In der Diskussion um Ganzkörper-Scans zu Sicherheitskontrollen am Flughafen hat sich Innenministerin Maria Fekter (V) am Donnerstag abwartend gezeigt. Die Ergebnisse am Amsterdamer Flughafen, wo die Technologie derzeit im Probelauf getestet wird, würden zeigen, ob der Einsatz des Scanners wirklich einen Sicherheitsgewinn bringe, so Fekter. "Wenn es tatsächlich eine Erhöhung der Sicherheit und gleichzeitig möglicherweise raschere Abfertigung bringt, dann werden auch wir dieses System genauer prüfen."
Technische Weiterentwicklungen, speziell im Bereich der Sicherheit, müssten jedoch stets genau verfolgt werden, betonte Fekter. "Wir beobachten auch dieses und ähnliche Systeme seit einiger Zeit." Die größtmögliche Sicherheit stehe dabei im Vordergrund.
Auf EU-Ebene gibt es derzeit einen Streit zwischen Parlament und Kommission: Die Abgeordneten haben in einer Entschließung Zweifel an dem System geäußert und dieses unter anderem als "virtuelle Leibesvisitation" bezeichnet. Die EU-Behörde wiederum will die Ganzkörper-Scanner in ganz Europa zulassen.
(Ag. )
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