Sony hat den Verkauf seines neuesten Android-Tablets Xperia S gestoppt. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine japanische Nachrichtenagentur. Das Tablet wird als spritzwassergeschützt angepriesen, ist aber empfindlicher als gedacht.
Sony bestätigte das Problem auf Anfrage von DiePresse.com. Es handle sich allerdings nur um wenige Geräte, Grund sei ein geringer Zwischenraum zwischen Display und Rückseite. Ab Ende Oktober bietet Sony eine kostenlose Überprüfung an - der genaue Start wird auf einer Support-Seite veröffentlicht.
In Europa - auch in Österreich - sieht Sony von einer Rückholaktion ab, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage, weil kein Risiko für den Konsumenten bestehe. Bisher seien zudem in Europa keine Fälle bekannt. Laut Sony-Österreich-Webseite wird das 16-Gigabyte-Modell mit 3G ab Ende Oktober ausgeliefert. Das Xperia S ist vor allem für den Einsatz daheim gedacht und verfügt über eine Infrarot-Schnittstelle, die das Gerät zur Universalfernbedienung macht. Der Spritzwasserschutz soll vor allem bei der Verwendung in der Küche helfen.
(Red. )
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