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"Öko-Test": Energiesparlampen keine Alternative zu Glühbirnen

10.12.2008 | 09:35 |   (DiePresse.com)

Die Zeitschrift "Öko-Test" kritisiert den EU-Wunsch nach einem Verbot normaler Glühbirnen. Energiespar-Lampen haben sich im Test als Umweltbelaster und schlechte Lichtmacher entpuppt.

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Energiesparlampen sind laut der Zeitschrift "Öko-Test" keine Alternative zu Glühlampen. "Energiesparlampen sparen bei weitem nicht soviel Energie wie von den Herstellern beworben und in der politischen Diskussion angeführt wird", berichtete die Zeitschrift in ihrer Oktober-Ausgabe.

"Sie sind deutlich weniger hell als die Glühlampen, die sie ersetzen sollen, im Laufe der Zeit werden sie immer dunkler, etliche Sparlampen fallen frühzeitig aus, vor allem wenn sie häufig an- und ausgeschaltet werden." Daher sei die Entscheidung der EU-Kommission, den Verkauf von Glühlampen ab 2009 stufenweise zu verbieten, nicht zu begrüßen, erklärte "Öko-Test" am Dienstag.

Gefühlte zwei Grad kälter

Die Energiebilanz von Sparlampen werde weiter verschlechtert, wenn die Energiesparlampen in Erwartung des geringen Energieverbrauchs dauerhaft in Betrieb blieben, kritisierte die Zeitschrift. Ein bisher wenig beachteter Aspekt sei außerdem, dass die Bewohner laut einer britischen Untersuchung in Räumen mit Sparlampen die Räume um zwei bis drei Grad stärker beheizten als wenn sie Glühlampen einsetzten. "Das kalte Licht der Energiesparlampen wirkt sich direkt auf die gefühlte Temperatur aus."

Ungesundes Umweltgift

Hinzu kämen gesundheitliche Risiken durch Elektrosmog sowie eine schlechte Lichtqualität. "Zudem wird die Umwelt durch das hochgiftige Quecksilber belastet, weil nur zehn Prozent der Haushalte die Energiesparlampen korrekt als Sondermüll entsorgen", heißt es in dem "Öko-Test"-Bericht.

Experten der EU-Staaten hatten sich am Montag in Brüssel darauf geeinigt, Glühbirnen wegen des hohen Stromverbrauchs ab September des kommenden Jahres stufenweise vom Markt zu nehmen. Ab dem 1. September 2012 soll es nur noch Energiesparbirnen in den Läden geben.

 

(Ag. )

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18 Kommentare
Gast: Gast
15.12.2008 06:09
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"in den Läden geben"..?

Piefkisch in der Presse? "Läden"? In Ö heisst das aber immer noch Geschäfte, gell?

und:
hat in der Energiebilanz der ESL auch jemand die wahrscheinlich unterschiedlichen Herstellungskosten berücksichtigt?

h.malina
11.12.2008 19:54
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Anders betrachtet

Noch besteht wohl nicht die Absicht, die Verwendung von elektrischem Strom für die Raumheizung zu untersagen.

Wollen wir also doch einfach die Glühbirnen als Heizkörper betrachten - wenigstens in der kühleren Jahreszeit, oder während kühlerer Nachtstunden. Heizkörper, die nebenbei so viel Licht abgeben, daß damit die Verwendung anderer Lichtquellen entbehrlich ist. Zur Schonung der Umwelt (Quecksilber etc.).

Dann bleiben nur noch die warmen Sommerabende, an denen das Heizen mit elektrischem Strom wirklich unsinnig ist.

Bitte EU : Nicht verbieten, aber die Entwicklung von Sparlampen mit wirklich guter Lichtqualität fördern.

Gast: Prof.Dr. von Ingenieur
11.12.2008 12:35
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Skandalöse Bevormundung !

Wer im Volk ist eigentlich Pro Energiesparlampe ? Lampenlicht, ohne ausreichenden Rotanteil, vor dem Augenärzte warnen !
Rettet die Glühlampe !

Merlin
11.12.2008 09:36
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Ökomafia

Neben dem Klimawahn ist das nur ein kleiner (ebenfalls geschäftstüchtiger) Coup der Ökomafia. Klimawahn&Co. entwickeln sich eben zu einem einträglichen Geschäftsmodell und wird uns alle noch teuer zu stehen kommen.

Antworten Gast: Gastname
28.12.2008 12:09
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Re: Ökomafia

Also ich muss dich sehr bitten! Es ist nicht nur ein schlechter Stil, es zeugt davon, dass Sie sich mit dem Thema überhaupt nicht auseinandergesetzt und auch den Artikel nicht gelesen bzw. verstanden haben.
Ökomafia, ein "wunderschönes" Wort, Stammtischgeeignet!

Hinter dem Glühlampenverbot steckt das Interessenkonglomerat aus Politik und Industrie. Der Ökologie bringen solche HauRuck-Verbote nichts. Da, wo man wirklich was durch strenge Regelungen verändern könnte, wird nichts unternommen. Muss man Ihnen wirklich erklären, dass die Politik schon lange nicht mehr von den Politikern oder Parteien sondern von den Konzernen gemacht wird?
Aber nur weiter so: Immer gleich laut rumtönen und auf alles schimpfen, was hinter dem eigenen Horizont liegt.

Antworten Gast: Lutz
28.12.2008 12:08
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Re: Ökomafia

Also ich muss dich sehr bitten! Es ist nicht nur ein schlechter Stil, es zeugt davon, dass Sie sich mit dem Thema überhaupt nicht auseinandergesetzt und auch den Artikel nicht gelesen bzw. verstanden haben.
Ökomafia, ein "wunderschönes" Wort, Stammtischgeeignet!

Hinter dem Glühlampenverbot steckt das Interessenkonglomerat aus Politik und Industrie. Der Ökologie bringen solche HauRuck-Verbote nichts. Da, wo man wirklich was durch strenge Regelungen verändern könnte, wird nichts unternommen. Muss man Ihnen wirklich erklären, dass die Politik schon lange nicht mehr von den Politikern oder Parteien sondern von den Konzernen gemacht wird?
Aber nur weiter so: Immer gleich laut rumtönen und auf alles schimpfen, was hinter dem eigenen Horizont liegt.

Antworten Gast: Bösewicht
11.12.2008 11:26
0 0

Re: Ökomafia

Warum dürfen Sie soetwas schreiben und ich nicht, obwohl ich meine Vorwürfe m.E. durchaus gut begründet habe? Aber vielleicht war ja gerade meine sachliche Begründung für den von Ihnen zu Recht erhobenen Vorwurf pietätlos.

Gast: Bürger
10.12.2008 23:09
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Bevormundung

Es ist ein echter Schildbürgerstreich. Je nach Anwendungsfall sind nuneinmal Glühbirnen und Energiesparleuchten jeweils die günstigere Wahl. Aber nein, man verbietet einfach die Glühbirne. Abgesehen davon, daß das Leuchtspektrum sowohl von Energiesparlampen als auch von LEDs (monochromatisches Licht!) in vielen Fällen sehr problematisch ist, nein es gibt auch viele Fälle (Kurzzeitbeleuchtung), in denen Energiesparlampen deutlich mehr Strom verbrauchen und erheblich rascher verschleißen als Glühbirnen.

Mit dieser Bürokratenregelung hat man billigen Aktionismus bewiesen und der Umwelt mehr als einen Bärendienst erwiesen.

P.S.: Ich setze selbst (gar nicht wenige) Energiesparleuchten ein - aber dort, wo sie Sinn machen. Aber eben dort, wo Glühbirnen die sinnvollere Lösung sind, setze ich diese ein. Werde demnächst einen Lebensbedarf an Glühbirnen einkaufen.

Gast: Walter Gerhold
10.12.2008 19:59
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Sparlampen

Ein wichtiger Nachteil der Sparlampen besteht darin dass sie nicht mit einem "Dimmer" (Leuchtstaerkenregler)
verwendet werden koennen. Fuer viele Anlagen speziell
in Wohnraeumen ist dies ein grosser Nachteil.

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Ein wirklich schauriges Testergebnis!

Ich habe mir vorhin den betreffenden Beitrag in "Öko-Test" (Link von der ORF-Online-Startseite "Die Schattenseite der Engergiesparlampen") von der ersten bis letzten Zeile durch gelesen; es war ein einziger Horror-Trip!

Schon VOR der Lektüre war ich insofern skeptisch gewesen, weil ich grundsätzlich NIE etwas davon halte, Bewährtes per Direktive von oben einfach abzuwürgen. Daß die neue Technik noch völlig UNAUSGEREIFT ist, geht aus diesem Test zweifelsfrei hervor. Zumindest bis zur AUSREIFUNG der neuen Beleuchtungssysteme hätte Brüssel unbedingt auf eine ZWEIGLEISIGKEIT bestehen MÜSSEN! Doch offensichtlich haben die einschlägigen Lobbyisten wieder einmal "ganze Arbeit geleistet".

Bezogen hat sich die EU bei ihrer Entscheidung auf die Vorreiterrolle der Australier(!); aber was geht das uns Europäer an? Teurer, schlechter, wesentlich kurzlebiger als seitens der Hersteller behauptet, energieaufwendig bei der Produktion, gefährlich wegen des Quecksilbergehaltes; noch mehr gefällig?

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Ein wirklich schauriges Testergebnis!

Ich habe mir vorhin den betreffenden Beitrag in "Öko-Test" (Link von der ORF-Online-Startseite "Die Schattenseite der Engergiesparlampen") von der ersten bis letzten Zeile durch gelesen; es war ein einziger Horror-Trip!

Schon VOR der Lektüre war ich insofern skeptisch gewesen, weil ich grundsätzlich NIE etwas davon halte, Bewährtes per Direktive von oben einfach abzuwürgen. Daß die neue Technik noch völlig UNAUSGEREIFT ist, geht aus diesem Test zweifelsfrei hervor. Zumindest bis zur AUSREIFUNG der neuen Beleuchtungssysteme hätte Brüssel unbedingt auf eine ZWEIGLEISIGKEIT bestehen MÜSSEN! Doch offensichtlich haben die einschlägigen Lobbyisten wieder einmal "ganze Arbeit geleistet".

Bezogen hat sich die EU bei ihrer Entscheidung auf die Vorreiterrolle der Australier(!); aber was geht das uns Europäer an? Teurer, schlechter, wesentlich kurzlebiger als seitens der Hersteller behauptet, energieaufwendig bei der Produktion, gefährlich wegen des Quecksilbergehaltes; noch mehr gefällig?

Gast: Beobachter
10.12.2008 12:13
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Der naechste Schritt ist schon geplant

Nach dem Gluehlampenverbot werden sofort Gluehlampenrazzien in allen Privathaushalten von der EUROPOL durchgefuert. Denn die Kommission ist ja nicht Bloed, die wissen ja, was der renitente Buerger macht!

freeman
10.12.2008 11:24
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Es ist so absurd.

Vor ein paar Jahren wäre die Schnapsidee, Glühlampen zu verbieten noch als gelungenes Kabarett durchgegegangen - heute ist es bittere Realität.

Gibt es in Brüssel niemanden, der noch einen funken Verstand besitzt? Welche Idioten sitzen dort, und welche Rechte nehmen die sich heraus?

mein plan steht fest...

ich werde mich in nächster zeit mit einem lebensvorrat an glühbirnen eindecken, damit ich auch in 50 jahren noch gemütliches licht habe. 100 €rror beim ikea sollten eigentlich reichen.

Gast: Zahlbürger
10.12.2008 10:47
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Funkstille

bei der Politik, was andere Technologien betrifft, z.B. LED. Hier sollte es konzentrierte entwickelte Produktinnovation geben. Da das Licht der Leuchtstoffbirnen wesentliche physiologische Nachteile hat, sollte man dafür nicht staatliche(EU) Werbung betreiben. Könnte die Politik vielleicht endlich einmal ein Pflichtenheft für Beleuchtung in Verbindung mit Energieeinsparung, das bis zum Zeitpunkt X umzusetzen ist, zusammenstellen lassen? Bestehend aus Preis, Energieeffizienz, Farbspektrum, Produktions Umweltfaktoren, Recyclebarkeit. Stattdessen kommt von den ausgefressenen EU Bürokraten nur ein Zeitultimatum für Glühlampen. Und da soll der Respekt vor der EU wachsen?

Gast: koala
10.12.2008 10:10
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Vergesst Energiesparlampen...

...die Zukunft gehört der LED

Denker
10.12.2008 09:51
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Entspricht meinen Erfahrungen mit Energiesparlampen Anfang der 80-er Jahre !

Wieviel wurde den Experten "geschmiert" ?

Bei den 5 bis 6-fach höheren Preisen wird für ärmere Pensionisten in den nächsten Jahren wohl eine Lampenbeihilfe aktuell werden.

Antworten Gast: mh
10.12.2008 10:17
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Re: Entspricht meinen Erfahrungen mit Energiesparlampen Anfang der 80-er Jahre !

bei einem EU-weiten Einsatz werden aufgrund der Stückzahlen die Preise ebenfalls sinken