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Ski alpin: Miller liebäugelt mit Olympia 2014

10.10.2012 | 16:09 |   (DiePresse.com)

Beim Weltcup-Auftakt in Sölden ist Bode Miller zwar nicht am Start, dafür könnte er womöglich bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 mitwirken.

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Der Auftakt-Riesentorlauf der alpinen Ski-Weltcup-Saison am 28. Oktober in Sölden wird ohne den US-Amerikaner Bode Miller über die Bühne gehen. Der Olympiasieger und vierfache Weltmeister, der am Freitag 35 Jahre alt wird, hat noch mit den Folgen einer Knie-Operation im März zu kämpfen. "Sölden ist für Miller kein Thema, er hat noch keinen einzigen Riesentorlauf-Schwung trainieren können", meinte Rainer Salzgeber, der Renndirektor von Millers Ausrüster Head, am Mittwoch.

Bei idealem Verlauf will der zweifache Gesamt-Weltcup-Gewinner und Sieger von 33 Weltcup-Rennen bei den Speed-Events am 24. und 25. November in Lake Louise in den Weltcup einsteigen. Nach Sölden kommt Jung-Ehemann Miller aber dennoch, schließlich sind die Tiroler sein persönlicher Kopf-Sponsor und Partner des gesamten US-Teams. Zudem soll Miller in Sölden Skitraining absolvieren. Bis dato war das für den Allrounder nur mit großen Schmerzen möglich.

Die Gefahr, dass Miller einmal mehr an Rücktritt denken könnte, ist laut Salzgeber nicht gegeben. Ganz im Gegenteil. "Es scheint, dass das nicht seine letzte Saison wird. Er hat Lust auf Sotschi", sagte Salzgeber mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Russland. Erst vor wenigen Tagen hatte sich Miller einer Arthroskopie unterzogen, um den Heilungsverlauf im operierten Knie zu beobachten. "Er braucht noch eine gewisse Zeit", erklärte Salzgeber.

(APA)

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