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Olympia: IOC bestätigt Ausschluss des Irak

24.07.2008 | 16:25 |   (DiePresse.com)

Das Internationale Olympische Komitee beharrt auf seinem Entschluss, der Irak wird in Peking nicht dabei sein. Die irakische Regierung hatte sich in sportliche Belange eingemischt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Donnerstag in einem Brief an den irakischen Jugend- und Sportminister Jassim Mohammad Jaffer den Ausschluss des Landes von den Spielen in Peking bestätigt. Damit beharrte man auf dem Anfang Juni ausgesprochenen Beschluss. In dem Brief stand: "Ungeachtet aller Anstrengungen des IOC sowie des asiatischen olympischen Komitees auf eine positive Lösung bedauern wir, Sie davon zu informieren, dass die Entscheidung des IOC-Exekutivkomitees vom 4. Juni bestätigt wird."

Die irakische Regierung hatte am 21. Mai das Nationale Komitee (NOK) aufgelöst sowie ein neues unter der Leitung des Sportministers eingesetzt. Damit hatte sie gegen die Olympische Charta verstoßen. Am 4. Juni war das Land bzw. das neue NOK daher wegen "Einmischung in die sportlichen Belange" von den Spielen vorläufig suspendiert worden. Die IOC-Entscheidung beendete nun die letzten Hoffnungen der sieben qualifizierten irakischen Athleten auf eine Teilnahme in Peking.

(Ag.)


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1 Kommentar
 
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Von Ratio am 25.07.2008 um 16:15

Ich hoffe,

es findet sich ein Land, in dem die sieben Sportler starten dürfen. Was können die denn dafür, dass irgendwelche Politspielchen betrieben werden? Die haben jahrelang trainiert, die Qualifikation geschafft und alles für nichts?
Das sollte nicht sein dürfen. Das IOC müßte sich klar sein, dass es FÜR die Sportler da ist - unabhängig, was Politiker sagen.

 
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