   (DiePresse.com)

IOC-Präsident Jacques Rogge und OK-Chef Lord Sebastian Coe gaben den Spielen 2012 ein gutes Abschlusszeugnis. Für Österreich lief es weniger gut.

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Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat den London-Spielen ein hervorragendes Abschlusszeugnis ausgestellt. "Ich bin ein glücklicher und dankbarer Mann. Es waren absolut fabelhafte Spiele", bilanzierte der Belgier am Sonntag in London wenige Stunden vor der Schlussfeier.

"Das waren Athletenspiele, das olympische Dorf war fantastisch, die Sportstätten haben funktioniert und das Publikum war großartig. London hat die olympische Bewegung erfrischt", sagte Rogge. Das dritte Ringe-Spektakel in der britischen Hauptstadt nach 1908 und 1948 habe immerhin 44 Weltrekorde und 117 olympische Rekorde produziert.

Das britische Team hat sein Ziel, in die Top 3 des olympischen Weltsports aufzusteigen, mühelos erreicht. "Das ist die Herausforderung für Großbritannien, diese Welle weiterzureiten. Ein großartiges Fundament wurde gelegt", erklärte der IOC-Boss und legte der britischen Regierung weitere Investitionen nahe.

Die acht positiven Dopingfälle während der Spiele und die 117 positiven Fälle zwischen April dieses Jahres und der Eröffnung des olympischen Dorfes seien ein Zeichen, dass das Testsystem funktioniere.

Auch Lord Sebastian Coe, Chef des Organisationskomitees, lobte die Olympia-Show in den höchsten Tönen: "Wir haben fantastische Spiele abgeliefert. Die Athleten haben eine ganze Generation inspiriert." Jetzt gelte es, darauf aufzubauen. "Team GB ist auf dem Höhepunkt. Es wird wichtig sein, daraus Kapital zu schlagen", sagte Coe, der von Premier David Cameron zum Sportbeauftragten der britischen Regierung ernannt wurde.

USA wieder Nummer eins im Medailenspiegel

Im Medaillenspiegel zeigte sich, dass die USA haben die Vormachtstellung im Sommersport zurückerobert haben. Nach der schmerzhaften Niederlage gegen die Chinesen bei deren Heim-Spielen in Peking präsentierte sich das Team der Vereinigten Staaten in London wieder als Olympia-Nation Nummer eins. 46 Mal Gold und je 29 Mal Silber und Bronze ergaben in den 302 Wettkämpfen 104 Medaillen. Großen Anteil daran hatten die Schwimmer, allen voran Michael Phelps mit sechs Medaillen und Missy Franklin, die fünf Medaillen in die USA mitnehmen durfte.

China musste sich trotz einer makellosen Bilanz im Tischtennis und fünf Mal Gold im Badminton mit Platz zwei begnügen. Immerhin durfte die Volksrepublik über 87 Medaillen jubeln. 38 Mal erklang die Hymne der Volksrepublik in London, 27 Mal gab es Silber, 22 Mal Bronze. Gastgeber Großbritannien (29 Gold, 17 Silber, 19 Bronze) verdrängte im Vergleich zu Peking Russland (24/25/33) von Platz drei. Hinter Südkorea etablierte sich Deutschland knapp vor Frankreich als Europas Sommersportnation Nummer drei.

Insgesamt schafften es 85 Staaten in die Medaillenwertung, Österreich gehörte erstmals seit 1964 nicht dazu.

(APA/dpa/Reuters)

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34 Kommentare
 
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Gast: Anders gesehen....
13.08.2012 20:17
0 0

Etwas Statistik...

Die Selbstdarstellung war berechtigt, England ist das einzige Land das in allen abgehaltenen Sommerspielen seit 1896 zumindest einen Erfolge hatte, die USA hat mit ihrem Boykott 1980 diesen Status verspielet, Österreichs erfolge waren seit 1896 immer sehr bescheiden, das wir mal ohne Erfolg sind stört wenig, tragischer wäre für Olympia eine Veranstaltung ohne Österreich.

Ein Interessante Statistik noch, die UDSSR war von 1952 bis 1988 dabei und steht heute noch auf Platz 2, voraussichtlich 2044 wird England diese Position einnehmen, Österreich wird die Sowjetunion bei gleichbeleibender Leistung in etwas im Jahr 3120 überrunden, bis dort hin fließt noch viel Wasser die Donau hinunter ;-)))

Gast: Kronawetter J
13.08.2012 16:42
0 1

Für Österreich lief es weniger gut.

Kein Wunder bei so einem roten Minister.
Wie in allen Bereichen, wo Rot das Sägen hat, werden Minderleister herangezüchtet. Nivellierung nach unten, wie im Schmiedschen Schulsystem.

Warum wohl haben die USA die meisten Medaillien geholt?
Weil sie Leistung hochhalten und nicht in leistungsfeindlich roter Sozialromantik dahintümpeln.

Und als Draufgabe für sein Versagen als Minister beschimpft dieser unertägliche Fettnäpfchenhüpfer als "Olympia Touristen"!

Gast: b754
13.08.2012 13:38
1 1

Wen wundert es ...

In einem Land in dem "Elite" order "elitär" ein Schimpfwort ist und die Mittelmäßigkeit zum abgestrebten Ziel der Regierungspolitik erhoben wird (Schule etc.) darf man sich nicht wundern, dass wir im internationalen Vergleich hinterherhinken!

Gast: ehschowurscht
13.08.2012 12:32
0 2

Absolut fabelhafte Spiele...

...waren es weil
Saudi-arabische Judoka darf mit Hidschab antreten
http://diestandard.at/1342948155919/Saudi-Arabische-Judoka-darf-mit-Hidschab-antreten

Ob da die österreichschen Olympiatouristen (Zitat Sport- und sonstauchwas Minister Darabosch) nix grissn haben ist unwichtig!

Alles verstanden Österreich?!!!!!

Gast: peterjuhani
13.08.2012 12:04
1 0

Ungarn

Ungarn brachte es auf 17 Medaillen, davon 8 Goldene. Wie machen die das ?

Re: Ungarn

die verbringen auch nicht so viel zeit bei der Arbeit wie die Österreicher, da bleibt mehr zeit zu trainieren :)

Gast: LegendIn
13.08.2012 11:28
3 0

Neue Sportarten müssten her!

Östereich hätte durchaus Medaillienchancen, wenn endlich auch Österreich-gerechte Sportarten olympisch würden:

*) Frühpensionieren
*) Langzeitstudieren
*) Korruption
*) Immerdieselberegierunghabenegalwasgewähltwird
*) Kanzler-IQ-Limbo (how low can you go?)

Re: Neue Sportarten müssten her!

bei frühpensionieren würde uns griechenland schlagen und bei korruption geichenland italien russland und weitere andere länder!

Wenn es um grosse Maeuele gehen würde,

könnten die Österreicher wohl einiges gewinnen!

Schade, dass

Österreich bei den olympischen Spielen nicht teilgenommen hat!

Gast: ADVOCATUS DI
13.08.2012 10:05
1 2

FABELHAFT, UND-BETRÜGERISCH

Bei keiner OLYMPIADE der Neuzeit wurde, überall dort, WO KAMPFRICHTER ZU ENTSCHEIDEN HATTEN-soviel betrogen wie in London!!
Wie z.B., BOXEN UND FECHTEN!!
BOXEN: Die Briten stellen in dieser KAMPF-SPORTART drei Olympiasieger, und keiner von den Dreien-HAT DAS FINALE TATSÄCHLICH GEWONNEN!!
Die Verlierer wurden ausnahmslos-MIT HILFSPUNKTEN DES RICHTERKOLLEGIUMS-UM DEN SIEG BETROGEN!!
Ja, GREAT BRITAIN EBEN!!

4 0

So fabelhaft nun auch wieder nicht...

...Die Spiele waren zwar sehr gut organisiert, jedoch finde ich es eine Frechheit, wenn Ticketbetrüge stattfinden. Man hängt stundenlang in der Warteschleife der offiziellen Homepage und wenn man auf eine andere Seite wechselt, wird mann gleich betrogen. Dies sollte sich ändern, dann wären die Spiele perfekt ;)

3 0

Es war sehr schön,

es hat mich sehr gefreut.
Schade, dass es schon wieder zu Ende ist.

Österreicher waren auch dabei. Die waren nicht ganz so erfolgreich wie im Wintersport, aber in Österreich hat Sport auch keinen so großen Stellenwert. Ja, ein wenig Fußballspielen auf mittlerem Niveau, das geht schon.

Österreich ist eher ein Funktionärsland, das funktioniert ganz gut.

In Rio bin ich vielleicht auch dabei ?
Nicht als Sportler ;-)
Da bewerbe ich mich als Funktionär.


Antworten Gast: schlÄchter
13.08.2012 09:35
2 0

Re: Es war sehr schön,

sg iason!
:-)))
gut geschrieben. bin an sich kein großer olympia-fan, muss aber sagen, dass ich dann aber doch immer nebenbei mitschaue und der funke - dank des tollen britischen publikujms - auch auf mich etwas übersprang.
die briten haben bewiesen, dass sie die spiele toll organisiserten und wirklich faire sportsmen sind. congratulations to GB!

ihrer beschreibung der österreichischen situation ist treffend und gilts mmn nichts mehr hinzuzufügen außer:

eine wertvolle "silberne"hinter den iren haben wir dpoch:
siehe link:
http://www.austriahouse.at/main.asp?VID=1&kat1=87&kat2=538&kat3=&NID=591&DDate=11.08.2012

m besten g
s.

1 0

Re: Re: Es war sehr schön,

Solche Events erfreuen immer wieder den "Nationalstolz", auch wenn man sonst nicht viel von Nationalismus hält.

Aber man schaut das Ganze doch anders an, wenn ein Österreicher mit dabei ist.

Wie in der Familie gibt es eben zum Schutz auch nationale Zusammengehörigkeitsgefühle. Das ist einmal tief in uns Menschen drinnen.
Wir sind Herdentiere und brauchen diese Zusammengehörigkeit und das Gefühl, es gibt jemanden, der sich auch in Notsituationen um einen kümmert.


Gast: Couchpotato
13.08.2012 08:06
1 0

Schon fertig?

und ich hätte diese Woche mal Zeit zum Schauen.

olympischen Spiele

Österreich sollte sich darauf konzentrieren, im Österreicherhaus Speck und Würstel aufzuschneiden unter der Aufsicht des ÖOC.
was ich mich erinnern kann, war die Eröffnung des ÖsterreichHauses immer
ein Highlight bei einer olympischen Veranstaltung und da konnten sie glänzen unserer Funktionäre.

Antworten Gast: viennawash
13.08.2012 08:25
1 0

Re: olympischen Spiele

Sport,- wettbewerbsmäßig betrieben-, ist eben nicht Österreich's Stärke. Man ist eh eher gemütlich veranlagt. Dem Freizeitsport durchaus zugetan, nicht aber dem Bewerb.
Aber ich kann kaum erkennen, was daran verwerflich sein sollte. Ist eh alles eine Frage des Einsatzes,- vulgo Geldes.
Geh ma lieber auf ein Achterl...

Gast: Derabusch
12.08.2012 23:49
2 1

Was ist eigentlich schlimm daran, dass "Österreich" keine Medaillen abholte? Die Spiele waren absolutely fab!

Congrats to London!

Gast: Olimpia
12.08.2012 23:26
1 0

Warum beißen Sportler in ihre Medaille?

Wer weiß, warum diese affige Geste offenbar für Sieger(innen) Pflicht ist (und wenn sies nicht freiwillig tun, so wird es von den Photographen verlangt)?

Gibt es dafür eine Bedeutung? Wer hat damit begonnen?

1 0

Re: Warum beißen Sportler in ihre Medaille?

Das war früher anscheinend der Test, dass der Bestiz real und keine Illusion ist. Diese Geste ist erhalten geblieben.

Aber ich vermute nicht, dass man damit früher die Echtheit der Münze testen wollte (das wäre nicht logisch), sondern man wollte spüren, dass der Besitz der wertvollen Münze wirklich real ist, indem man hart darauf biss.

1 0

Re: Re: Warum beißen Sportler in ihre Medaille?

Ergänzung: Früher testet man die Echtheit der Münze anscheinend wirklich, indem man darauf biss und einen Abdruck sah. Gold ist weich.

Später wurde der Goldgehalt der Münzen immer stärker reduziert, heute wird Geld elektronisch "gefälscht".


Re: Warum beißen Sportler in ihre Medaille?

Ich glaube, es leitet sich vom Testbiss bei Münzen ab, mit dem überprüft wurde, ob die Münze wirklich aus Gold besteht.

"Da die Fälschungen allerdings oftmals härter waren, als die goldenen Originale, etablierte sich der Biss in die Münze als Prüfung auf Echtheit. Verformte sich das Goldstück, war es wohl echt."

Quelle:
http://magazin.woxikon.de/15918/bundesbank-sagt-in-deutschland-weniger-falschgeld-im-umlauf/

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Trotz großer Enttäuschung über das Abschneiden der Deutschen, muss man den Briten ein Kompliment machen, dass sie es geschafft haben die Spiele ohne einen Anschlag zu überstehen.Der Sicherheitsaufwand hinter den Kulissen war bestimmt gewaltig und für viele Zuseher und auch Athleten bestimmt nicht immer einfach!

Es waren schöne Spiele mit wenigen Dopingfällen und selbst das launenhafte Britische Wetter spielte Großteils mit. Über das österreichische Abschneiden legen wir besser den Mantel des Schweigens. Hoffentlich verschwindet das Großmaul Rogan endlich in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit.

Antworten Gast: E.T.
13.08.2012 19:21
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Re: Trotz großer Enttäuschung über das Abschneiden der Deutschen, muss man den Briten ein Kompliment machen, dass sie es geschafft haben die Spiele ohne einen Anschlag zu überstehen.Der Sicherheitsaufwand hinter den Kulissen war bestimmt gewaltig und für viele Zuseher und auch Athleten bestimmt nicht immer einfach!

Ich hoffe für Sie, dass Sie beruflich so viel geleistet haben, wie Herr Rogan im Schwimmsport erreichen konnte.

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Re: Trotz großer Enttäuschung über das Abschneiden der Deutschen, muss man den Briten ein Kompliment machen, dass sie es geschafft haben die Spiele ohne einen Anschlag zu überstehen.Der Sicherheitsaufwand hinter den Kulissen war bestimmt gewaltig und für viele Zuseher und auch Athleten bestimmt nicht immer einfach!

Das genau ist der Grund, warum Österreich so wenige Top- Sportler hat. Weil in AT die Neidgenossenschaft vielen Spitzen-Sportlern das Leben vermiest.

Den Fußballern und Schifahrern schiebt man das Geld hinein, aber sonst?

Klar, Rogan ist kein geschickter Rhetoriker und er kommt auch nicht besonders natürlich (sympathisch) rüber, aber das nützen Journalisten auch gnadenlos aus.


 
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