24.05.2013 18:05 Merkliste 0

Downloads: Die Ausweitung der Gebührenzone

12.10.2012 | 18:33 |  ULRIKE WEISER UND MATTHIAS AUER (Die Presse)

Künstler demonstrieren für die Festplattenabgabe. Seit Musik, Filme und Texte einfach im Internet zu haben sind, bezahlen immer weniger dafür. Kritiker fordern eine Gebühr auf den privaten Internetzugang.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. „Ich lasse mich nicht verhöhnen“, sagt Peter Paul Skrepek. „Jeder, der etwas leistet, will dafür bezahlt werden. Mir entging in den letzten zwei Jahren ein Viertel meiner Tantiemen“, sagt der Musiker und Komponist. Wie ihm geht es vielen Künstlern in Österreich – und das obwohl mehr Kunst konsumiert wird als je zuvor. Das Problem: Seit Musik, Filme und Texte einfach im Internet zu haben sind, bezahlen immer weniger dafür.

Kommenden Mittwoch gehen die Künstler auf die Straße. Sie fordern eine Festplattenabgabe, um einen Teil der entgangenen Einnahmen wieder wettzumachen. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der Leerkassettenabgabe, mit der Privatkopien z. B. auf Kassetten oder CD-Rohlinge abgegolten wurden. Unterstützt werden die Künstler bzw. die für sie zuständigen Verwertungsgesellschaften auch von der Politik: Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) und Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) verhandeln über eine Urheberrechtsreform. Der Entwurf soll nächstes Frühjahr fertig sein und, wie die Ministerinnen mehrfach bekräftigten, ist geplant, die Festplattenabgabe festzuschreiben.

 

Festplatten verteuern

Parallel hat sich jedoch breiter Widerstand gegen die Festplattenabgabe formiert. Netzaktivisten, Grüne, Teile der SPÖ, die Arbeiterkammer und die Wirtschaftskammer machen gegen die Gebühr mobil. Zeitgleich mit dem Protestmarsch der Künstler hat auch die „Initiative für Netzfreiheit“ zu einer Gegendemo aufgerufen. Tatsächlich sind einige Fragen zur Festplattenabgabe offen: Warum soll etwa jemand, der nur private Bilder auf der Festplatte speichert, eine Abgabe an Künstler bezahlen? Genau an dem Problem scheiterten bisherige Versuche, die Leerkassettenvergütung auf Festplatten auszuweiten. 2005 schmetterte der Oberste Gerichtshof eine Klage der Verwertungsgesellschaft Austro Mechana gegen den Computerhersteller Gericom ab. Begründung: Anders als CD-Rohlinge werden Festplatten (im PC, Smartphone) auch für andere Zwecke als den Download von Musik oder Filmen genutzt. Wo Festplattengebühren existieren, ist es Unternehmen zwar möglich, sich „freizubeweisen“. Privaten steht diese Option aber meist nicht offen.

Zudem ist fraglich, ob die Abgabe den Künstlern entscheidend helfen würde, da sie illegale Downloads nicht verhindert. „Ich kann nicht warten, bis die ganze Welt gerettet ist“, entgegnet Skrepek. Die Alternativen zur Festplattenabgabe würden die „totale Überwachung des Netzes“ bedeuten. Das würden weder Künstler noch User wollen.

In der Tat haben die Gegenvorschläge Tücken. So forderte der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, jüngst, die Gebühr nicht am Gerät, sondern am Internetzugang festzumachen. Jeder private Breitband-Internetnutzer soll eine „Kultur-Flatrate“ zahlen.

 

Legaler Upload

Die Internetabgabe soll monatlich zwischen zwei Euro (wenn auch mobiles Breitband erfasst wird) und fünf Euro betragen. Unterm Strich will er 130 bis 140 Mio. Euro im Jahr lukrieren. Das Problem: Erstens trifft auch diese Abgabe Internetnutzer auch, wenn sie nur E-Mails versenden. Zweitens ist die Verteilung der Einnahmen mit bürokratischem Aufwand verbunden. Zinggl schlägt ein Modell ähnlich dem ORF-Teletestsystem vor: Bei Benutzern, die sich freiwillig melden, wird durch eine Software das Up- und Download-Verhalten überwacht. Je häufiger ein Lied eines Künstlers gespielt wird, desto mehr Geld bekommt er. Im Gegenzug für die Pauschale soll der Upload von Musik oder Videos für privaten Gebrauch legalisiert werden. (Der Download illegaler, ins Netz gestellter Inhalte zum privaten Gebrauch gilt bereits als straffrei.)

Das Legalisieren des illegalen Uploads findet Axel Anderl, Leiter der IT-Rechtsabteilung bei den Rechtsanwälten bei Dorda Brugger Jordis, jedoch bedenklich – denn Österreich sei mitnichten ein kleiner Markt, wo man Zinggl zufolge derlei ausprobieren könne: „Wenn österreichische User Lieder legal uploaden können, bedeutet das, dass die weltweit heruntergeladen werden können – und dürfen?“

Der Rechtsexperte, der auch die Festplattenabgabe ablehnt, präferiert ein anderes Modell: Die (im Idealfall EU-weite) Gebühr solle besser bei Download- und Streaming-Anbietern (Streaming: Nutzung ohne Speichern) ansetzen. Diese würden diese Content-Pauschale an ihre Kunden weitergeben: „Es würde die Richtigen treffen“, sagt Anderl. Gleichzeitig müsste die Rechtsverfolgung bei Urheberrechtsverletzungen im Internet verbessert werden: „Derzeit laufen Rechteinhaber gegen eine Mauer.“ Denn der Provider muss privaten Klägern nicht die Daten des verdächtigen Users herausgeben. Die Novelle soll hier Abhilfe schaffen. Skrepek hält von all dem wenig: „Das sind alles interessante Versuche. Aber ich bin keine Laborratte.“ [i-Stockphoto]

Auf einen Blick

Die Regierung plant mit der Reform des Urheberrechts auch eine Festplattenabgabe. Künstler hoffen mit der Gebühr auf digitale Speichermedien einen Teil des Rückgangs ihrer Einnahmen wettzumachen. Kritiker warnen vor hohen Kosten und mangelnder Treffsicherheit. Bisher haben jedoch alle Modelle, Künstlern im digitalen Zeitalter Einnahmen zu sichern, ihre Tücken.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

44 Kommentare
 
12

schon mal über andere Modelle nachgedacht ...

.

Die mutmaßliche Verwendung ...

... ist die Grundlage um diese Abgabe einzuheben.

Grundsätzlich ist das ein Witz. Denn Festplatten werden von vielen (den meisten?) zur Speicherung eigener Daten verwendet. Oder zur Speicherung von Musik die ich bereits kostenpflichtig heruntergeladen habe usw.

Oder geht man davon aus, dass jeder (illegale) Raubkopien speichert? Und will man das besteuern?

Wie wäre es wenn man gleich ein "Ohrenabgabe" einführen würde? Denn mit meinen Ohren höre ich doch mutmaßlich die Musik ... ;-)

Gast: singervienna
15.10.2012 11:35
2 4

wer jammert wegen ein paar Jota?

Im Grunde geht es hier doch für den einzelnen (privaten) Menschen um Peanuts. Ein paar Jota bei einem Festplattenkauf, werden wir doch noch übrig haben, wenn wir ganze Banken vor dem Bankrott retten können (oder offenbar müssen). Die Banken haben ihre Verluste selbst verschuldet.

Für die Künstler, deren Rechte mit Füßen getreten werden und die de facto bestohlen werden, in einer Art wo sie auch noch beschimpft werden, wenn sie diesen mittlerweile sogar straffrei gestellten Diebstahl anklagen, geht es jedoch um sehr viel, nämlich darum, ob sie als Berufsgruppe überhaupt noch eine Daseinsberechtigung, eine Überlebenschance haben.
Wenn wir Kunst nur noch als Hobby praktiziert sehen wollen und Berufskünstler abschaffen wollen, dann brauchen wir auch keine Abgaben, die den Berufskünstlern Ihre Arbeit abgelten.

Wenn wir aber weiterhin auch Neues hören wollen, dass (die Geschmacksdiskussion bitte außer Acht zu lassen) auch noch Qualität haben soll, dann sollten wir als Gesellschaft anerkennen, dass mit den Neuerungen des Informationszeitalters und der Tatsache, dass alles kostenfrei kopiert werden kann, die Lebensrealität für Musiker und Filmschaffende aber auch Autoren und bildende Künstler sich so drastisch zum Negativen verändert hat, dass es hier nicht um Gier der Künstler geht sondern um einen in Wahrheit marginalen Ausgleich für den Schaden, den sie als Kollektiv durch die neuen Entwicklungen hinnehmen mussten. Als Kollektiv – daher auch eine Pauschala

gebühr

gibt es in österreich künstler?

Antworten Gast: Stefan Wessel
14.10.2012 21:05
3 0

Re: gebühr

Ja, noch gibt es welche.

Gast: Klaus
14.10.2012 12:11
4 0

linksgrüner Politikierdarsteller

Na, Herr Zinggl, hamma im Witzkistl geschlafen? Den Internetzugang pauschal "besteuern" zu wollen. Tut es eigentlich nicht weh?

Gast: Klaus
14.10.2012 12:09
6 2

sehr geehrter Herr Skrepek

Ich habe noch nie von Ihnen gehört, und mit Verlaub, Ihr Eingriff in meine Sphäre verbitte ich mir. Wenn Sie Geld für Ihre Werke wollen dann verkaufen Sie das entsprechend, aber versuchen Sie nicht mich als Rechtsbrecher hinzustellen.

Gast: Onatcer
13.10.2012 22:07
1 0

....

Halte so gar nichts von dieser Internetabgabe-Idee. Ist nicht zielführend.
Hab Meine Meinung zur Internetabgabe und zur Festplattenabgabe auch hier nochmal ausführlicher niedergeschrieben: https://www.newsgrape.com/a/DhI8a4E7ER4qd6gJ07LNFw/festplatten-und-internetabgabe/" target="_blank">https://www.newsgrape.com/a/DhI8a4E7ER4qd6gJ07LNFw/festplatten-und-internetabgabe/

Gast: jajajajjaa
13.10.2012 18:18
9 1

wir zahlen eh die gis

wieso sollte das geld nur der orf bekommen?
oder wenn weitere abgaben eingeführt werden, dann soll die staatliche kunstförderung um diesen betrag vermindert werden und das auf die steuerzahler durchgelschliffen werden.

ich habe es satt dauernd abgaben zu zahlen, für dinge die ich nicht nutze!!!

Re: wir zahlen eh die gis

Mit der GIS zahlen wir auch einen Beitrag für die Künstler: Landesabgabe und Künstlersozialversicherung.
Wer bezahlt einem Nicht-Künstler einen Beitrag zu seinen Sozialversicherungsbeiträgen?

Re: Re: wir zahlen eh die gis

"Mit der GIS zahlen wir auch einen Beitrag für die Künstler: Landesabgabe und Künstlersozialversicherung." [Zitat Ende]

Die GIS überweist KEINEN Zuschuß zur SVA-Versicherung für "Neue Selbständige / Kunstschaffende"

"Wer bezahlt einem Nicht-Künstler einen Beitrag zu seinen Sozialversicherungsbeiträgen?" [Zitat Ende] - Antwort: Bei Unselbständigen der Arbeitgeber.

Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

Ich habe seit vielen Jahren Breitband-Internet und habe noch kein einziges Lied und keinen einzigen Film downgeloaded weil mich das nicht interessiert. Und ich werde das auch in Zukunft nicht tun. Und da soll ich dann vielleicht eine Gebühr für Möchtegern-Künstler bezahlen? Diese Damen und Herren sollen sich halt was einfallen lassen wie sie zum Geld für ihre "Kunst" kommen, aber bitteschön von Jenen die diese "Kunst" auch haben wollen. Jedem Internet-User eine Zwangsabgabe vorschreiben ist einfach eine Riesensauerei wogegen ich allerschärfstes protestiere.

8 1

Re: Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

... I hab was geladen, über iTunes und dafür auch bezahlt. Und meine CDs sind nun auch über iTunes Match legalisiert. Darf ich fragen warum ich jetzt alles nocheinmal Monat für Monat oder bei jedem Festplatten Kauf zählen soll?

0 0

Re: Re: Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

Verstehe ich das richtig, Sie haben eine CD gekauft und bezahlen zusätzlich dafür, dass Sie das am iPhone hören können? Die könnten sie ja einfach kopieren. Oder ich habe das falsch verstanden, ich kenne iTunes Match leider nicht.

4 1

Re: Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

Das ist einfach ein parasitäres System. Von der Gema in Deutschland - das wird bei uns wohl gleich sein - weiß ich, dass beispielsweise eine unbekannte Musikgruppe, die in einem Lokal auftritt, dabei selbst komponierte Musik spielt an die Gema pro Abend 80 Euro abliefern muss. Nach einem Jahr bekommen sie dann von der Gema etwa 80% davon ausbezahlt. Diese Zahlen wurden mir vor ein paar Tagen von einem Clubbetreiber in Berlin genannt.

Das ist also auch für die Künstler nicht unbedingt lustig, aber die haben halt ein Monopol und man kommt daran nicht vorbei, sonst hat man keine Möglichkeit, etwas zu bekommen.

Für den Konsumenten will man einfach neben der Rundfunkgebühr auch eine Internetgebühr einführen und daneben noch irgendwann wohl alle Datenträger mit einer Sondersteuer belegen. Und den Künstlern wird ihr Recht über ihre Werke genommen und dafür eine Summe nach Nutzung ausgezahlt.

Der Künstler arbeitet also zwangsweise für den Staat und wird dann von ihm bezahlt. Der Staat verkauft die Leistung pauschal an jeden Bürger, der einen Internet-Zugang hat oder einen Datenträger kauft - also jeden - ungeachtet dessen, ob er diese Leistung überhaupt haben will.

Unglaublich. Ich glaube wir sind in Nordkorea.

Antworten Antworten Gast: Kaspar Hauser
14.10.2012 17:12
0 0

Re: Re: Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

Niemand muß bei der GEMA Mitglied werden. Allerdings gilt leider auch die GEMA-Vermutung.

1 0

Re: Re: Re: Seid ihr verrückt geworden? Nein, nein und nochmals nein!!

Aber anders hat man praktisch keine Chance etwas zu bekommen. Für junge Gruppen ist das schlimm. Die zahlen für ihre eigenen Auftritte und bekommen aber vorläufig kaum etwas, da sie ja noch nicht bekannt genug sind, dass andere ihre Stücke spielen.

Gast: Curt
13.10.2012 16:23
0 6

Staatskünstler?

Diesen Begriff hat doch stets der verblichene Haider für denkende und daher zu unterdrückende Künstler gebraucht... Wo sind wir denn hier in diesem Forum? Die Festplattenabgabe, die sowieso vom Handel bereits in der Regel eingehoben wird, unterstützt das Überleben der heimischen Szene. Also bitte informieren! Danke.

Prinzipiell ...

... kann man schon überlegen, wie man mit dem Urheberrecht im Internetzeitalter umgeht. Was aber antiquierte Modelle wie die Medienpauschalabgabe wollen, ist sowohl ein Stück vom Kuchen (Pauschalabgaben), als auch für jedes Werkstück bezahlt zu werden (durch Verunmöglichung einer Privatkopie, DRM usw.)

Also bitte entscheiden: Legale Privatkopie mit Abgeltung, oder das Gegenteil. Beides wirds auf Dauer nicht spielen.

0 0

Re: Prinzipiell ...

Korrekt, denn man erwirbt damit das Anrecht sich pauschal Musikstücke anzueignen. Das muss dann genau genommen auch für die CD/DVD im Regal gelten.

Dann stellt sich unmittelbar die Frage, wie mach i den internationalen Ausgleich. Und vor allem, welcher Künstler bekommt was vom Kuchen. Die Download und Kopien zählen ist ja das ursprüngliche Problem.

0 0

Re: Re: Prinzipiell ...

Ja, so sehe ich das auch. Meinem Verständnis nach, werden da Begriffe durcheinenandergebracht und damit eine zusätzliche - quasi - Kopfsteuer eingeführt.

Die Privatkopie ist die Kopie die ich selbst mache von einem Werkstück, für dessen Nutzung ich bereits bezahlt habe. Also eine CD, iTunes-Datei etc., von der ich KOpien mache, damit ich sie im Auto, unterwegs und daheim mit der HiFi-Anlage verwenden kann und auch als Sicherheitskopie.

Die Privatkopie bedeutet also keine weitere Verbreitung.

Für das Kopieren im Kreis persönlich bekannter Personen und auch Aufnahmen von Radiosendungen wurde die Casstten-Abgabe eingeführt. Die Cassetten können zwar auch für Eigenaufnahmen verwendet werden, aber es handelt sich dabei wenigstens um ein Medium, das nur für Audio-Aufnahmen verwendet wird. Damit wurde also eine zusätzliche Verbreitung abgedeckt, die sich durch die Wahrscheinlichkeit pro gekauftem Musikstück auf durchschnittlich wohl nicht mehr als zwei oder drei weitere Personen - zusätzliche Verbreitung - bescrhänkt hatte.

Nun wird aber eine Pauschalgebühr eingehoben, die das kostenlose Herunterladen aller Musikstücke erlaubt. D.h. jeder ist blöd, der das noch bei iTunes kauft.

Selbstverständlich dürften folgerichtig für DVDs und CDs nur noch die reinen Materialkosten für den Datenträger berechnet werden. Also sicher nicht mehr als 1 Euro pro DVD oder CD.

Der internationale Ausgleich für Künstler ist wohl nur für international vertretene Künstler möglich.

Gast: IO
13.10.2012 08:27
12 5

Steuergeldfinanziert Staatskünstler wieder auf Forderungstour.

Alles streichen! Wenn der Künstler vom Publikum nicht gekauft wird soll er in die Fabrik gehen und arbeiten wie alle anderen auch.
Künstler in Österreich sind meist nur Politlakaien und leben auch davon siehe ORF Zwangsgebühren.

Re: Steuergeldfinanziert Staatskünstler wieder auf Forderungstour.

wie komme ich, von geburt an tontaub, dazu für diesen schrott noch zu bezahlen. nur weil einer schreit: 'ich bin ein künstler' ist der staat noch lange nicht verpflichtet auch den grössten mist zu finanzieren - auch wenn unsere politclowns panische angst davor haben, dass ihnen diese kasperl mit liebesentzug drohen.

Re: Steuergeldfinanziert Staatskünstler wieder auf Forderungstour.

wollen sie damit sagen, dass Künstler nicht arbeiten für ihr Geld oder was?das ist ja absoluter Hohn!
natürlich arbeiten Künstler hart für ihr Geld u zb ist speziell die österreichische musikbranche ein hartes Brot!
ich bin kein Künstler, aber für mich haben die vollsten Respekt u ich bin leider einer der wenigen die sich noch CDs kaufen damit diese Leute gerecht entlohnt werden!
das ist doch was ganz normales, dass jemand für seine Arbeit auch Geld haben will!
ein Fabrikarbeiter würd sich auch beschweren, wenn er plötzlich viel weniger oder nichts bezahlt bekäme!?
ich bin dafür, dass Künstler gleich wie bei leer CDs bei Festplatten zumindest eine Entschädigung bekommen-ist eh noch immer viel weniger als das was ihnen zustehen würde!

0 3

Re: Steuergeldfinanziert Staatskünstler wieder auf Forderungstour.

Richtig. Folgerichtig müsste auch jeder Hersteller von einem Produkt dieses zum Selbstkostenpreis hergeben und er bekommt dann vom Staat einen Gewinn ausbezahlt, den dieser errechnet. Und beim Kauf jedes Produkts zahlt der Konsument eine einheitliche Steuer.

Auf ein Auto umgelegt würde also Audi pro verkauftem Auto in der selben Preisklasse der Herstellungskosten genauso viel bekommen wie Hyundai. Qualität ist dabei ja kein Kriterium sondern nur das gekaufte Stück.

Da wäre wohl die Hölle los.

Niedergang der Kinos

Nachdem ich gestern für grade mal 95 Minuten Film in einem Kino nahe des Donauzentrums ausgenommen wurde - mir wurden 17 Minuten kommerzielle Werbung (also noch nicht mal Trailer, die kamen danach) vorgesetzt, dafür durfte ich für 2 Personen € 23,-- bezahlen, meine ich:

Bitte, führt die Festplattenabgabe ein (oder auch die Sondersteuer auf Internetanschlüsse).

ABER: Nur wenn Up- und Downloads sämtlicher Filme, Musik

 
12