Gewinnt Novak Djokovic neuerlich, oder erreicht er zumindest das Endspiel, behält er freilich das Zepter des Branchen-Primus. Federer kann ihn mit einem Sieg überholen, wenn Djokovic nicht über das Halbfinale hinauskommt. Gewinnt Nadal, dann müsste Djokovic bereits im Viertelfinale ausscheiden, damit der Spanier wieder ganz oben steht. Zu groß ist der Rückstand für den Schotten Andy Murray. Djokovic ist übrigens seit 4. Juli 2011 die Nummer 1 der Welt, nachdem er seinen ersten Triumph an der Church Road gefeiert hat.
Die Ausgangslage Federers hat sich nach einem tollen Saisonfinish 2011 mit drei Turniersiegen und heuer schon vier Titeln eklatant verbessert. Der Schweizer Rekordmann und 16-fache Major-Sieger, der auf Statistiken durchaus etwas hält, würde mit einer Rückkehr an die Weltranglisten-Spitze einen weiteren Rekord egalisieren und wohl auch bald auslöschen: Federer stand in seiner Karriere insgesamt 285 Wochen auf Platz eins, ihm fehlt nur eine Woche auf die Allzeitbestmarke des US-Amerikaners Pete Sampras (286).
Punktestand nach Wimbledon-Sieg, Finale, SF, VF:
Novak Djokovic (SRB) 12.280, 11.480, 11.000, 10.640
Rafael Nadal (ESP) 10.860, 10.060, 9.580, 9.220
Roger Federer (SUI) 11.075, 10.275, 9.795, 9.435
Andy Murray (GBR) 8.260, 7.460, 6.980, 6.62
(APA)
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