Eishockey: VSV und KAC lösten Play-off-Ticket

16.01.2013 | 10:10 |   (DiePresse.com)

Rekordmeister trotz 2:3 nach Penaltys weiter. Vienna Capitals besiegten Meister Linz, Dornbirn bezwang Graz.

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Wien. VSV und der KAC haben sich am Dienstag in der drittletzten Runde des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockey Liga für das Play-off qualifiziert. Die Villacher stehen dank eines 7:4-Heimerfolges gegen Znojmo vorzeitig unter den besten sechs, der Lokalrivale trotz eines überraschenden 2:3 nach Penaltys vor Heimpublikum gegen Schlusslicht Innsbruck.

Das Play-off-Ticket noch nicht fix in der Tasche haben hingegen die in Dornbirn 2:3 nach Verlängerung unterlegenen Graz 99ers und Meister Linz, der bei den Vienna Capitals mit 4:5 die erste Niederlage im neuen Jahr bezog.

Der zuletzt im Kärntner Derby knapp geschlagene VSV tat sich gegen die unbedingt auf einen Sieg angewiesenen Gäste aus Znojmo ziemlich schwer. Erst ein Doppelschlag binnen 17 Sekunden von Cole und Hughes (34.) zum 5:3 brachte die Villacher in einem von beiden Seiten nervös geführten Spiel auf die Siegerstraße. Nach dem neuerlichen Anschluss der Tschechen fixierten aber erst späte Tore von Hotham (57.) und Hughes (59.) den hart erkämpften Erfolg.

Der KAC musste ausgerechnet gegen Nachzügler Innsbruck das Ende seiner Siegesserie hinnehmen. Der eine Punkt für das Remis nach 60 Minuten reichte aber für den Play-off-Einzug. Die "Rotjacken" waren diesmal viel zu ineffizient und scheiterten oftmals an Innsbruck-Tormann Machreich, der 43 Schüsse parierte. Den entscheidenden Penalty verwertete Fox.

Die Capitals liefen gegen Linz wegen mangelnder Chancenauswertung eine halbe Stunde einem Rückstand hinterher. Nach dem Ausgleich zum 2:2 durch Peter (1. Saisontor) sorgten Romano (35.), Soares (37.) und Schiechl (47.) für vermeintlich klare Verhältnisse, denn in der Schlussphase machten es die Linzer mit zwei Toren noch einmal spannend. Die Wiener brachten den Erfolg aber mit einigem Zittern über die Distanz. Der wie der Spitzenreiter aus Wien bereits zuvor als Play-off-Teilnehmer feststehende Tabellenzweite aus Zagreb siegte in Szekesfehervar ebenfalls knapp 3:2.

Die Graz 99ers verpassten in Dornbirn die Chance, das Play-off-Ticket vorzeitig zu lösen. Trotz der 2:3-Niederlage nach Verlängerung haben die fünftplatzierten Steirer dank vier Punkte Vorsprung auf den Siebenten Znojmo aber nach wie vor alle Trümpfe in der Hand. Im Duell zweier Clubs, die sich nicht direkt fürs Play-off qualifizierten, setzte sich Red Bull Salzburg bei Olimpija Ljubljana klar mit 5:1 durch und sammelte damit wichtige Bonuspunkte.

 

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