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Nikon D600: Neue Vollformat-Kamera vorgestellt

13.09.2012 | 10:32 |   (DiePresse.com)

Der Hersteller hat die bisher kleinste und leichteste digitale Spiegelreflexkamera mit Kleinbild-Sensor veröffentlicht.

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Kurz vor der Branchenmesse Photokina hat Nikon eine neue digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) vorgestellt. Die D600 richtet sich mit einem großen Sensor, der 24,3 Megapixel bietet, an ambitionierte Amateure. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 2100 Euro muss man Fotografie wohl sehr schätzen. Im Gegensatz zur D800 oder deren Vorgängerin D700 bietet die D600 ein kleineres Gehäuse, das mehr dem der darunter angesiedelten Modell D7000 ähnelt. Damit hat Nikon die bisher leichteste und kompakteste Vollformat-DSLR veröffentlicht.

WLAN-Fernsteuerung

Für den stolzen Preis erhalten Käufer nicht nur den großen Sensor, sondern auch den Bildprozessor Expeed 3, der mit der Profi-Kamera D4 eingeführt wurde. Videos können in 1080p aufgenommen und direkt per HDMI ausgegeben werden. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors kann von ISO 100 auf ISO 6400 eingestellt werden. Wer gerne Serienbildaufnahmen macht, kann diese mit 5,5 Bildern pro Sekunde schießen. Mit einem WLAN-Adapter lässt sich die Kamera über ein Android-Handy fernsteuern. Die entsprechende App soll demnächst auch für Apple-Geräte verfügbar sein.

Größerer Sensor verspricht bessere Qualität

Es gibt eine grobe Faustregel in der digitalen Fotografie: Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität. Viele Hersteller trugen dem Rechnung, indem sie in der oberen Preisklasse Kameras veröffentlichten, die Sensoren im Kleinbildformat, auch Vollformat genannt, besaßen. Je höher die Anzahl der Megapixel allerdings wird, desto eher wird die besagte Regel ungültig. Mit 24,3 Megapixel besitzt die D600 eine höhere Auflösung als die alte D700, liegt aber noch unter den 36,3 Megapixel der D800. Nikon will die neue D600 "Mitte September" in den Handel bringen.

(Red.)

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8 Kommentare

Nicht "größer der Sensor, desto besser" ...

... sondern je größer die Pixel, desto besser....

Gast: NochnGast
16.09.2012 20:33
0 0

Wer sind denn die "vielen" Hersteller von Vollformat-DSLRs?

…mir sind nur drei bekannt: Nikon, Canon und Sony

Leica


Gast: El-Knipso
14.09.2012 12:30
0 2

Zu teuer

Mit einer UVP von 2149 Euro ist die Kamera für das, was sie bietet, schlichtweg zu teuer. Da wird fast jeder ambitionierte Hobbyfotograf zur D800 greifen, die ja schon zum Straßenpreis von 2650 Euro erhältlich ist. Man bekommt für zzt. 500 Euro mehr ein besseres, griffigeres Gehäuse, ein besseres AF-System und 50 Prozent mehr Auflösung. Ich glaube deshalb, dass der "echte" Preis noch ziemlich weit runtergehen wird.

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Re: Zu teuer

sie vergleichen also gerade UVP mit Straßenpreis?!
Wenn sie auch noch weniger rauscht als die 800D wird sie ein Renner.

Gast: Fotomann
13.09.2012 17:54
0 3

Wozu?

Über 2000 Euro und wieder kein schwenkbares Display. GPS? Nee! WLAN? Optional! Mal wieder am Bedarf vorbei entwickelt. Schade!

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Re: Wozu?

Also ehrlich: für Leute, die an dieser Kamera Spielereien wie GPS und ein schwenkbares Display vermissen, und sie deshalb für eine Fehlentwicklung halten, ist es besser sich eine 500-700 Sony-Aps-C Kamera zu kaufen und damit glücklich zu werden.

Denn diese Kamera ist für Leute die wissen dass man die Qualität der Kamera nicht an so unnötigen Spielereien misst.

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alte regel

"Je höher die Anzahl der Megapixel allerdings wird, desto eher wird die besagte Regel ungültig"

Diese Regel hat spätestens seit der D800 keine Gültigkeit mehr. Die D800 hält beim Rauschverhalten gut mit der D700 mit. Der Dynamikumfang ist ebenfalls auf Augenhöhe zur 700 und die höhere Auflösung ist ein Gedicht. Ich freue mich jeden Tag über den Umstieg.