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"WLAN-Polizei" sucht Hotspots bei Olympischen Spielen

02.08.2012 | 12:42 |   (DiePresse.com)

Eigens abgestellte Mitarbeiter suchen die Ränge mit Antennen nach Smartphones und anderen Geräten ab, die ihre Internetverbindung per WLAN teilen. Das offizielle drahtlose Internet-Angebot kostet.

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Keine Sprengstoffe, keine Haustiere und keine Waffen. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London herrscht Disziplin. Die Verbote sind verständlich und machen Sinn. Auf den ersten Blick etwas stutzi macht aber das Verbot von "WLAN Access Points" und "3G Hubs". Konkret schreiben die Veranstalter, dass Smartphones zwar gestattet sind, die Funktion für das Teilen der Internetverbindung aber deaktiviert sein muss. Das Verbot wird offenbar auch exektuiert. Ein Reddit-Nutzer hat nun einen "WLAN-Polizisten" entdeckt, der mit einer riesigen Antenne bewaffnet auf Hotspot-Jagd geht.

London 2012: WLAN-Internet kostet

Eine mögliche Erklärung ist eine Einschränkung der Frequenzen, die in Sportstadien erlaubt sind. Böse Zungen behaupten allerdings, dass das Verbot dem Betreiber British Telecom in die Hände spielt. Dieser hat als "offizieller Kommunikationsdienstleistungspartner" der Sommerspiele 1500 WLAN-Hotspots platziert. Allerdings kommt man nur gegen Bezahlung über diese Infrastruktur ins Internet. 90 Minuten kosten umgerechnet rund 8 Euro, ein Tag 13 Euro und fünf Tage 34 Euro. Auch Journalisten müssen für die Dienstleistung bezahlen. (c) Rohde & Schwarz

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(db)

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3 Kommentare
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nur mehr Kommerz

hat mit Sport nichts mehr zu tun.Die Sportler sind nur mehr die Werbetafel und Akteure, die andern verdienen die Milliarden.

Darum

schaue ich mir jene Veranstaltungen, die mich interessieren, auch im Fernsehen an.

Das ist nahezu kostenlos (bis auf die ORF-Zwangsgebühr, aber ich schaue ja fern, daher habe ich auch Verständnis dafür, dass ich etwas zahle), ich kann nebenbei tun, was immer ich will und v.a. kann ich kostengünstig online sein.

Wer dem Olympiahype bis nach London folgt, um dann aus großer Distanz irgendwas verfolgen zu können, der wird wohl für ein paar Stunden aufs Internet verzichten können - oder die WLAN-Kosten, die angesichts der Ticketpreise auch nicht mehr allzu sehr erschrecken werden, berappen.

An sich halte ich dieses Verbot für eine riesengroße Frechheit. So weit sind sie bei Olympia also schon, dass sich Menschen die Nutzung von Handies und Internet aus in Wirklichkeit überwiegend ökonomischen Gründen verbieten lassen müssen.

Ein bisserl erinnert mich das an aktuelle Diktaturen.

Antworten Gast: Grummelbart2q
05.08.2012 09:24
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Der Vergleich...

...trifft nur dann zu, wenn das Zwangsinternet auch inhaltlich kontrolliert wird...