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Olympia-Enttäuschung: "Eine Sportstunde täglich"

14.08.2012 | 11:19 |   (DiePresse.com)

Experten fordern tägliche Bewegung für Kinder. Ohne frühen Sport seien Weltklasseleistungen ausgeschlossen, warnt Volleyballverbandschef Peter Kleinmann.

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Nach Olympia bejubeln die siegreichen Nationen ihre Erfolge, die anderen hinterfragen ihre Sportstrukturen. So auch Österreich, das ohne Medaille geblieben ist. So wurde die Dikussion um den Schulsport wieder neu entfacht: Kritiker meinen, es gäbe zu wenige Bewegungs- und Sportstunden an Österreichs Schulen. Daraus resultiere nicht nur die wachsende Zahl übergewichtiger Kinder, sondern auch das österreichische Olympia-Debakel.

Im Bildungsministerium versteht man die Kritik nicht. Die Schule sei nicht schuld daran, dass Österreichs Athleten ohne Medaillen nach Hause gekommen sind, zitiert das "Ö1 Morgenjournal" das Ministerium. Auch wenn 2003 unter VP-Ministerin Elisabeth Gehrer der Turnunterricht um eine Stunde pro Woche gekürzt worden ist, liege man weiterhin im europäischen Durchschnitt. In der Volksschule turnten Österreichs Mädchen und Buben pro Woche zwei bis drei Stunden, in der Unterstufe seien es drei bis vier Stunden. In der Oberstufe, vor allem in den berufsbildenden Höheren Schulen gebe es - zugegebenermaßen - oft nur zwei Stunden pro Woche.

Schulsport hat nicht Spitzensport zum Ziel

Ziel des Schulsportes sei es aber auch nicht Talente zu finden und Goldmedaillen-Träger auszubilden, sondern Kinder und Jugendliche für den Breitensport zu begeistern, sagt der Sprecher von SP-Bildungsministerin Claudia Schmied. Im Alter von elf Jahren bewegen sich Österreichs Buben noch an fünf Tagen pro Woche rund eine Stunde lang. Mit 17 Jahren bewegt sich ein und derselbe Jugendliche dann nur mehr an drei Tagen pro Woche. Bei den Mädchen schaut die Bewegungsbilanz noch schlechter aus.

Sportminister Norbert Darabos ist mit der Dikussion zum Schulsport "unglücklich". Die tägliche Turnstunde werde "auch aus budgetären Gründen nicht so diskutiert, wie ich es gerne hätte", sagt er. Sport habe in der Gesellschaft keinen hohen Stellenwert, nur zwanzig Prozent der Österreicher würde überhaupt Sport treiben. In den Nationen, mit denen Österreich sich vergleichen könne, gebe es wesentlich mehr Sport in Schule und Kindergarten.

"Eine Sportstunde täglich"

Experten wie Peter Wittmann, Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO) und des ASKÖ, fordern seit langem mehr Sport in der Schule. Auch Peter Kleinmann, Präsident des Volleyball-Verbandes, zählt zu den Kritikern des Schulsports in Österreich. Er ist laut "Ö1 Morgenjournal" davon überzeugt, dass Österreich mit mehr Turnstunden in der Schule bei den Olympischen Spielen besser abgeschnitten hätte. Derzeit steuere man auf ein Desaster zu. Er fordert daher eine tägliche Sportstunde für Schulkinder.

Kinder sollen bis zum zehnten Lebensjahr Sport betreiben, um die Feinmotorik zu schulen. Ohne diesen frühen Sport seien Weltklasse-Leistungen praktisch ausgeschlossen. Dass Kindergartenpädagogen nicht nur für Sport schlecht ausgebildet seien und auch noch für Unfälle beim Sport haften, betrachtet Kleinmann als problematisch. Daher werde im Kindergarten der Sport verhindert. Dasselbe Problem bestehe auch in den Volksschulen.

Turnstunde auch als Lernmotivation

In Österreich würden sich laut Umfragen nur 28 Prozent der Kinder sportlich bewegen. Im Vergleich: In Schweden seien es 72 Prozent. "Da frage ich mich, wie wir irgendwas gewinnen wollen", so Kleinmann. "Was ist wichtiger als Bewegung? Warum muss man 100 Prozent der Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen, aber nur 28 Prozent bewegen sich. Ich finde das unerhört." Zudem lerne man auch besser, wenn man Sport betreibe.

In diese Kerbe schlägt auch der grüne Bildungssprecher Harald Walser: "Wir brauchen die tägliche Turnstunde als Bewegungs- und Lernmotivation." Die Stundenkürzung im Bewegungsunterricht müsse zurückgenommen werden, denn Gesundheit und Bildung stünden in engem Zusammenhang, wie einschlägige Untersuchungen zeigen. Das Ziel muss tägliche Bewegung für alle heißen, für bessere Gesundheit und besseres Lernen. "Wenn bei der täglichen Turnstunde später ein paar Olympiamedaillen herausschauen, umso besser", sagt Walser.

(Red.)

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302 Kommentare
 
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Bewegend

264 Kommentare in 27 Stunden. Ein Thema, das Österreich bewegt...

Genauso wichtig ist,

dass es für Kinder in Wohnnähe Wiesen und Spielplätze gibt. Leider haben die Stadtplanner der letzten Jahrzehnte den Interessen der Kinder zuwenig Priorität eingeräumt. Das müsste sich drastisch ändern.

Sonst eigentlich ein Argument für die ganztagsschule. Da könnte man nachmittags interessant sportliche Aktibitäten anbieten.

Gast: nichtallesanschulenauslagern
15.08.2012 11:31
0 0

Es gibt auch Eltern, nicht nur die Schulen...

Es wird bereits viel zu viel in der Kindererziehung an die Pflichtschulen ausgelagert, sei es aus Faulheit oder Überforderung der Eltern.

Ein Kind, das wirklich Interesse am Sport hat und Leistungssport betreiben möchte wird mit der dzt gesetzlichen Anzahl an verpflichtenden Turnstunden durchaus sein Auslangen finden, so es überhaupt noch daran teilnimmt (was zeitlich nicht immer möglich sein dürfte, da ja Trainings und Wettkämpfe stattfinden) und nicht ohnedies in einen Sportzweig wechselt oder nach der NMS / Hauptschule sich ausschließlich dem Leistungssport zuwendet.

Kinder mit anderen Interessen, die nicht im Sportbereich liegen, wären durch eine zwangsweise Erhöhung der Turnstunden in ihrer individuellen Entwicklung beeinträchtigt, da ihnen eine freie Zeiteinteilung durch mehr Unterrichtsstunden erschwert wird. Beim derzeitigen System ist es jedoch selbst Kindern mit anderen Schwerpunktsetzungen möglich, Sport als Hobby in ihrer Freizeit zu betreiben.


Antworten Gast: noch ein Gast
15.08.2012 14:35
0 0

Re: Es gibt auch Eltern, nicht nur die Schulen...

Es geht hier nicht darum was Eltern machen sollen. Es geht darum was der Staat machen will. Der Staat hat die Schulen geschaffen wo er die Kinder ausbilden lässt. Wenn also der Staat möchte, dass Kinder mehr Sport treiben, dann hat er dazu seine Institution - die Schulen, nicht die Eltern.

Was soll dieses dumme Gerede: nicht alles an die Schulen auslagern? Die Schulen wurden doch genau zu dem Zweck geschaffen, dass die Ausbildung der Kinder nicht von den Eltern abhängt, sondern dass alle Kinder eine Chance bekommen, auch die deren Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder den Fähigkeiten entsprechend auszubilden.

Sie regen sich auf, dass Kinder mit anderen Interessen als Sport gezwungen werden gleich viel Sport zu betreiben. Gilt dieses Problem nicht für alle Fächer? Warum sollen sportlich begabte Kinder zum Stillsitzen gezwungen werden, aber für unsportliche Kinder ist es unzumutbar sich zu bewegen?

Warum soll sich die Schule nur an den Bedürfnissen der Lehrern orientieren? Sportunterricht fordert von den Lehrern viel mehr als Deutschunterricht.

Die Olympiamedaillen sind mir egal, aber dass die Kinder sich nicht so bewegen können wie sie möchten und wie sie sollten weil es für die Lehrer zu anstrengend ist, finde ich gar nicht gut. Dass Kinder wegen ihrem natürlichen Bewegungsdrang sogar als Verhaltensgestört abgestempelt werden, nur weil es den Lehrern zu anstrengend ist, finde ich grausam.

Gast: sois
15.08.2012 11:17
0 0

aha

bei mir ist im RG mindestens jede 2.
Turnstunde AUSGEFALLEN .. alles klar ?

Gast: wirwollendochmaldiekircheimdorflassen
15.08.2012 11:15
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lächerlich

jetzt mal ehrlich, welche großartigen erfolge haben denn die experten von ungarn, tschechien, schweiz, belgien, ... erwartet?

warum sollte sich österreich von diesen vergleichbaren ländern irgendwie abheben?

Grünes Thema

Es handelt sich hierbei offensichtlich um ein Thema, das die Grünen im Lande sehr beschäftigt. Anders kann ich mir die vielfach absolut sinnfreien Vorschläge hier nicht erklären.

Jeder Mensch sollte frei entscheiden können, ob und wie viel Sport er betreibt. Ich sehe ein, dass man Kinder bis zu einem gewissen Alter in der Schule zum Sport "drängen" sollte, um Fettleibigkeit in frühen Jahren und dadurch gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist man in Österreich mündig. Ab diesem Zeitpunkt wäre es meiner Meinung nach auch sinnvoll, ein Kind selbst entscheiden zu lassen, ob es Sport betreiben will oder nicht.

Das heißt: Der Turnunterricht sollte unabhängig von den sonstigen Fächern am Nachmittag abgehalten werden und ab dem 14. Lebensjahr sollte jeder frei entscheiden können, ob er daran teilnimmt oder nicht.

Ansonsten entstehen abstruse Situationen wie ein Turnlehrer, der den Kindern bzw. Jugendlichen jede Stunde einen Fußball gibt, damit sie sich selbst beschäftigen. Das ist nicht erfunden, das hab ich selbst miterleben dürfen/müssen. Turnunterricht sollte nicht nur aus Fußball bestehen. Liest man im Lehrplan nach, weiß man, dass er aus vielfältigen Sportarten (zB auch Geräteturnen, Gleichgewichts-Schulung usw.) bestehen sollte.

Wenn zum Wahl-Turnunterricht (ab 14) nur sportlich motivierte Schüler gehen und man sinnvollerweise auch einen motivierten Lehrer hat, bringt das mehr als diese Massenabfertigung, wie wir sie jetzt haben.

Gast: Abdisu
15.08.2012 10:38
6 2

Ich schlage eher je eine Stunde

Literatur, Musik und Philosophie in der Woche vor. Auf Olympiasieger kann man gegebenfalls verzichten, aber eine Nation, die sonst nichts hat, tendenziell zu Analphabeten dressieren, das geht an die Substanz. Denken wir dabei ruhig auch an den Fremdenverkehr (unsere Ruderer und Beachvolleyballer sind es dem Vernehmen nach nicht, die die Fremden bringen).

Gast: gast45
15.08.2012 09:35
1 1

tja ..

da haben wir die tollsten sportplätze der welt, warme duschen (keine selbstverständlichkeit in ostasien), super umkleideräume .. bedingungen von dennen andere länder nur träumen können ..
nur wieviele leute sieht man auf diesen tollen sportplätzen .. eben .. sitzen alle vorm fernsehen ..
wer kennt im bekanntenkreis jemand, der einen spagat hinkriegt .. eben ?, dabei wäre ein spagat wenn man es genau nimmt für einen gesunden jungen menschen der normalfall ...
alsdann, weniger pomesfrittes, weniger blödsinnigkeiten wie nummerntafeln für radfahrer, söhne und töchter in der bundeshymne und die sportplätze nicht nur mähen, sondern auch benutzen ...
..und bei der nächsten olympiade schicken wir den darabos damit er uns österreichern gold in karate holt, so wie es sich für einen verteidigungsminister, der sogar noch sportminister ist, gehört :-):-):-):-)

Re: tja ..

was soll bitte ein Spagat mit Sport zu tun haben? Gerade ein unsportlicher Mensch bekommt einen Spagat eher hin als ein trainierter. sollten sie sich mit Sport auskennen wissen Sie vielleicht warum...

Re: tja ..

Jeder sollte frei entscheiden dürfen, ob er Sport betreibt oder nicht. Glücklicherweise ist das auch (abgesehen vom Turnunterricht) der Fall.

Antworten Gast: globetrotterneu
15.08.2012 10:50
1 0

Re: tja ..

da haben wir die tollsten sportplätze der welt, und wo bitte sind die wenn sie sich nicht auskennen bitte nichts schreiben.

Antworten Antworten Gast: gast45
15.08.2012 14:07
0 0

Re: Re: tja ..

wieso ?, die meisten turnsääle in den schulen sind für ihren zweck völlig ausreichend, die schmelz ist nicht schlecht, und in den meisten dörfern am land gibt es ganz gut gepflegte fuszballplätze und mittlerweile haben alle auch tennisplätze. Nur sind die halt alle meistens leer, während in asien der gleiche platz voll wäre .....

Gast: maxlberger
15.08.2012 09:29
1 2

Leistung in Österreich

Ist alles kein Wunder, in einem Land in dem sich Leistung nicht lohnt.

Gast: asterix der gallier
15.08.2012 09:20
1 2

Eine Sportstunde täglich für Erwachsene

Bezahlt wird das vom Sportminister. Durchgeführt wird es an allen Arbeitsstätten und in allen Pensionistenheimen von geschulten Ausbildnern des Bundesheeres.

Gast: hery
15.08.2012 08:30
4 5

enosen und grüne hasspartei

Erfolglos korupt hetzerisch bis in den Tod,rot grün das macht österreich kapput.

Re: enosen und grüne hasspartei

Na mein Herr, Rausch von gestern noch nicht ausgeschlafen?

Antworten Gast: asterix der gallier
15.08.2012 09:43
4 1

Re: enosen und grüne hasspartei

Wenn solche Leuchten wenigstens die deutsche Rechtschreibung beherrschen würden, ...

fishmac

10000 de fishmac und pommes kinder schwappeln eine stunde täglich ihre runden um den schulfussballplatz,mein tolles bild.

Gast: hery
15.08.2012 08:25
4 4

sport

In einen gesunden körper ist auch ein gesunder Geist.In einer kranken Regierung steckt auch ein kranker Geist!

Gast: HansWurst1
15.08.2012 07:55
1 1

Na dann, einige tausend neue Stellen

für Sportlehtrer bereitstellen und Unterrichtszeit verlängern.

Täglich

nicht von den Eltern nicht direkt mit dem Auto zur Schule gebracht zu werden und einige km von und zur Schule gehen wäre sinnvoller!

Antworten Gast: holifax
15.08.2012 08:57
2 3

Re: Täglich

Genau!
und das morgendliche Verkehrsaufkommen könnte dadurch auch massiv reduziert werden.
Weiters würde ich eine massive Sondersteuer auf Fastfood und zuckerhältige
Getränke begrüßen.

Antworten Antworten Gast: Affffe
15.08.2012 09:41
1 0

Re: Re: Täglich

Klar und Steuer auf Fleisch, Wurst, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Fruchtjoghurt, Wein, Kaffee, Käse, Fruchtsäfte, Obst (enthält auch eine Menge Zucker), Milch (Fett), etc........
Sie glauben, doch nicht, dass wir ohne sogenanntes Fastfood besser leben.

Es ist immer die Ausgewogenheit und die Dosis, die unser Ernährung ausmacht und nicht die einseitige Verteufelung. Schnitzel und Co. sind genauso ungesund.........

Antworten Antworten Antworten Gast: holifax
15.08.2012 22:05
0 1

Re: Re: Re: Täglich

na eh klar,"die Dosis macht das Gift"
Wieder auf die Eigenverantwortlichkeit des Konsumenten plädieren.
Ihre Argumente sind mir zu vordergründig und zu wenig differenziert(es gibt zum Beispiel viele Arten von Schnitzel,welchen Käse meinen sie?)
Warum wird die Bevölkerung immer übergewichtiger?
Sicher nicht weil die Menschen so viel Obst ,Gemüse und Fleisch essen,oder Milch trinken.
Und der Bewegungsmangel alleine ist es sicher auch nicht. ;-)
Natürlich bin ich der Meinung,dass wir ohne Fastfood gesünder leben.


Antworten Antworten Gast: Affffe
15.08.2012 09:38
1 0

Re: Re: Täglich

Klar und Steuer auf Fleisch, Wurst, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Fruchtjoghurt, Wein, Kaffee, Käse, Fruchtsäfte, Obst (enthält auch eine Menge Zucker), Milch (Fett), etc........
Sie glauben, doch nicht, dass wir ohne sogenanntes Fastfood besser leben.

Es ist immer die Ausgewogenheit und die Dosis, die unser Ernährung ausmacht und nicht die einseitige Verteufelung. Schnitzel und Co. sind genauso ungesund.........

Gast: Frau Wieland
15.08.2012 04:08
1 3

Oesterreich auf plats 86!

Hinter bloszfuessigen staaten wie Uzbekistan und Gahna und noch und noecher!
Der derzeitige 'sport minister' ist nicht nur als BMLV unfaehig!!
Eine blamage nicht einmal eine medaille zu bekommen mit all dem steuergeld das dort verschwended wurde!
Der Da\rabos soll das aus eigener tasche jetzt zurueckzahlen!!
Weiters wuerde es nicht schaden wen er Englisch lernen wuerde!

4 0

Re: Oesterreich auf plats 86!

Und Sie könnten Deutsch lernen!

21 1

Spitzensport und Turnunterricht sind 2 Paar Schuhe -

wer das vermischt, hat von Beiden keine Ahnung.

Gast: tribe
15.08.2012 00:47
8 3

olympia

"mens sana in corpore sano".80% der volksschüler sind hyperaktiv,an der grenze zum übergewicht und total überreizt(GAMES;PHONES;denaturierte nahrungsmittel)nur die lust an der bewegung kann da noch was retten!!!

Gast: Trollblume
15.08.2012 00:07
7 0

welche 'experten' sind das - selbsternannte ?

schulsport hat mit sicherheit wichtigere aufgaben als zukünftige olympioniken heranzuzüchten

Zwei Paar Schuhe

Der Breitensport und der Hochleistungssport sind zwei verschiedene Dinge, die man aber offenbar vermischt. Breitensport dient der Volksgesundheit und schafft Bewußtsein in dieser Richtung, zum Spitzensportler geboren sind aber relativ wenige Leute. Über das Ziel schießt Walser, wenn er die Frage stellt, was wichtiger sei als Bewegung. Da würde mir einiges einfallen. Jedenfalls nützt der Breitensport aber einer größeren Zahl an Leuten als der Hochleistungssport, von dem in sehr vielen Fällen nur die Eitelkeit und die das Bankkonto der Athleten und deren Manager sowie der Veranstalter profitieren. Wenn beides nicht finanziert werden kann, würde ich es für richtiger halten, den Breitensport zu fördern und den Spitzensport privaten Sponsoren zu überlassen. Mit Patriotismus (der ja in anderen Bereichen geradezu verpönt ist) hat der Spitzensport schon lange nichts mehr zu tun, das wäre also eher nicht das Problem.

Re: Zwei Paar Schuhe

so ist es! Auf den Punkt gebracht.

Re: Zwei Paar Schuhe

Diese Herren lenken ja nur von der Unfähigkeit unserer überbezahlten Sportfunktionäre mit viel zuvielen und politisch besetzten Sportverbänden ab.

Viele Medaillen-Gewinner in London und auch zuvor waren ja eh nur gut bezahlte Fremden-Legionäre als eingebürgerte Zuwanderer und stammen nicht aus der Bevölkerung.

Von der Leichtathletik bis zum Tischtennis.

Wie auch die meisten Gladiatoren im Römischen Reich keine Römer waren.

Und in einer Volksschule in der Nähe

wurde von der Direktion alles versucht um zweisprachigen Unterricht (Deutsch/Ungarisch) ab der 1. Klasse durchzudrücken.
Dafür wäre u.a. eine Turnstunde in der Woche gestrichen worden.
Abgesehen von der Tatsache, daß es vermutlich 97 wichtigere Sprachen als Ungarisch gibt, ein deutliches Zeichen, oder?

Re: Und in einer Volksschule in der Nähe

die Kleinen sollen Ungarisch lernen und dafür in die Schule GEHEN, nicht von den Eltern täglich mit dem Auto hinchauffiert werden.

Das 40minütige Herumgehopse im "Turnunterricht" bringt's doch eh nicht.

Antworten Gast: A.B.C.
15.08.2012 00:22
2 4

Re: Und in einer Volksschule in der Nähe

Mir gefällt die Idee Ungarisch zu lernen, warum nicht........ Dabei kann man beides verbinden - Bewegung und Ungarisch.

Wer sagt, dass Turnen nur im Turnsaal erfolgen muss - es geht doch einfach nur um die Freude an Aktivität und da wäre Hirn und körperliche Bewegung gemeinsam eine gute Sache.

Antworten Antworten Gast: asterix der gallier
15.08.2012 09:25
2 3

Was lernt man aus den grünen und roten Bewertungen?

Der ECHTE Presseleser beherrscht keine einzige Fremdsprache und hält daher absolut nichts davon, dass andere eine Fremdsprache erlernen.
Warum nennt sich "Die Presse" eine Qualitätszeitung? An der Qualität ihrer Leser (zumindest vieler Poster) kann es nicht liegen.

Gast: Franzia
14.08.2012 22:13
0 3

Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

Einige Schulen vermieten ja ihren Turnsaal für die Sportvereine. Das bringt den Schulen Geld. Denk ich. Meiner Ansicht dürfte das ja nicht sein. Weil das ja alles vom Steuergeldern errichtet wird.

So ein Turnsaal gehört nur für die Schüler, die dort zur Schule gehen.

Könnte mir vorstellen das man nach dem Schulunterricht in den Schulen mit den Schülern als Freizeitgestaltung im Turnsaal Sport betreibt. Anstatt Schüler vor dem Fernseher oder dem Computer zu setzen

Re: Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

"... nach dem Schulunterricht in den Schulen mit den Schülern als Freizeitgestaltung im Turnsaal Sport betreibt ..."

Als FREIWILLIGE Tätigkeit ist das sicher vorstellbar, aber niemand darf dazu gezwungen werden. Jeder Schüler sollte meiner Meinung nach frei selbst entscheiden können, ob und wie viel Sport er macht. Zumindest ab einer gewissen Schulstufe.

Re: Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

Sie haben keine Ahnung!

Die UNSPORTLICHEN kann man nicht zum Turnunterricht zwingen und die SPORTLICHEN sind ja eh in Vereinen organisiert und dafür sollen auch die Schulen in den Ferien geöffnet werden,statt teure neue Sporthallen aus öffentlichen Geldern zu bauen.

Als Lehrer kann ich Ihnen sagen,dass die meisten Fehlstunden im Turnunterricht am Nachmittag aufgezeichnet sind und nicht in anderen Gegenständen.

Und diese Fehlstunden werden nicht nur unentschuldigt geschwänzt,sondern meist von den Eltern mit Unterschrift entschuldigt.

Besonders von Mädchen mit angeblich akutem Bauchweh und dringend notwendigen Arzt-Terminen.

Re: Re: Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

Ich sehe das genauso!

Re: Re: Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

Und noch was!

Meist sind es auch nicht die Dickerchen,die den Turnunterricht schwänzen,sondern die Mädchen mit Magersucht etc. und dieses Problem wird leider total unterschätzt.

Die brechen ja schon oft bei einem Bio-Lehrausgang in den schulnahen Wald nach 1-2 Kilometern Fußmarsch mit Atemproblemen zusammen.

Antworten Gast: amsport
15.08.2012 01:05
2 2

Re: Eine Stunde täglich ist viel zu wenig............

Besser ist es wenn Turnsäle vermietet werden, anstatt ungenutzt zu vergammeln.

Turnsäle werden hauptsächlich zu Zeiten vermietet, in denen i.d.R. kein Unterricht stattfinden kann.

Sollte es hingegen tatsächlich zu einer zeitlichen Konkurrenzsituation kommen, ist selbstverständlich den Schülern der Schule Vorzug zu geben.

Zu ihrer Überschrift:
Ja, grundsätzlich haben Sie ja recht, 1 Stunde täglich (Sport auszuüben) ist zu wenig. Liegt das nur an der Schule? Nein!

Es liegt zu sehr ein Denkfehler vor zu glauben, die Schule könne auf alle Fälle alles ausgleichen, das die Gesellschaft oder Familien falsch machen.

Dazu zählt es auch Spielplätze für Kinder zu verkleinern oder aufzugeben, um Bauland für Banken und Immobilienhaie zu erhalten, oder auch der Trend mittels Massenverblödungsgeräten (Spielkonsolen, Computer) die Kinder schon frühzeitig auf Fettleibigkeit hinzuzüchten.


Eine Chemistunde täglich ...

... und dann klappt es.

Re: Eine Chemistunde täglich ...

Und auch eine verpflichtende Bio-Stunde täglich für Greenpeacler ,WWF ler und Globalis, damit diese green-kids endlich Biologie und Ökologie kapieren!

Antworten Gast: anabol
15.08.2012 00:59
1 0

Re: Eine Chemistunde täglich ...

Sind Sie der Herr Arnold Schwarzenegger? :)

5 0

Re: Eine Chemistunde täglich ...

damit es mit der "Chemie" richtig läuft, dopen wir ihr Wort mit einem "e"!

Gast: Dolfi Teufel
14.08.2012 22:04
6 4

Naturlich hat für gestandene Linke wieder die Liesl Gehrer schuld

und nicht unser Tausendsassa auf dem Gebiet von Heer und Sport. Wieder einmal Gelegenheit, zu zeigen wie mies doch dieser Schüssel und seine Reform-Regierung waren. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: seit der Gehrer sind es auch schon wieder 7 Jahre her, und alle 4 Jahre finden Olympische Spiele statt. Seltsamerweise war aber bei den letzten "Olympics" von Totalversagen noch keine Rede!

Re: Naturlich hat für gestandene Linke wieder die Liesl Gehrer schuld

wer hat die Sportstunden aus den Lehrplänen gestrichen, Darabos oder die verwirrte Handarbeitslehrerin?

Wer das Interview nicht wirklich gehört hat soll nicht so blöd

daherreden. Er hat ganz eindeutig gesagt, dass es in allererster Linie um die Gesundheit der Kinder geht, da es im Alter von ca. 4 bis ca. 10 extrem wichtig ist sich ausreichend zu bewegen. Das hat erst mal mit körperlicher Entwicklung zu tun. Und dass langfristig mehr erfolgreiche Spitzensportler Medaillen erringen können wäre eine nette Nebenerscheinung aber eigentlich gar nicht wichtig. Die Diskussion um den Turnunterricht sollte auch geführt werden wenn wir viele Medaillen hätten, denn es geht um Bewegung und damit um Gesundheit.

 
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