19.06.2013 08:11 Merkliste 0

Smartphone-Markt: Samsung top, Nokia großer Verlierer

30.05.2012 | 11:12 |   (DiePresse.com)

Samsung hat im Jahresvergleich in Westeuropa bei Smartphones um 273 Prozent zugelegt. Neben Nokia hat auch HTC massiv Marktanteile eingebüßt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Samsung ist in Westeuropa im Jahresvergleich der größte Gewinner am Smartphone-Markt. Die Zahlen des ersten Quartals 2012 zeigen gegenüber des Vergleichszeitraumes des Vorjahres, dass der koreanische Konzern gleich drei Konkurrenten überholt und sich an die Spitze gesetzt hat. Das Wachstum von Samsung betrug laut den aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC 273 Prozent. Mit dem ersten Quartal bedeutet das einen Marktanteil bei Smartphones in Westeuropa von 39 Prozent und 10,9 Millionen verkauften Geräten. Platz zwei nimmt Apple ein mit einem Wachstum von 59 Prozent, einem Marktanteil von 25 Prozent und 7 Millionen verkauften iPhones. 

Galaxy S2 und iPhone 4S

Das Samsung Galaxy S2 und das iPhone 4S waren laut IDC die am meisten verkauften Smartphones im ersten Quartal in Westeuropa. Samsung hat diese Woche den Verkauf des Nachfolgemodells Galaxy S3 gestartet und hofft, dass sich das Gerät ebenso gut verkauft. Fast die Hälfte aller verkauften Smartphones lagen in dem Top-Preissegment über 400 Euro. Android ist mit 55 Prozent das stärkste Betriebssystem, das junge Windows Phone brachte es im ersten Quartal lediglich auf 4,1 Prozent aller Smartphone-Verkäufe. Generell wurden im Jahresvergleich um 37 Prozent mehr Smartphones verkauft. 

Galaxy S3: Samsungs neues Super-Smartphone im Bild

Alle 19 Bilder der Galerie »

Nokia und HTC größte Verlierer

Der größte Verlierer ist Nokia. Die Umstellung auf Windows Phone bescherte den Finnen einen Absturz um 45 Prozent auf einen Marktanteil von lediglich acht Prozent. Im Vorjahr lag Nokia mit 20 Prozent bei Smartphones noch auf Platz zwei knapp hinter Apple mit 21 Prozent. Hart hat es auch HTC getroffen. Um 40 Prozent hat der Konzern weniger verkauft und schafft es nur noch auf einen Marktanteil von sechs Prozent. Der schwer angeschlagene Blackberry-Konzern hält sich mit neun Prozent Marktanteil im Mittelfeld und konnte mit 2,5 Millionen Geräten um 27 Prozent weniger verkaufen als noch im Vorjahr. (c) IDC

vergrößern

 

(Red. )

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web


Afghanistan: USA bieten Taliban Frieden

Nach zwölf Jahren Krieg wollen die USA erstmals direkt mit den Radikalislamisten über ein Ende der Kämpfe verhandeln.



Insolvenz: Baukonzern Alpine ist zahlungsunfähig

Österreichs zweitgrößter Baukonzern ist pleite. Dienstagabend wurden die Verhandlungen mit den Banken abgebrochen. Tausende Jobs sind in Gefahr.



Objektiv 2013: Hauptpreis für ''Aus Liebe verlassen''

Das "Pressefoto des Jahres" ist eine Fotoserie: Sie zeigt eine griechische Mutter, die ihre Tochter aus Armut in ein Heim geben musste.



Mure verwüstet historischen Marktplatz in Hallstatt

Nach einem Gewitter ist ein Bach über die Ufer getreten - 30 Personen mussten ihre Häuser verlassen.



USA wollten 13.000-mal Datenauskunft von Yahoo

Nach Facebook, Microsoft und Apple legt der nächste Tech-Konzern offen, wie oft die US-Behörden an Benutzerdaten heran wollten.



Gerti Drassl: „Dann packt's mich wahnsinnig“

Gerti Drassl über ihre Begegnung mit Franziska Jägerstätter, ernstes Sommertheater, die Liebe zum Erzählen und Preise, die sie nie behält.



Recruiting: Österreich verringert Abstand zu Deutschland

Nobody's perfekt: In beiden Ländern gibt es Verbesserungsbedarf. In Deutschland werden mehr Initiativbewerbungen liegen gelassen, in Österreich sind die Social Media noch nicht angekommen.