Canon hat eine Weiterentwicklung seiner höchst erfolgreichen digitalen Spiegelreflexkamera EOS 5D Mark II veröffentlicht. Die EOS 6D für rund 2000 Euro (UVP) in den Handel kommen, womit Canon seinen Erzrivalen Nikon preislich aussticht. Dessen D600 ist knapp darüber angesiedelt. Die EOS 6D hat aber bereits WLAN und GPS integriert, wofür bei der Nikon-Kamera Zusatzmodule nötig sind. Wann das neue Canon-Modell auf den Markt kommen soll, steht aber noch nicht genau fest.
Fernsteuerung per Smartphone
Beim Sensor setzt Canon auf 20,2 Megapixel im Kleindbildformat und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 25.600. Serienaufnahmen werden mit 4,5 Bildern pro Sekunde geschossen. Wie schon die 5D Mark II bietet die 6D auch eine HD-Videofunktion. Mit dem integrierten WLAN-Modul lassen sich Fotos direkt auf den PC oder auf Online-Dienste wie Facebook, Twitter oder YouTube hochladen. Für Android- und iOS-Geräte gibt es die kostenlose App EOS Remote, mit der sich die Kamera steuern lässt.
Neue Kompakte
Canon hat zusätzlich zur EOS 6D auch noch mehrere Kompaktkameras vorgestellt. Die PowerShot S110 bietet 12,1 Megapixel in einem kompakten Gehäuse und soll ab Mitte Oktober für 479 Euro (UVP) erscheinen. Darüber angesiedelt sind die PowerShot G15 und die PowerShot SX50 HS. Auch sie verfügen über 12,1 Megapixel und besitzen zusätzlich noch einen Bildstabilisator. Mit 579 beziehungsweise 529 Euro (beide UVP) sind die G15 und SX50 HS an ambitionierte Amateure gerichtet.
(Red.)
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