Google hat eine neue Version seiner 3D-Modelling Software SketchUp vorgestellt. Mit der Gratisversion SketchUp 7 und der 495 Dollar teuren SketchUp Pro 7 zielt der Hersteller auf Amateure und kleinere Firmen. Google zufolge besteht die Zielgruppe aus Architekten, Spieledesignern und Ziviltechnikern. Eines der vielen Features von SketchUp besteht darin, 3D-Gebäude nach Google Earth zu importieren. Hauptaugenmerk bei der Entwicklung lag darin, eine intuitive Benutzeroberfläche zu gestalten. Üblicherweise sind 3D-Modellierer sehr komplexe Programme.
Intelligente Stiegenhäuser
Mit Version 7 führt Google "dynamische Komponenten" ein. Objekte sollen sich demnach nicht mehr stur verhalten, sondern so, wie sie es in Echt tun würden. Wenn man zum Beispiel einem Objekt die Eigenschaft "Stiegenhaus" zuweist, verhält es sich dementsprechend und fügt selbständig neue Stufen hinzu, wenn man es vergrößert oder verkleinert. Wer einen Google-Account besitzt, kann fertige Objekte in das "3D Warehouse" hochladen oder von anderen Benutzern gestaltete Objekte in sein Projekt integrieren. Über ein Credit-System soll gewährleistet werden, dass die Urheberrechte an den Objekten stets gewahrt bleiben.
Profi-Präsentationen
Die Profi-Version SketchUp 7 Pro verfügt zusätzlich zu den Features der Gratisverion noch über zahlreiche Exportfunktionen in 2D- und 3D-Vektorformate, sowie über LayOut 2. Mit diesem Werkzeug können Benutzer aus ihren 3D-Modellen professionelle Präsentationen und Drucke erstellen. SketchUp 7 und Sketchup Pro 7 sind ab sofort als Download erhältlich.
(Ag./Red.)

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