Nikon hat eine Erweiterung seiner 1-Serie vorgestellt. Die Nikon 1 V2 ist eine kompakte Systemkamera mit Wechselobjektiv aber ohne Spiegel, die die Vorgängerin V1 in allen Bereichen deutlich überholt. Die Auflösung wurde von 10 auf 14,2 Megapixel erhöht, Serienbilder können mit 15 statt 5 Bildern pro Sekunde mit kontinuierlichem Autofokus aufgenommen werden und das Gehäuse hat einen ergonomischen Griff und ein größeres Suchergehäuse erhalten. Die letzten beiden Maßnahmen führen aber dazu, dass die Kamera deutlich größer ist als ihre kompakte Vorgängerin. Für die Bildverarbeitung sorgt der Prozessor Expeed 3a.
Neuer Blitz und drei Objektive
Gleichzeitig hat der Hersteller auch eine Fülle an Zubehör vorgestellt. Für die 1-Reihe wurde das Blitzgerät SB-N7 entwickelt. Hinzu kommt der Bajonettadapter FT1, mit dem sich Nikon-Objektive für die größeren Spiegelreflexkameras auch auf den 1er-Modellen nutzen lassen. Allerdings plant der Hersteller noch drei weitere Objektive nur für die Serie Nikon 1: Eine Festbrennweite mit 32mm und einer Lichtstärke von 1:1,2. Hinzu kommt ein Zoom mit 6,7-13mm Brennweite bei 1:3,5-5,6 und Bildstabilisator. Das Universalzoom 10-100mm 1:4-5,6 rundet das Sortiment ab. Die Linsen sind aber noch in Entwicklung, 2013 sollen sie nach Angaben von Nikon auf dem Markt sein.
Neues Tele-Zoom für Spiegelreflex
Für Nikons Spiegelreflexkameras wurde ein neues Teleobjektiv vorgestellt. Das 70-200mm 1:4 bietet einen flotten Ultraschallmotor für den Autofokus und einen Bildstabilisator. Das lässt sich Nikon aber auch bezahlen. 1379 Euro will der Hersteller für das neue Objektiv verlangen. Dagegen ist die Nikon 1 V2 geradezu billig. Sie kostet gemeinsam mit dem Kit-Objektiv 10-30mm nach Nikons Angaben 899 Euro.
(Red.)
E3 2013Alles über das wichtigste Event der Branche
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
iOS 6Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad
Wii UNintendo präsentiert Gamepad und Miiverse
Angry-Birds-FrustAlternativen für iPhone und Android