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Tennis: Scharapowa nimmt Trophäe mit auf den Thron

09.06.2012 | 16:42 |   (DiePresse.com)

Mit dem Sieg bei den French Open und der Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste endet für die Russin eine lange Leidenszeit.

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Maria Scharapowa ist wieder obenauf. Über vier Jahre nach ihrem letzten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier triumphierte die Russin bei den French Open, ließ der Sensationsfinalistin Sara Errani aus Italien mit einem 6:3, 6:2-Sieg keine Chance. Dass sie ab morgen wieder als Nummer eins der Tennis-Weltrangliste geführt wird, ist ein höchst angenehmer Nebeneffekt für die 25-Jährige, die nach einer hartnäckigen Schulterverletzung schon auf Rang 126 abgerutscht war.

Scharapowa schien im wolkenverhangenen Paris, als wollte sie auf dem Weg zu ihrem persönlichen Grand Slam keine Zeit verlieren. Nur der Sieg in Roland Garros fehlte der Russin bislang noch in ihrer Vita. Errani hatte ihrer Gegnerin wenig entgegen zu setzen. Scharapowa zog sofort auf 4:0 davon, dass die Italienerin ein Break aufholen konnte, störte die neue Nummer eins der Welt nicht. Den ersten Satz ließ sich Scharapowa nicht mehr nehmen, 6:3 hieß es nach gut 40 Minuten. Errani, die im Halbfinale mit der Deutschen Angelique Kerber erstmals eine Top-Ten-Spielerin besiegen konnte, wirkte in ihrem ersten Grand-Slam-Finale sichtlich nervös, erst nach einer Weile fand die 1,64 Meter große Italienerin zu ihrem Spiel.
Der zweite Satz begann aber gleich mit einem Break von Scharapowa, Errani konnte den Satz diesmal aber etwas länger offen halten, auch weil die Russin neben ihren bekannt starken Vorhandschlägen viele unerzwungene Fehler zeigte. Bei 1:2 vergab die italienische Außenseiterin eine Chance zum Rebreak. Nach dem hart umkämpften fünften Game schien die Entscheidung gefallen: Scharapowa breakte zum 4:1. Errani packte ihre starken Stopp-Bälle aus und konterte erneut. Ein weiteres Break später servierte Scharapowa auf den 6:2-Satzgewinn aus.

Regen bringt Probleme. Das Damenfinale blieb trocken, doch ob das Herren-Finale am Sonntag wie geplant stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Weil es von morgens bis zum früheren Nachmittag regnen könnte, ist eine Verschiebung des Duells zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic auf Montagnachmittag möglich.

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2 Kommentare
Gast: Ösi
09.06.2012 17:12
0 2

Gratulation! Aber Damentennis interessiert mal sowas von überhaupt niemand!

Hiermit auch gleich ein Gruß an Eurosport, denn die übertragen von den Vorrundenspielen auch meistens nur Damespiele. Da schalt ich dann immer gleich weg. Ich mein Damentennis? Geht's noch? Frauen sollten überhaupt nur zwei Sportarten ausüben: Beachvolleyball und Landhockey.

Tschüssi


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Re: Gratulation! Aber Damentennis interessiert mal sowas von überhaupt niemand!

Wieso kommen Sie dazu, von sich auf andere zu schließen? Mich (Mann) interessiert es, das Endspiel war spannend, obwohl Scharapowa haushoch überlegen und Errani zu unsicher war. Aber es gab schöne Ballwechsel.
Außerdem stimmt es nicht, dass Eurosport nur Damenspiele übertragen hat!