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Samsung auf Untermiete bei Orange in der Wiener City

12.10.2012 | 14:45 |   (DiePresse.com)

Samsung darf im Orange-Shop am Stephansplatz auch Geräte verkaufen, die der Mobilfunker nicht anbietet. Es soll nicht der letzte "Shop im Shop" bleiben.

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Smartphone-Marktführer Samsung eröffnet quasi seinen ersten eigenen Shop in Wien. Zwar wird der Hersteller nur Untermieter im Orange-Shop am Stephansplatz, darf dort aber auch Geräte verkaufen, die der Mobilfunker nicht im Programm hat. Die Kooperation gab Orange am Freitag per Aussendung bekannt. Am Montag eröffnet der "Shop im Shop". 

Auch Galaxy Note, Beam und Tab

Um die Top-Lage gemeinsam nutzen zu können, wurde die Verkaufsfläche auf 70 Quadratmeter erweitert. Wieviel davon an Samsung entfällt, zeigt sich am Montag. Ausgestellt werden auch Smartphones, die Orange nicht im Programm hat wie etwa das Galaxy Note, das Galaxy Beam oder das Tablet Galaxy Tab. Zusätzlich werden auch andere Gerätekategorien präsentiert. So sollen Kunden ausprobieren können, wie Smartphone, Fernseher und Computer zusammenspielen können.

Samsung-Abteilung bei DiTech

Der Shop im Orange-Shop soll nicht die letzte Kooperation nach diesem Konzept bleiben. Das Wirtschaftsblatt berichtet, dass Samsung sich auch im Media Markt in Graz einen Teil der Verkaufsfläche gesichert hat. Geplant seien weitere Kooperationen, drunter auch mit DiTech. DiTech bestätigte auf Anfrage von DiePresse.com will die Kooperation aber nicht "Shop im Shop" nennen. In vier Wiener Filialen gibt es einen kleinen Bereich, in dem ausschließlich Samsung-Produkte präsentiert werden. Eine eigene Kassa, also einen eigenen Shop, habe Samsung aber nicht, betonte ein Sprecher. DiTech selbst betreibt einen solchen Mini-Shop mit Kassa in einer Filiale des Buchhändlers Thalia.

Bei DiTech trifft der koreanische Konzern auf Apple, mit dem sich Samsung seit mehr als einem Jahr erbitterte Kämpfe vor Gericht liefert. DiTech bietet seit 2011 auch Apple-Produkte an uns wurde im Frühjahr "Apple Service Provider", übernimmt also die Reperatur auch dann, wenn die Geräte anderenorts gekauft wurden. Im ersten Jahr setzte DiTech mit Apple-Produkten nach eigenen Angaben zehn Millionen Euro um.

 

(sg)

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1 Kommentare
Gast: Take one und es ist ein klax to be really free :-)
13.10.2012 10:29
1 0

Hat Krammer die Orange nun endlich so abgespeckt,. dass

Hat Krammer die Orange jetzt so abgespreckt, dass er mit Untermieter sein Geld verdienen muß?

Seine Strategie ist es ja, die Braut gut aussehen zu lassen. Nur wenn Braut und Bräutigam sich das Ja-Wort nicht geben dürfen, erkennt man rasch, wie es unter der guten Fassade wirklich aussieht. Orange ist scheinbar abgespeckt bis auf das Skelett.

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