Jelena Ostapenko: Mit aller Kraft zur Sensation

Die erst 20-jährige Jelena Ostapenko hat die French Open in Paris gewonnen. Auf dem Weg zum Titel schlug sie 299 Winner.

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(c) APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE (LIONEL BONAVENTURE)

Jelena Ostapenko hat am Samstag sensationell bei den French Open in Paris triumphiert. Die Weltranglisten-47. besiegte im Finale die Rumänin Simona Halep nach 1:59 Stunden Spielzeit mit 4:6, 6:4, 6:3. Ostapenko, sie feierte am vergangenen Donnerstag ihren 20. Geburtstag, gewann erstmals in ihrer Karriere ein Turnier. Die Lettin ist damit die jüngste Grand-Slam-Siegerin seit Maria Scharapowa bei den US Open 2006 (19 Jahre, 77 Tage). Den Rekord hält weiterhin Martina Hingis, die im Alter von 16 Jahren und 279 Tagen 1997 in Wimbledon siegte.

Als fünfte ungesetzte Spielerin hatte Ostapenko in Paris das Finale erreicht und sah beim Stand von 4:6, 0:3 auch schon wie die sichere Verliererin aus. Doch Halep, sie hätte mit einem Erfolg die Deutsche Angelique Kerber an der Spitze der Weltrangliste abgelöst, vermochte das Spiel nie zu kontrollieren. Ostapenko entschied über die Geschehnisse am Platz, die Statistik bestätigte diesen Eindruck.

Die unerschrockene Lettin verzeichnete 54 Winner und genauso viele unerzwungene Fehler, Halep hingegen brachte es nur auf acht Winner und zehn Fehler. Im gesamten Turnierverlauf hat Ostapenko, die ihre Vorhand in Paris durchschnittlich mit 122 km/h geschlagen hat, 299 Winner produziert. „Ich habe keine Worte dafür. Selbst als ich zurückgelegen bin, habe ich so gespielt, wie ich eben spiele“, sagte Ostapenko, die in der am Montag veröffentlichten Weltrangliste auf Platz zwölf geführt werden wird.

(cg)

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