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Del Potro erneut im Stadthallen-Finale

20.10.2012 | 17:44 |   (DiePresse.com)

Juan Martin Del Potro könnte am Sonntag in der Wiener Stadthalle das erste Dutzend an ATP-Turniersiegen voll machen.

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Der 24-jährige Argentinier qualifizierte sich am Samstag neuerlich für das Endspiel des mit 550.000 Euro dotierten Erste Bank Open. Mit einem 7:6(4),7:6(5) nach 110 Minuten über den überraschend bis ins Halbfinale vorgedrungenen Luxemburger Gilles Muller hat Del Potro sein bisher bestes Wien-Ergebnis egalisiert.

Das erste Halbfinale war vom Aufschlag geprägt, beide Spieler brachten ihre Service-Games in beiden Sätzen durch. Del Potro war dabei im ersten Satz nur einmal wirklich in Gefahr, als er im Tiebreak mit 2:4 zurücklag, dann aber keinen Punkt mehr abgab. Schon bei seinem ersten Auftritt im Achtelfinale gegen den Deutschen Daniel Brands hatte er sich nach einem Marathon dank Nervenstärke mit 6:7,7:6,7:6 durchgesetzt.

Finaleinzug macht Del Potro "sehr glücklich"

Mit seinem 17. Ass beim vierten Matchball fixierte Del Potro sein 17. Finale auf der Tour. "Es ist das zweite Finale in Folge hier für mich, das macht mich sehr glücklich. Ich werde nach meiner einmonatigen Pause wegen des Handgelenks immer besser", freute sich der 24-jährige Südamerikaner. Für Del Potro ist es bereits das vierte Endspiel in diesem Jahr. Neben den Titeln in Marseille und Estoril stand er auch im Finale von Rotterdam.

Auf dem Weg zum ATP-World-Tour-Finale in London Anfang November hat Del Potro mit dem Finaleinzug einen weiteren großen Schritt gemacht. "Ich versuche nicht daran zu denken und mich ganz auf dieses Turnier zu konzentrieren", erklärte der Argentinier nach dem Sieg über Melzer-Bezwinger Muller. Del Potro liegt derzeit auf dem siebenten Rang, fünf Spieler sind bisher qualifiziert, allerdings wird der verletzte Rafael Nadal nicht antreten.

Im Endspiel am Sonntag (13.45 Uhr/live ORF Sport +) trifft der Weltranglisten-Achte nun auf den Slowenen Grega Zemlja. Der Qualifikant hatte sich überraschend mit 3:6, 7:6, 6:2 gegen Janko Tipsarevic (SRB/2) durchgesetzt.

(APA)

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