Erste Auszeichnung für Technik-Produkte in Österreich

06.11.2012 | 10:08 |   (DiePresse.com)

Das Nachrichtenportal Futurezone vergibt Preise für die besten Smartphones, Notebooks, Kameras. Auch Innovationen aus Österreich werden gewürdigt.

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Das Tech-Nachrichtenportal Futurezone vergibt erstmals in Österreich Preise für die besten Produkte aus Kategorien wie Smartphones, Notebooks und Kameras. Der "Futurezone Award" soll nun jährlich stattfinden und eventuell sogar um weitere Kategorien ergänzt werden, erklärt Chefredakteur Gerald Reischl im Gespräch mit DiePresse.com. Es sei das erste Mal, dass ein solcher Preis in Österreich vergeben werde. Die Gewinner werden durch eine Mischung eines User-Votings im Internet und den Stimmen einer Experten-Jury ermittelt, wobei die Anteile je 50 Prozent betragen. Vergeben wird der Award in Form einer Platinen-Skulptur am 8. November im Rahmen einer Gala im Wiener MAK. 

Stallausmist-Roboter nominiert

Nebenbei zeichnet der "Futurezone Award" in einigen Sonderkategorien aber auch österreichische Innovationen aus den Bereichen Spiele, Apps, Roboter und Startups aus. Die Sonderkategorien seien keineswegs Lückenfüller, erklärt Reischl. Er sei selbst von der starken Resonanz überrascht gewesen und findet es gut, auch auf österreichische Innovationen hinweisen zu können. Besonders die Kategorie "Robotik" liegt dem Chef am Herzen, denn da "gibt es in Österreich viel Know-How". Seine persönlichen Favoriten? Das Segelboot Roboat und der Stallausmist-Roboter ENRO. 

HTC fehlt bei Smartphones

Die Jury besteht aus Redakteuren und den Chefs der Kooperationspartner, unter denen mit Philips auch ein nominierter Hersteller ist. Für die Nominierungen wurden die Technik-Konzerne selbst um Nennungen gebeten. Aus den 15 bis 20 Geräten pro Kategorie habe die Jury dann die Kandidaten gewählt, erzählt Reischl. Dass einige bekannte Marken oder Geräte nicht vertreten sind liege daran, dass nicht jede Firma auf die Anfrage reagiert habe. In der Kategorie Smartphone fehlt etwa HTC. Auch Pioneer habe nicht reagiert, sagt Reischl.

Meiste Votes für Startups und Apps

Die Gewinner stehen bereits seit Montag fest. Überraschungen gebe es nur wenige, verrät Reischl. Die meisten User-Votes sind in den Sonderkategorien Startups und Apps eingegangen. Dort haben es die Nominierten am ehesten geschafft, ihre "Community" zu aktivieren, erzählt der Chefredakteur. Preisgeld gibt es übrigens keines - auch nicht für die österreichischen Jungunternehmen. Für jede Sonderkategorie hat eine Firma die Patronanz übernommen und den meisten Siegern winkt hier wohl die eine oder andere Kooperation. 

 

(sg)

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