Der Fluch der guten Tat

07.11.2012 | 18:19 |  WOLFGANG WIEDERSTEIN (Die Presse)

Zeugnisverteilung: Dortmunder Streber und Rapids Hilfsschüler.

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Die Borussia aus Dortmund hat in der Champions League rasch gelernt. Im Vorjahr noch schien die europäische Königsklasse eine Nummer zu groß, es reichte nicht einmal dazu, um als Gruppendritter in die Europa League umsatteln zu können. Heuer aber präsentiert sich Dortmund ausgerechnet in der „Todesgruppe“ bärenstark, vier Punkte gegen Real Madrid sind schon eine deutliche Warnung an die Mitstreiter.

Kein österreichischer Klub wird jemals auch nur annähernd an das Niveau der Dortmunder herankommen, es reicht auch nicht für Bayer Leverkusen. Rapids Hilfsschüler müssen heute das „Rückspiel“ mit dem letzten Aufgebot bestreiten, da ist vor allem Charakter gefragt. Die Fans, die sich noch immer extrem reisefreudig zeigen, obwohl die Mannschaft mit null Punkten und einer Tordifferenz von 1:8 dasteht, erwarten sich zumindest eine ehrliche Abwehrschlacht. Kampfkraft und Leidenschaft aber werden vermutlich nicht ausreichen, um halbwegs ungeschoren davonzukommen.

Wenn aus der zu erwartenden Niederlage ein bitteres Debakel werden sollte, dann beginnt für Trainer Peter Schöttel ein heißer Herbst. Dann wird nämlich aus der Europa League, an sich eine schöne Belohnung, für viele endgültig ein Fluch. So verkehrt kann die kleine Fußballwelt in Österreich sein.

 

wolfgang.wiederstein@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2012)

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5 Kommentare
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"Kein österreichischer Klub wird jemals auch nur annähernd an das Niveau der Dortmunder herankommen,..."

Sag niemals nie...

Re: "Kein österreichischer Klub wird jemals auch nur annähernd an das Niveau der Dortmunder herankommen,..."

Wie oft noch müssen uns Sportjournalisten mit solchen "Vergleichen" nerven"? Allein schon das Klubbudget der Dortmunder ist 10x so groß wie jenes der Hütteldorer, Da kann man sich natürlich einen wesentliich besseren Kader leisten! Mit neun Reservisten in der gestrigen Not-Elf hat sich Rapid eigentlich besser gehalten als im Heimspiel gegen Leverkusen in Wien! Nicht nur, weil die Niederlage mit 0:3 ein wenig glimpflicher ausfiel als beim 0:4; in einigen Szenen hätte man fast sorgar selbst das eine oder andere Tor erzielt! Und mehr ist für die Grün-Weißen im internationalen Vergleich mit den großen Kaibern eben nicht drin! Und was das Kaufmännische betrifft. Braucht ein deutscher Bundesligaklub ein neues Stadion, dann hat er auch das Geld dafür! In Hütteldorf muß Präse Edlinger überlegen, ob sich eine Sanierung des "St. Hanppi" überhaupt noch lohnt.

Rapid vor

Rapidler sind Grüne und so sozial
geben gerne den Unterdrückten Verliere Loser
dafür gibt es Sozialhilfen von Gemeinde Wien .!
Die Brauner hat doch soviel überflüssiges Geld.!

Re: Rapid vor

Reden Sie auch mal mit Ihr. Vielleicht sponsert Sie Ihren dringend fälligen Deutsch-Aufbau-Kurs.

Rapid vor

Rapidler sind Grüne und so sozial
geben gerne den Unterdrückten Verliere Loser
dafür gibt es Sozialhilfen von Gemeinde Wien .!
Die Brauner hat doch soviel überflüssiges Geld.!

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