Wiener Linien geben ihre Daten frei

29.03.2013 | 18:34 |   (Die Presse)

Nach einer Online-Petition von Software-Entwicklern ordnete Finanzstadträtin Brauner an: Der Verkehrsdienstleister muss seine Daten zur Verfügung stellen.

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Wien/Eko. „Wir haben verstanden!“ Mit diesen Worten beginnt eine Erklärung, die die Wiener Linien am Freitagvormittag auf ihren Blog stellten. Der Inhalt: Weil das Interesse von Öffentlichkeit und Software-Entwicklern an Echtzeitdaten, Linienplänen und Haltestelleninfos so groß sei, werde man nun die Daten zur Verfügung stellen. Noch diesen Sommer soll es so weit sein. Bis dahin, so heißt es, werde man alle technischen und rechtlichen Schwierigkeiten ausgeräumt haben, die eine Freigabe mit sich bringen könnten.

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Dass sich die Wiener Linien nun doch zur Freigabe entschlossen haben, hat mehrere Gründe. Zum einen war der Druck von seiten der Open-Data-Community zuletzt deutlich stärker geworden – innerhalb von fünf Tagen hat die Initiative „Offene Öffis“ (www.offene-oeffis.at) die notwendigen 500 Unterschriften gesammelt, damit das Thema im Petitionsausschuss des Wiener Landtags behandelt werden muss. Zum anderen hat die ressortzuständige Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner als Reaktion darauf das Unternehmen angewiesen, rasch eine Lösung zu finden.

 

Rascher als geplant handeln

Die Wiener Linien betonen, dass man in der Angelegenheit nicht untätig gewesen sei. So habe es schon Gespräche mit Entwicklern gegeben, im Jänner habe man sie auch zwei Tage lang unter Laborbedingungen mit den echten Daten arbeiten lassen. Doch argumentierte man weiter mit Problemen, die einer Freigabe im Wege stünden. Nun habe man „gemeinsam mit der Stadt Wien entschieden, dass wir rascher handeln müssen als vorgesehen“. Ab dem Sommer können demnach die ersten Handy-Apps starten, die mit den Daten der Wiener Linien als Grundlage arbeiten.

Damit reihen sich die Wiener Linien in die Open-Government-Initiative ein, die im rot-grünen Regierungsübereinkommen vom November 2010 geplant und im Mai 2011 gestartet wurde. Seit damals hat die Stadt Wien rund 170 Datensätze öffentlich gemacht, die externe Entwickler für Apps nutzen können.

WEITERE INFORMATIONEN UNTER

http://data.wien.gv.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.03.2013)

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8 Kommentare

ha ha ha

die monopolisierung von Qando und der Wiener Linien wurde endlich gebrochen!!!

na endlich!

endlich wieder oeffi daten auf google Maps.....das war sooooo viel besser als quando

10 0

endlich...

...ist ein ende der qando-ära in sicht

in naher zukunft könnte es schon apps geben, die einem auf die mariahilferstraße nicht mit der südbahn schicken^^

Re: endlich...

ich find das kommt nur auf die relation an: wemma von sizilien wegfahrt is das ja ned so a schlechter treffer :)

3 1

wos? des geht ned! wo samma denn? da schaut keiner mehr bei uns vorbei und hompeitsch war fürn hugo! daten freistellen? frechheit! (gespräch zwischen den "Software-Entwickler-Indschenieurs-Wunderwuzzis" der Wiener Linien in ihrem kleinen Bessenkammerl gestern Vormittag!)"


Re: wos? des geht ned! wo samma denn? da schaut keiner mehr bei uns vorbei und hompeitsch war fürn hugo! daten freistellen? frechheit! (gespräch zwischen den "Software-Entwickler-Indschenieurs-Wunderwuzzis" der Wiener Linien in ihrem kleinen Bessenkammerl gestern Vormittag!)"

So hat doch ohnehin keiner reagiert!

1 1

Altes Bild!

Absicht?

Gute Sache.


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