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Smartphone-Markt: Samsung top, Nokia großer Verlierer

30.05.2012 | 11:12 |   (DiePresse.com)

Samsung hat im Jahresvergleich in Westeuropa bei Smartphones um 273 Prozent zugelegt. Neben Nokia hat auch HTC massiv Marktanteile eingebüßt.

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Samsung ist in Westeuropa im Jahresvergleich der größte Gewinner am Smartphone-Markt. Die Zahlen des ersten Quartals 2012 zeigen gegenüber des Vergleichszeitraumes des Vorjahres, dass der koreanische Konzern gleich drei Konkurrenten überholt und sich an die Spitze gesetzt hat. Das Wachstum von Samsung betrug laut den aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC 273 Prozent. Mit dem ersten Quartal bedeutet das einen Marktanteil bei Smartphones in Westeuropa von 39 Prozent und 10,9 Millionen verkauften Geräten. Platz zwei nimmt Apple ein mit einem Wachstum von 59 Prozent, einem Marktanteil von 25 Prozent und 7 Millionen verkauften iPhones. 

Galaxy S2 und iPhone 4S

Das Samsung Galaxy S2 und das iPhone 4S waren laut IDC die am meisten verkauften Smartphones im ersten Quartal in Westeuropa. Samsung hat diese Woche den Verkauf des Nachfolgemodells Galaxy S3 gestartet und hofft, dass sich das Gerät ebenso gut verkauft. Fast die Hälfte aller verkauften Smartphones lagen in dem Top-Preissegment über 400 Euro. Android ist mit 55 Prozent das stärkste Betriebssystem, das junge Windows Phone brachte es im ersten Quartal lediglich auf 4,1 Prozent aller Smartphone-Verkäufe. Generell wurden im Jahresvergleich um 37 Prozent mehr Smartphones verkauft. 

Galaxy S3: Samsungs neues Super-Smartphone im Bild

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Nokia und HTC größte Verlierer

Der größte Verlierer ist Nokia. Die Umstellung auf Windows Phone bescherte den Finnen einen Absturz um 45 Prozent auf einen Marktanteil von lediglich acht Prozent. Im Vorjahr lag Nokia mit 20 Prozent bei Smartphones noch auf Platz zwei knapp hinter Apple mit 21 Prozent. Hart hat es auch HTC getroffen. Um 40 Prozent hat der Konzern weniger verkauft und schafft es nur noch auf einen Marktanteil von sechs Prozent. Der schwer angeschlagene Blackberry-Konzern hält sich mit neun Prozent Marktanteil im Mittelfeld und konnte mit 2,5 Millionen Geräten um 27 Prozent weniger verkaufen als noch im Vorjahr. (c) IDC

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(Red. )

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