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100 Jahre IBM: Die Meilensteine von ''Big Blue''


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Bild 1 von 17

1911

IBM wird am 16. Juni unter dem Namen Computing Tabulating and Recording Company (CTR) in New York gegründet. Neben der Lochkarten-Technik (siehe Bild) bietet das Unternehmen kommerzielle Waagen und Uhren an. Entstanden ist das Unternehmen durch die Fusion von vier einzelnen Firmen. Schon 1915 wurden 1672 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz betrug vier Millionen US-Dollar. Auf die heutige Zeit umgerechnet (anhand des Konsumentenpreisindexes) wären das fast 90 Millionen Dollar (oder 63 Millionen Euro).

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8 Kommentare
Gast: Bisserl
17.06.2011 22:53
1 0

Paar Details

Zu Seite 15: Microsoft hat PCDOS nicht entwickelt, sondern zu gekauftet (das Produkt lief vorher unter dem Namen QDOS)

Weiters scheint die Übersicht den Zeitraum des zweiten Weltkriegs zu ignorieren, z.B. das IBM Deutschland die Technik zur Verwaltung der KZs auf Basis von Lochkarten geliefert hat.

Antworten Gast: Grummelbart2
20.06.2011 15:31
1 1

Re: Paar Details

Schock! Da gabs aber auch Firmen, die Kleidung für die Insassen fabriziert haben, Bauern, die Essen zur Verfügung gestellt haben und Tischler, die Möbel angefertigt haben.

Dass IBM-Technologien möglicherweise für abartige Zwecke benutzt wurden, mag unbestritten sein - interessant ist, wieviel IBM damals gewusst hat bzw. ob das für eine "aktive Mithilfe" ausreicht. Nur, weil derartige Maschinen verwendet wurden eine großartige moralische Mitschuld zu kosntruieren, ist genau das - konstruiert.

Antworten Antworten Gast: dr. hugo
07.07.2011 10:00
1 0

Re: Re: Paar Details

nicht nur das!!
Es gab direkten Briefverkehr zwischen Berlin und New York, mit unverblümten Wortlaut, was die zu druckenden Lochkarten betraf, das heisst das IBM wohl sehr genau wusste was in den KZ´s vor sich ging.
ich weiß jetz nicht wie sehr man der Doku "The Corporation" zumuten kann/trauen kann, aber angeblich waren ja auch Vertreter des jüdischen Glaubens in der Führungsetage von IBM, was ich dann doch sehr bedenklich finde. Aber wie gesagt, das kommt in ner doku vor, also ist die info mit vorsicht zu geniessen.


1 0

mit den Patenten des Herrn Zuse

dem es leider nicht gegönnt war für seine Rechner einen signifikanten Markt zu eröffnen

Katerle
16.06.2011 10:34
0 1

Geschichte mit Lücken ...

http://fwd4.me/041T
http://fwd4.me/041W
Schade, daß immer lausiger "nachgefragt" wird.

Antworten Gast: Pandah
19.06.2011 23:38
0 0

Re: Geschichte mit Lücken ...

Die Informationstechnik für Hitlers Vernichtungsmaschine zu liefern ist definitiv ein negativer Meilenstein - schade dass das hier nicht gleich erwähnt wird.

Antworten Gast: assinger
16.06.2011 12:28
3 0

Re: Geschichte mit Lücken ...

Das ist doch jedem den es interessiert, hinlänglich bekannt - what's new? Da gibt es noch viele andere auch. Versuchen sie sich vorzustellen, dass es HEUTE Unternehmen gibt, die WAFFEN verkaufen!
Im Zusammenhang: Wer trägt Schuld am Tod - der Besitzer der Hand die die Waffe führt, oder der Besitzer der Drehbank die den Lauf gerformt hat?
Oder etwa der Arbeiter der die Drehbank bedient hat? Fragen über Fragen ...!
Befremdend empfinde ich aber, dass jemand der mit ausgestrecktem Zeigefinger rumläuft, so konsequent so viel Historie zu Lochkarten einmahnt, nicht konsequent den Computer meidet - der ist technologisch ja quasi ein Apfel desselben Stammes?
Man bedenke nur all die Patente und Lizenzen die da bedient werden ....!

1 0

Transistoren nur energieärmer?

Transistoren waren vor allem auch schneller als Elektroröhren.

Man erinnere sich an den Seitenhieb auf die amerikanischen Riesenrechner die Thunderstorm und so ähnlich hießen aber dann trotzdem langsamer als das "Mailüfterl" waren.