Neben Marcel Hirscher zweiter rot-weiß-roter "Sieger" in Kitzbühel war Benjamin Raich. Der 34-jährige Tiroler nutzte in seinem 401. Weltcup-Rennen seine letzte Chance und ist für das WM-Slalom-Aufgebot damit wieder ein größeres Thema. Als Halbzeit-25. carvte der Pitztaler dank eines Materialwechsels mit zweitbester Laufzeit im Finale noch auf Rang fünf.
Pum: "Raich hat gezeigt, was er drauf hat"
"Ich hatte im ersten Lauf keinen Grip. Im zweiten hatte ich dann endlich wieder einmal das Gefühl, attackieren zu können. Es hat sich viel besser angefühlt. Es war eine lässige Sache", freute sich Raich. Selbst Manfred Pranger blieb als Neunter hinter Raich und mit Reinfried Herbst fädelte der unmittelbarste Raich-Konkurrent am drittletzten Tor ein.
ÖSV-Sportdirektor Hans Pum lobte seine an diesem Tag besten Fahrer. "Dass und vor allem wie Marcel hier gewonnen hat, macht uns stolz. Er ist ein Riesentalent, aber auch ein beinharter Arbeiter. Er hat wieder einmal gezeigt, wie er mit Druck umgehen kann." Über Raich freute sich Pum besonders. "Er hat heute gezeigt, was er wirklich drauf hat."
(APA)
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