Der Kameraproduzent Canon ist dem Branchentrend gefolgt und hat nun ebenfalls eine Kamera mit Wechselobjektiven aber ohne Spiegel auf den Markt gebracht. Die EOS M ähnelt vom Aufbau her dann auch den Konkurrenzmodellen Nikon J1 und V1 beziehungsweise Sonys NEX-Reihe oder den Micro-Four-Thirds-Modellen von Olympus und Panasonic. Das Gehäuse erinnert an Kompaktkameras, bietet aber eine Aufnahme für spezielle Wechselobjektive einer neuen Serie, die nur an diese Modellreihe passen. Mit einem Adapter können aber alle aktuellen Canon-Objektive der EF- und EF-S-Reihe an der EOS M betrieben werden.
18 Megapixel und HD-Video
Die neue Kamera bietet denselben 18-Megapixel-Sensor, der schon im Spiegelreflex-Modell EOS 650D verbaut wurde. Hinzu kommt ein DIGIC-5-Bildprozessor. Die EOS M bietet eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 12.800 (beziehungsweise mit "Boost" bis zu 25.600) und kann 4,3 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Videoaufnahmen können im HD-Format 1080p mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde mit kontinuierlichem Autofokus aufgenommen werden. Als "Sucher" und für die Bildkontrolle dient ein 3-Zoll-Touchscreen auf der Rückseite.
Die EOS M soll ab September im Handel sein. Zusammen mit einem 18-55mm-Objektiv soll die neue Systemkamera 849 Euro (UVP) kosten.
(Red.)
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