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WTA-Championship-Finale: Scharapowa fordert Williams

27.10.2012 | 18:46 |   (DiePresse.com)

Serena Williams besiegte im Halbfinale Agnieszka Radwanska, Maria Scharapowa setzte sich überraschend glatt gegen Viktoria Asarenka durch.

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Im Finale der WTA-Championship in Istanbul kommt es zur Neuauflage des Olympiafinales Serena Williams gegen Maria Scharapowa. In London demütigte Williams die Russin und siegte glatt 6:0, 6:1. Am Samstag gewann Williams ihr Halbfinale 6:2, 6:1 gegen die Polin Agnieszka Radwanska. Anschließend setzte sich Russlands Tennis-Star Scharapowa überraschend deutlich mit 6:4, 6:2 gegen die weißrussische Weltranglistenerste Viktoria Asarenka durch. Beide Finalistinnen sind beim mit 4,9 Millionen Dollar dotierten Turnier ungeschlagen.

Nach einem freien Tag erwischte Serena Williams den besseren Start zum 2:0 im ersten Satz und holte sich nach dem 2:2-Zwischenstand ohne weiteren Spielverlust den Durchgang. Die Favoritin hatte auch danach keine Probleme gegen Radwanska und siegte nach nur 61 Minuten. "Ich konnte mir schon vorstellen, dass sie müde war", sagte Williams über die Kontrahentin. Radwanska steckte der erst nach dreieinhalb Stunden erkämpfte Erfolg über die Italienerin Sara Errani vom Freitag in den Knochen.

Auch Scharapowa machte den frischeren Eindruck, nachdem die Partie in der Anfangsphase noch ausgeglichen verlief. Beim Spielgewinn zum 5:1 im zweiten Satz musste sie noch einmal kämpfen, dann stand der Erfolg fest. Die einstige Nummer eins hatte schon vor ihrem letzten Gruppenspiel am Freitag das Weiterkommen sicher gehabt. Hingegen musste Asarenka bis nach Mitternacht spielen, bevor der Erfolg über die Chinesin Li Na und damit der Halbfinal-Einzug feststand.

Federer beim Heimturnier im Endspiel

Bei den Herren schaffte Roger Federer standesgemäß den Einzug ins Endspiel seines Heimturniers. Der Schweizer setzte sich im Halbfinale von Basel gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu 7:5, 6:4 durch. Der topgesetzte Federer, der in Basel bereits fünfmal gewonnen hat, trifft im Finale nun auf den Argentinier Juan Martin del Potro. Der als Nummer zwei gereihte Wien-Sieger setzte sich gegen Richard Gasquet aus Frankreich 6:2, 6:2 durch.

(APA)

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