Die skurrilsten Smart-Devices

Mit dem Partner unter einer Decke stecken.

"Kannst du dich bitte an mich kuscheln? Mir ist so kalt!". Worte, die jeder Partner schon mindestens einmal vor dem Einschlafen gehört hat. Sie bräuchte mindestens eine finnische Sauna und er am besten einen Iglu am Nordpol. Und es endet immer im Streit um die Decke. Das will jetzt Smart Duvet ändern. Via App soll man die linke und die rechte Hälfte der Decke steuern können. Außerdem macht sich das Bett wie von Zauberhand selbst. Durch eine Pumpe wird Luft in die Decke gelassen, wodurch sie sich wieder gerade richtet.

Die Decke kostet knapp 200 Dollar und soll ab September erhältlich sein.

Wo geht's hier zum nächsten Rave?

Die 1980er-Jahre sind zurück. Knallige Accessoires haben eine Generation geprägt und diese LED-Wimpern sollen jetzt der letzte Schrei sein. Zumindest kann man das glauben, wenn man die Unterstützungen auf Kickstarter sieht. Die F.lashes verändern zum Beispiel auch ihre Farbe, je nachdem wie man seinen Kopf bewegt. Die F.lashes sind derzeit in den Farben rosa, rot, blau, hellblau, weiß, gelb und grün erhältlich und können mit normalem Wimpernkleber auf den Augenlidern befestigt werden. Die 3,3 Volt-Uhrenbatterie und der Controller müssen am Hinterkopf befestigt werden.

>>> Kickstarter

 

(c) Screenshot

Die Wurst vor die Nase halten.

Der geliebte Vierbeiner muss mit auf das Selfie, aber er will partout nicht in die Kamera schauen? Der Flexy Paw soll dieser Misere ein Ende setzen. Diese Modifikation eines Selfie-Sticks kann an das Smartphone geklammert und mit dem favorisierten Leckerli versehen werden. Das 20-Euro-Gadget sucht auf Kickstarter noch Unterstützer. Noch fehlen knapp 34.000 Dollar

FlexyPaw - 19,90 Dollar

(c) FlexiPaw

Von Smartphones zum Smart-TV hin zur Smart-Watch. Aber smart bedeutet nicht immer sinnvoll. Denn in einigen Fällen übertreiben die Entwickler und sprechen damit dem Nutzer jeglichen Hausverstand ab. Dazu zählt auch die "SmartyPans", eine Pfanne, die den Nährwert und das Gewicht aller Zutaten, die man hinzufügt, bestimmt. Ohne Sensoren geht es nicht. Erkannt werden die Zutaten aber nicht selbständig. Diese müssen über eine App eingegeben werden.

SmartyPans - 209 Dollar.

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Bruno ist kein gewöhnlicher Mistkübel. Er ist gleichzeitig die Müllsammelstelle und Staubsauger. Denn statt mit Besen und Schaufel alles aufkehren zu müssen, kann man es vor Bruno positionieren und er saugt alles ein. Für viele wäre das schon ein Kaufgrund. Doch die Entwickler wollten einen Schritt weitergehen, denn Bruno ist smart. Über die Bluetooth-Verbindung erinnert er den Besitzer an den Kauf von Müllsackerl. Hier ist Bruno heikel, denn nicht alle sind kompatibel. Und wenn die Müllabfuhr kommt, wird man erinnert, den Müll rauszutragen.

Dieser Rundum-Service hat aber auch seinen Preis. Bruno kostet 140 Dollar.

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Fitness-Tracker gehören der Vergangenheit an, zumindest dem französischen Startup "Emiota" geht. Diese haben nun bereits ihr zweites Produkt auf dem Markt. Einen Ledergürtel, der in der Schnalle einen Fitness-Tracker verbirgt. Über Vibration weist er den Träger darauf hin, dass er sich zu wenig bewegt, nicht gerade steht, oder zu wenig Wasser getrunken hat.

Belty Good Vibes: 395 Dollar (Dezember 2016)

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Drück ich zu fest und muss ich kreisen oder doch schrubben? Alles Fragen, die man sich nicht stellen muss, wenn man als Kind regelmäßig beim Zahnarzt war und mit dem großen Gebiss und der überdimensionierten Zahnbürste spielerisch üben durfte. Doch bei Oral-B hat man sich gedacht, dass es hier noch Aufklärungsarbeit benötigt. Eine Bluetooth-Zahnbürste meldet, wenn das Putzen nicht ordnungsgemäß abläuft.

Oral B 5000 - ab 130 Dollar.

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Gestresste Menschen wissen meist, dass sie unter Strom stehen. Der Blutdruck geht in die Höhe, man kann sich schwer konzentrieren und man fühlt sich gehetzt. Wer auf die Signale des Körpers nicht vertraut, kann sich einen "smarten Begleiter" an den Gürtel heften. Dieser schlägt Alarm, wenn man gestresst ist.

Spire - 150 Dollar.

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Eier gehören zum Standard-Inventar eines Kühlschranks, wie Milch, Butter, Salat und Gemüse. Damit zumindest die Eier nicht mehr ausgehen, kann man sie in einen Plastikkarton packen. Eine App meldet, wenn der Bestand einen kritischen Punkt erreicht. Auch ob die Eier kurz davor sind, schlecht zu werden, wird per App mitgeteilt.

EggMinder - 10 Dollar.

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"Schaufel nicht so, es nimmt dir keiner etwas weg", erklärte eine Mutter ihrem Kind am Nachbartisch. Langsam zu essen und gründlich zu kauen, das sind Sätze, die man oft im Kindesalter von seinen Eltern hört. Aber was, wenn man diese Sätze aus dem Gedächtnis streicht? Dann soll eine spezielle Gabel helfen. Diese schlägt Alarm, wenn man zu schnell isst. Gedacht ist die HapiFork vor allem für Menschen, die Gewicht reduzieren wollen oder Verdauungsprobleme haben.

HapiFork - 79 Dollar.

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Bei Yoga geht es darum, seine innere Mitte zu finden. Das wird schwer möglich sein, wenn bei jeder Bewegung die Matte dem damit verbundenen Smartphone petzt, dass man gerade etwas falsch macht. Der Weg zur inneren Mitte wird dann zur Geduldsprobe und wirkt mitunter ein wenig entmutigend.

SmartMat - 347 Dollar.

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Seilspringen ist nicht nur seit Rocky cool und ein beliebtes Training. Es wird auch für das umfassende Körpertraining sehr geschätzt. Wer sicherstellen muss, dass tatsächlich Kalorien verbrannt wurden, kann sich die "Smart Rope" zulegen. 

Smart Rope - 90 Dollar.

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Der "smarte Tampon"  von my.flow unterscheidet sich von einem normalen dadurch, dass er über einen kleinen Sensor verfügt, der über Kabel mit einem Sensorclip verbunden ist. Den sollte man laut Anleitung an der Unterhose befestigen. Eine App verbindet sich via Bluetooth mit dem Clip und informiert die Nutzerin über einen notwendigen Wechsel. Mit der Zeit lernt die App Dauer und Stärke der Menstruation vorherzusagen.

Noch ist das Produkt nicht auf dem Markt. Amanda Brief sucht noch nach Investoren. Ihr Plan ist aber, den Sensor für 40 Euro anzubieten und die dazupassenden Tampons im Abo für 11 Euro pro 50 Stück.

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Sie wird von den Entwicklern die "Wasserflasche der Zukunft" genannt. Das Besondere daran soll die Anbindung ans Smartphone sein, denn darüber wird gemessen, wie viel man trinkt und wie viel Flüssigkeit noch in der Flasche ist.

Auch wenn Dehydrierung ein wichtiges Thema ist, kann die Wasserzufuhr auch ohne App-Hilfe geregelt werden. Wie auch bei den anderen angeführten Produkten, sollte man vielmehr auf sich und seinen Körper hören.

HidrateSpark - 55 Dollar.

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