Auftakt-Aus für topgesetzten Thiem in Sofia

Dominic Thiem musste sich dem Georgier Nikolos Basilaschwili in zwei Sätzen geschlagen geben.

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Dominic Thiem – imago/BPI

Dominic Thiem hat sich seinen ersten Auftritt seit dem 23. Jänner anders vorgestellt. Der Weltranglisten-Achte, der erstmals beim ATP-250-Turnier in Sofia angetreten ist, musste nach einem Freilos schon im Achtelfinale die Koffer packen. Der topgesetzte Thiem unterlag am Donnerstag dem Georgier Nikolos Basilaschwili nach 78 Minuten mit 4:6,4:6.

Thiem, der in den vergangenen Tagen verkühlt war, wird laut seinem Coach Günter Bresnik nichts am geplanten Rotterdam-Trip (ATP-500-Turnier) kommende Woche ändern. "Ihm ist es heute gut gegangen. Wenn er krank ist, würde er sicher nicht spielen. Nach Rotterdam fährt er natürlich", stellte Bresnik fest. Die Leistung seines Schützlings sei nicht so schlecht gewesen. "Er ist zweimal von 40:15 gebreakt worden, das war ausschlaggebend", meinte Bresnik.

Thiem hatte ein wenig Schwierigkeiten, sich auf den schnellen Belag und auch auf das sehr auf Winner ausgelegte Spiel seines Gegners einzustellen. "Ich habe meine ersten Breakbälle erst im letzten Game bekommen. Vielleicht hätte ich mich früher auf seinen Aufschlag einstellen müssen. Er ist sehr schnell auf die Winner losgegangen, es war schwer, einen Rhythmus zu finden", konstatierte Thiem und ergänzte: "Ich bin nie wirklich in das Match reingekommen".

Lange Unterbrechung

Im ersten Duell mit dem 87. im ATP-Ranking war es auch Thiem, der im siebenten Game des ersten Satzes seinen Aufschlag abgeben musste. Nach 31 Minuten hatte der Außenseiter aus Tiflis den ersten Durchgang gewonnen. Auch im zweiten Satz musste Thiem sein Service zum 1:2 abgeben. Ein Rückstand, den Thiem nicht mehr egalisieren konnte. Zwar wehrte Thiem bei 3:5 noch zwei Matchbälle ab und verkürzte auf 4:5, im zehnten Game ließ er aber zwei Breakbälle zum 5:5 ungenutzt.

Bei 15:30 im letzten Game musste das Match wegen eines medizinischen Notfalls im Publikum für einige Zeit unterbrochen werden. Basilaschwili wehrte in der Folge Breakbälle ab und servierte zur Überraschung aus.

Nadal sagt für Rotterdam ab

Nach Stan Wawrinka hat übrigens auch Australian-Open-Finalist Rafael Nadal sein Antreten in der Hafenstadt abgesagt. Der Weltranglisten-Sechste habe sich dem Rat seiner Ärzte gebeugt, es nach der erfolgreichen Australien-Reise nicht zu übertreiben. "Meine Ärzte habe mir sehr angeraten, meinem Körper eine Rast zu geben", ließ Nadal verlauten.

(APA)

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